Dukes schicken Scorpions in die Relegation

Sonderlob vom Head Coach: Jakob Wenzel (mitte) bot eine überzeugende Leistung. Mit einem verdienten, aber schwer erkämpften 28:21 (7:7, 7:7, 7:0, 7:7)-Erfolg über die Stuttgart Scorpions haben die Ingolstadt Dukes den Klassenerhalt in der GFL endgültig gesichert. Die Schwaben müssen nun versuchen, die Liga in der Relegation gegen die Ravensburg Razorbacks oder die Saarland Hurricanes zu halten.

Die Verletztenliste bei den Dukes hatte sich schon beim Abschlusstraining am Freitag weiter verlängert, denn da schied Defensive Back Daniel Petersen mit einer Schulterverletzung aus. Damit aber nicht genug: Schon mit dem ersten Angriff gegen Stuttgart gelang Anthony Mella ein Touchdown, der von den Unparteiischen wegen eines vorausgegangenen Holdings nicht gegeben wurde. Bei dieser Aktion verdrehte er sich das Knie und war damit ebenfalls aus dem Rennen.

Nur wenige Minuten nach dem nicht gegebenen Touchdown von Mella lief dann Quarterback Nelson Hughes unbedrängt aus wenigen Yards in die Endzone, aber die Unparteiischen hatten wieder eine Regelwidrigkeit gesehen. Im dritten Anlauf war es dann aber soweit: Jakob Wenzel schaffte aus zehn Yards Entfernung die frühe Führung.

Nicht nur aufgrund dieser Aktion erhielt er ein Sonderlob von Head Coach Eugen Haaf: "Er hat unglaublich viel gearbeitet für das Team und ist deshalb für mich heute der Man oft he Match – ohne Wenn und Aber." Wenzel selbst gab sich gewohnt bescheiden: "Ich denke, ich habe mein Bestes gegeben, das sollte auch jedes Mal so sein. Dann schaut man was passiert oder nicht."

Lange konnten sich die Dukes dann nicht an ihrer Führung erfreuen, denn schon wenig später glich Richard Samuel aus. Als der ehemalige Ingolstädter sein Team zu Beginn des zweiten Quarters sogar in Führung brachte, drohte die Partie zu kippen. Doch Sterry Codringten, der aufgrund der fehlenden Wide Receiver sowohl in der Defense als auch in der Offense eingesetzt wurde, sorgte kurz vor dem Seitenwechsel dafür, dass die Dukes nicht mit einem Rückstand in die Kabine gehen mussten.

"Unser Plan war heute, Uhr und Ball zu kontrollieren, weil wir die gefährliche Stuttgarter Offense nicht auf Platz lassen wollten. Und das ist uns sehr gut gelungen. Nach der Halbzeit hatten wir zwei Spielzüge über sieben beziehungsweise acht Minuten drin, damit haben wir die Scorpions nie ins Spiel kommen lassen", gibt Haaf einen Einblick in die Taktik der Dukes.

In der Tat verlief die zweite Hälfte wenig spektakulär, die Dukes hatten alles unter Kontrolle und stellten im dritten Quarter die Weichen auf Sieg, als Hughes selbst in die gegnerische Endzone lief und damit das 21:14 besorgte. Zu Beginn des letzten Durchgangs sorgte dann Ruben de Ruyter für das beruhigende 28:14. Dass Fabian Weigel noch auf 28:21 verkürzen konnte, brachte die Dukes nicht mehr aus dem Rhythmus, souverän schaukelten sie den Vorsprung über die Zeit und können jetzt den beiden noch ausstehenden Spielen in Kempten und gegen Marburg entspannt entgegensehen.

Dukes-Head-Coach Eugen Haaf ist überzeugt, dass es in der kommenden Saison ein Wiedersehen mit den Scorpions geben wird: "Die Stuttgarter werden nicht absteigen, ich wünsche ihnen den Klassenerhalt ohne Wenn und Aber. Sie haben ein tolles Stadion, eine gute Mannschaft und gute Trainer. Ich würde es sehr schade finden, wenn sie raus müssten."

Elmer Ihm - 19.08.2018

Sonderlob vom Head Coach: Jakob Wenzel (mitte) bot eine überzeugende Leistung.

Sonderlob vom Head Coach: Jakob Wenzel (mitte) bot eine überzeugende Leistung. (© Ralf Lüger)

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