Rams gewinnen Offensiv-Spektakel

Mike Zimmer ist unzufrieden mit seiner DefenseDie Los Angeles Rams haben letzte Nacht ihren vierten Sieg im vierten Spiel gefeiert. Gegen die Minnesota Vikings gewann sie mit 38:31 das wohl beste Thursday Night Football Game der letzten Jahre.

Beide Offense lieferten hierbei ab. Zusammen erzielten sie 1.002 Yards, punteten nur sechsmal und jedes Team hatte jeweils sechs Scoring Drives. Zudem wurden kreative Spielzüge gecallt und bei 4th Downs wurde dreimal versucht, einen neuen First Down zu erzielen. Die beiden Quarterbacks Kirk Cousins und Jared Goff schrieben hierbei Geschichte in den verschiedensten Kategorien. So sind sie die ersten Quarterbacks in einem Spiel seit 25 Jahren, die in einer Halbzeit für mehr als 250 Yards, zwei Touchdowns und keine Interception warfen. Außerdem sind sie das dritte QB-Duo, das jeweils in einem Spiel mehr als 400 Yards, 3 TDs und keine Interception erzielten, und hatten in 139,3 das dritthöhste Passer-Rating in einem Spiel seit 1970.

Zudem ist Goff der erste Quarterback, der nach einer dreitägigen Pause für mehr als 400 Yards und 5 TDs warf und jetzt mit 465 Passing Yards auch den Rekord für ein "TNF"-Game hält. Weiterhin hatte er ein perfektes Passer-Rating von 158,3, was in der Kombination mit mehr als angekommen 30 Pässen nur Kurt Warner (2000) und Ken O'Brien (1986) schafften, und ist der erste Rams-QB seit Warner (1999), der 5 Touchdowns erzielte. Somit lässt er auch die Kritiker verstummen, die ihn als "System-Quarterback" abstempeln. Seine letzten drei Touchdown-Pässe waren wirklich super platziert, sodass der jeweilige Receiver den Pass trotz Doppeldeckung fangen konnte.

Ein ähnlich starkes Spiel zeigte auch Cousins. Er brachte zum dritten Mal in Folge 35 Pässe an den Mann, was bisher nur Philip Rivers 2015 gelang. Zudem ist er neben Daunte Culpepper in 2004 und Warren Moon in 1994 der dritte QB in der Geschichte der Vikings, der zweimal in einer Saison für 400 Yards geworfen hat. Mit seinen 422 Passing Yards hat er zudem den Franchise-Rekord für vier aufeinanderfolgende Spiele eingestellt. Somit zeigte er die richtige Reaktion auf ein schwaches Spiel gegen Buffalo am Sonntag. Mit Adam Thielen und Stefon Diggs hat er die Secondary der Rams entblößt. Thielen stellte hierbei mit 473 Yards in den ersten vier Spielen einen neuen Franchise-Rekord auf und ist zudem erst der dritte Spieler in der NFL-Geschichte mit jeweils 100-Yards in den ersten vier Spielen.

Insgesamt war es also kein Spiel, was für Vertrauen in die jeweilige Defense gesorgt hat. Die Defense der Vikings hat zum ersten Mal seit Woche 4 in 2014 mehr als 500 Total Yards zugelassen. Es war damals Mike Zimmers viertes Spiel als Head Coach der Vikings, der seitdem die Defense auf ein hohes Level gehoben hat. Zimmer selbst sagte nach dem Spiel, dass er noch nie in seinem Leben als Trainer eine so schwache Passverteidigung gesehen hat. Die Entwicklung empfindet er als bedenklich, zumal sein Team seit dem "Minneapolis Miracle" die Form verloren hat. Einen richtig schlechten Tag hatte hierbei u.a. Anthony Barr, der in der Coverage gegen Running Back Todd Gurley oder einen der drei Receiver, Cooper Kupp, Robert Woods oder Brandin Cooks, überfordert wirkte.

Auch die Defense der Rams war nicht auf dem Level der letzten Wochen. Gerade die Secondary scheint doch etwas zu abhängig von Marcus Peters und Aqib Talib zu sein, die in einem fitten Zustand nur sehr schwer zu schlagen sind. Lediglich Sam Shields hatte ein gutes Spiel und verhinderte einen Touchdown von Diggs im zweiten Viertel. Auch der Linebacker-Corp muss sich in der Passverteidigung steigern, um so Plays über die Mitte zu unterbinden. Richtig wichtig wurde hingegen die D-Line der Rams. So konnten Aaron Donald und Ndamukong Suh ihre ersten Sacks der Saison verzeichen, wobei diese in einer entscheidende Phase kamen. In den letzten fünf Plays sackte die D-Line Cousins dreimal und beim letzten Sack schlug John Franklin-Myers den Ball frei, der dann von Suh recovert wurde und damit bei noch anderthalb Minuten zu spielen den Sieg für die Rams sicherte.

Alles in allem war es ein Spiel, was man aufgrund dieses Offensivfeuerwerks, was beide Teams ablieferten, nicht so schnell vergessen wird. Für die Rams stehen jetzt vier Auswärtsspiele auf dem Plan, wo sie an ihrer Defense arbeiten können, während die Vikings nach Philadelphia zum Rematch des NFC Championships Match reisen müssen. Vielleicht könnte ein möglicher Sieg ein Brustlöser für diese Mannschaft sein, die gerade defensiv Stabilität vermissen lässt.

Sebastian Mühlenhof - 28.09.2018

Mike Zimmer ist unzufrieden mit seiner Defense

Mike Zimmer ist unzufrieden mit seiner Defense (© Getty Images)

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