Kann Stuttgart das Unmögliche möglich machen?

Brian CalerHeute um 18 Uhr empfangen die Stuttgart Scorpions in ihrem vielleicht letzten Heimspiel in der GFL die Frankfurt Universe. Während es für die Scorpions die vermutlich letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt ist, geht es für die Universe darum, sich für die Playoffs einzuspielen und möglichst verletzungsfrei durch das Spiel zu kommen.

Die Hoffnung lebt bei den Stuttgart Scorpions. Nach einem dramatischen 43:36-Sieg in Marburg haben es die Stuttgarter weiter in der Hand die Klasse zu halten. Dafür brauchen sie aber heute mindestens einen Punkt gegen die Universe, was schon schwierig genug wird. Man trifft nicht nur auf die vielleicht beste Defensive im Süden, sondern auch auf einen bärenstarken Angriff. Somit müssen alle Spieler über ihr Leistungsniveau hinausgehen, um die Überraschung schaffen zu können. In der Offense wird die Verantwortung auf den Schultern von Michael Eubank liegen, der letztes Wochenende einen Sahnetag erwischt hatte. Mit 412 Pass Yards und 4 TDs war der beste QB letzte Woche und muss sehr wahrscheinlich auch heute eine solche Leistung zeigen. Gegen die zweitbeste Passverteidigung der Liga wird es aber kein einfaches Unterfangen seine Receiver um Richard Samuel, Pascal Flöser und Co. erfolgreich zu bedienen.

Wichtig wird daher sein, dass die Defense der Scorpions stand hält, was in dieser Saison jedoch viel zu selten der Fall war. Bereits im Hinspiel, was man klar mit 42:0 in Frankfurt verlor, machte sie zu Fehler. Head Coach Jermaine Gyunn betont jedoch vor dem Spiel, dass das Ergebnis etwas täuscht. Seine Jungs waren immer wieder in einer guten Position, das Play früh zu beenden, was sie jedoch viel zu selten schafften. Seitdem sieht er aber eine Entwicklung in seiner Defense, die damals auch ohne Safety Konstantin Katz spielte. Daher wird es für die Spieler um Hans Stecher, Joshua Morgan und Co. darum gehen, diese Plays zu machen und ihrer Offense gute Feldpositionen zu ermöglichen.

Für die Universe wird es in dem heutigen Spiel darum gehen, im Spielrhythmus zu bleiben und noch das ein oder andere auszuprobieren, bevor in drei Wochen die Playoffs beginnen. So werden vermutlich die Starter wieder viel Spielzeit sehen, wie es auch schon letzte Woche in Kirchdorf der Fall war. Dort spielte z.B. Quarterback Andrew Elffers trotz einer klaren Führung bis zum Ende durch. Einen solchen wichtigen Spieler so lange in einem eigentlich bedeutungslosen Spiel so lange auf dem Platz zu lassen, birgt auch ein gewisses Risiko. In einer Vollkontaktsportart wie American Football kann in jeder Situation eine Verletzung passieren, die die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison schmälern würden. Erinnert sei hierbei an das Hinspiel, wo sich der damaliger Quarterback Steve Cluley schwer verletzt. Also wird es an Head Coach Brian Caler liegen, die richtige Mischung zu finden, um nicht den Vorwurf von Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen.

Sebastian Mühlenhof - 01.09.2018

Brian Caler

Brian Caler (© Miladinovic)

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