Die A.J. Green Show in Cincinnati

Touchdown durch A.J. GreenLetzte Woche stand er nach seinen zwei Fumbles noch in der Kritik. Nun ist er der Held in Cincinnati. Die Rede ist von WR A.J. Green, der gegen die Baltimore Ravens brillierte. Drei aufeinanderfolgende Angriffsserien beendete er mit einem Touchdown und legte damit den Grundstein für den 34:23-Erfolg gegen den Divisionsrivalen. Mit den jeweils 34 Punkten in den ersten beiden Spielen haben die Bengals zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Saison mit 30 oder mehr erzielten Punkten in den ersten beiden Saisonspielen begonnen. Ein Zeichen für die Saison?

Es war ein Spiel der zwei Halbzeiten und einer Dominanz der Bengals an der Line of Scrimmage. Dies wurde besonders beim Blick auf die Quarterbacks deutlich. Während Andy Dalton einen vergleichsweise "ruhigen" Abend verlebte, stand sein Gegenüber Joe Flacco quasi unter Dauerstress. Folge davon waren zwei Interceptions und ein Fumble. Das wird die Diskussionen um Rookie-QB Lamar Jackson erneut befeuern, nur eine Woche nach Flaccos sensationellen Auftritt gegen die Bills.

Die Cincinnati Bengals 2018 sind aber offenbar von einem ganz anderen Kaliber als die Bills. Die als Schwachpunkte ausgemachte Offensive und Defensive Line hatte ihre deutlich höher eingeschätzten Kontrahenten aus Baltimore weitgehend im Griff. Die Ravens erspielten sich eine sichere Halbzeitführung und die Defense der Bengals stemmte sich erfolgreich gegen alle Bestrebungen der Ravens, das Spiel noch zu drehen.

Head Coach Marvin Lewis wollte in die Lobeshymnen auf sein Team aber noch nicht einstimmen. Wie immer blieb er zurückhaltend in seiner Analyse: "Wir hatten keine Ballverluste, konnten aber drei der Ravens für uns sichern. Und wir hatten die Chance noch ein paar mehr zu bekommen. Das hat geholfen und das Spiel frühzeitig in unsere Richtung gelenkt. Wir sind als Team am lernen und haben noch einen weiten Weg vor uns."

Lewis spielt dabei auf die erste Interception an. Es war der erste Spielzug der zweiten Angriffsserie für die Ravens und Flaccos zweiter Passversuch überhaupt in dieser Partie. Flacco warf den Ball viel zu weit vom Receiver (Michael Crabtree) entfernt und direkt in die Armen von Rookie-CB Jessie Bates, der damit die erste Interception seiner noch sehr jungen NFL-Karriere feiern konnte. Fünf Spielzüge später war A.J. Green das erste Mal erfolgreich.

Durch diese Interception tief in der Hälfte der Ravens hatten die Bengals nur 16 Yards bis zum Touchdown zurückzulegen. Bei den folgenden drei Angriffsserien sah dies schon deutlich anders aus. Auch die Distanzen von 80, 72 und 78 Yards stellten kein sichtbares Hindernis dar.

Alle drei Serien beendeten die Bengals mit einem Touchdown. A.J. Green erhöhte wenig späte auf 14:0, nach einer Vorlage von Dalton über 32 Yards. Dabei hatten die Bengals geschickt die Verteidigung der Ravens ausgenutzt, welche stark attackierten und damit die Mitte frei machten. Green schüttelte CB Tavon Young einfach ab und sprintete dann ungehinderte in die Endzone.

Eine Serie später erhöhte erneut Green auf 21:0, als er einen Pass von Dalton am Rande der Endzone fing. Dies war letztendlich schon so eine Art Vorentscheidung, auch wenn die Ravens danach zum ersten Mal erfolgreich kontern konnten. Im direkten Anschluss erhöhten die Bengals auf 28:7 und nutzten dabei erneut die taktische Ausrichtung der Ravens zu ihren Gunsten. Diese hatten fast alle Defensive Backs nach hinten in die Endzone zurückgezogen und die verfügbaren Receiver abgeschirmt. Also warf Dalton einen kurzen Pass auf WR Tyler Boyd, der an allen Verteidiger mit seiner Schnelligkeit vorbei sprintete und auf 28:7 erhöhte.

Dennoch mussten die Bengals-Fans weiter zittern. Denn so ganz wollten sich de Ravens noch nicht geschlagen geben. Acht Sekunden vor der Pause verkürzten die Ravens auf 14:28. Und auch danach erkämpften sich die Ravens ein Übergewicht und legten noch einen Touchdown und ein Field Goal zum 23:28 drauf. Doch just in dem Moment, wo man Zweifel an den Bengals haben konnte, legten diese noch zwei Field Goals drauf und beendeten alle Comeback-Hoffnungen der Ravens.

"Sie haben hervorragend gespielt. Mit ihren schnellen und kurzen Pässen hatten wir mit unseren Blitzen keine Chance, an Andy Dalton heranzukommen. Aber das ist nun mal ihre Spielweise. Die kennen wir und darauf hätten wir besser reagieren müssen. Und unsere vielen Penalties haben uns auch sehr geschadet. Man darf einer Offense mit solchem Potenzial einfach nicht so viele Geschenke machen", suchte Ravens-Head-Coach nicht nach Ausreden für die klare Niederlagen.

Korber - 14.09.2018

Touchdown durch A.J. Green

Touchdown durch A.J. Green (© Getty Images)

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