Da ist noch was drin

Austin Gahafer (Potsdam Royals) Das GFL-Team der Potsdam Royals reist am Samstag zu den Kiel Baltic Hurricanes. Kickoff des Spiels im Kilia-Stadion ist um 16 Uhr.

Das Spiel zwischen dem Sechstplatzierten und dem Tabellennachbarn aus der brandenburgischen Landeshauptstadt hat praktisch über Nacht für beide Teams an enormer Wichtigkeit gewonnen, denn am Ende dieses Aufeinandertreffens hat nur noch eines die theoretische Möglichkeit, in die diesjährigen Playoffs einzuziehen. Der Verlierer ist endgültig raus aus dem Rennen um Platz 4 der Gruppe Nord. Möglich wurde dies durch die Niederlagenserie der Cologne Crocodiles, die am Samstag in Dresden möglicherweise das sechste Spiel nacheinander verlieren werden.

Nun sind also auch die Kieler, die zwischenzeitlich weit abgeschlagen waren, wieder in Schlagweite. Diese haben gegen die Royals noch eine Rechnung offen, mussten sie gegen den Aufsteiger mit 21:50 die zweithöchste Niederlage in der laufenden Spielzeit hinnehmen. Verantwortlich hierfür war zuallererst Potsdams Quarterback Austin Gahafer, der sechs Touchdowns warf und für den am Ende satte 367 Passing Yards in der Statistik standen. Vier verschiedene Wide Receiver teilten sich seine Catches für Punkte.

WR Frederick Myrup Nielsen wird auch im Rückspiel wieder eine wichtige Rolle spielen und Enrico Stiegemann zunehmend wichtiger für den Passangriff der Royals. Fehlen wird weiter Daniel Voehringer nach seiner zweiten Hinausstellung in dieser Saison. Max Zimmermann war vor dem Spiel gegen die Berlin Rebels angeschlagen und betrat nur bei besonders wichtigen Spielzügen das Feld. Sollte er erneut fehlen, wäre das ein herber Rückschlag für den Liganeuling.

Klar ist, dass auf Potsdamer Seite wieder eine Menge von Running Back Tyvis Smith geschultert werden muss. Dieser bekam im Hinspiel 19 Spielzüge und erzielte 153 Yards und damit eineinhalb Mal so viel wie im Saisondurchschnitt. Ein Touchdown blieb ihm aber verwehrt.

Die Kieler ihrerseits haben eine Berg- und Talfahrt hinter sich - mit mehr Tiefen als Höhen. Lediglich gegen den wahrscheinlichen Relegationsteilnehmer Hamburg Huskies konnten beide Begegnungen gewonnen werden. Sportliches Highlight war sicher der überraschende 28:24 Auswärtserfolg bei den Berlin Rebels, der diese unter Umständen das Playoffheimspiel kosten kann. Der absolute Tiefpunkt der Canes war sicher die 14:15 Niederlage bei den Hildesheim Invaders – ein Spiel, in dem auf beiden Seiten des Balles nicht wirklich viel funktionierte.

In erster Linie wird es auf Seiten der Gastgeber auf zwei Spieler ankommen: RB Khristophur Francis und QB Lenorris Footman. Francis lief im ersten Aufeinandertreffen ganze sechs Mal für nur 38 Yards und somit nur etwas mehr als die Hälfte dessen, was der US-Amerikaner sonst erzielt. Footman allerdings passte im Hinspiel für 287 Yards und drei Touchdowns und war damit weit über seinem Saisondurchschnitt. Ihn unterstützen wird am Samstag der lange verletzte und nun in den Kader zurückgekehrte Wide Receiver Kwame Ofori, der in der letzten Saison zweiterfolgreichster Passempfänger der Canes war.

Da beide Teams nicht gerade ein Muster an Beständigkeit sind, ist eine Voraussage dessen, was am Samstag im Kilia Stadion tatsächlich passieren wird, nicht möglich - die Tagesform wird über Sieg und Niederlage entscheiden.

Thomas Sellmann - 24.08.2018

Austin Gahafer (Potsdam Royals)

Austin Gahafer (Potsdam Royals) (© Dirk Pohl)

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