Endspurt in der Regio Ost

Die Berlin Rebels II wollen sich mit einem Sieg über die Berlin Bears aus dem Abstiegsstrudel befreien.Die Schulferien in der Region Berlin/Brandenburg gehen dem Ende entgegen und zwei wichtige, vor allem für den Abstieg in die Oberliga Ost möglicherweise vorentscheidende, Spiele stehen am ersten der vier verbleibenden Wochenenden an. In Leipzig treffen die heimischen Lions auf die Berlin Thunderbirds und in Berlin wird das Spiel zwischen der zweiten Mannschaft der Berlin Rebels und den Berlin Bears ausgetragen.

Während in der oberen Tabellenhälfte wohl alles klar ist – die Spandau Bulldogs müssten schon alle verbleibenden drei Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte verlieren, um nicht an der Aufstiegsrunde teilzunehmen – kann in dieser noch viel passieren. Vor allem die im Winter von den Landesverbänden zum 31.10.2018 beschlossene Auflösung des Spielverbundes Ost lässt noch keine Aussage über die sportliche Zukunft der dann am Tabellenende der Regionalliga Ost stehenden Mannschaften zu. Der voraussichtliche Abstieg der Berlin Adler aus der GFL 2 und ein möglicher Aufstieg der Tollense Sharks aus der Oberliga Ost schaffen zusätzliche Spannung in das Ergebnis der Neustrukturierung der dritthöchsten Spielklasse.

Immer wichtiger wird deshalb die sportliche Ausgangssituation. Im Augenblick gibt es noch einen Dreikampf am Tabellenende der Ostgruppe. Die Berlin Thunderbirds haben mit dem für sich entschiedenen direkten Vergleich gegen die Rebels und dem gewonnenen Hinspiel gegen die Sachsen die besten Karten. Auf diese treffen die Thunderbirds nun am Samstag um 16 Uhr auf dem Sportplatz in der Leipziger Ratzelstraße.

Head Coach Martin Lutzke sieht den sportlichen Klassenerhalt seiner Thunderbirds als nicht gesichert an: "Nachdem die Leipziger jetzt einen Offensive Coordinator gefunden haben, produzieren sie das Dreifache an Punkten, was wir schaffen ... es wird also noch einmal wirklich knapp mit dem direkten Vergleich (Das Hinspiel gewannen die Berliner mit 34:3 – Anm. der Redaktion.) Da ich davon ausgehe, dass die Rebels II noch wenigstens ein Spiel gewinnen werden, wird es also genau darauf ankommen, wie hoch wir in Leipzig verlieren werden."

Damit liegt Lutzke durchaus richtig, glänzten die Südberliner in der Vergangenheit nicht gerade mit druckvollem Offensivfootball. Deren Stärken liegen eher in der Defense, die trotz der vielen zugelassenen Punkte gegen die mit Imports gespickten Teams zu den besseren der Liga gehört. Den Schlüssel zum Erfolg sieht der verantwortliche Trainer der Britzer im Clockmanagement: "Ich muss einen Weg finden, wie wir mit wenigstens 2-3 First Downs pro Drive die Uhr am Laufen halten und dann Defense spielen können. Am Ende wird es darauf ankommen, ob wir das Laufspiel der Leipziger wenigstens phasenweise zum Stehen bekommen oder eben nicht."

Am Sonntag kommt es dann auf dem Sportplatz in der Forckenbeckstraße zum Duell zwischen dem Team von Head Coach Volker Hertzberg und dem Tabellendritten aus Neukölln. Die zweite Mannschaft der Berlin Rebels hat das Spiel bei den Magdeburg Virgin Guards vom vergangenen Sonntag nicht nur wegen der 13:29 Niederlage weit zurückgeworfen. Mit Moritz Fränkel setzte Hertzberg bereits den dritten Quarterback in dieser Spielzeit ein, muss diesen am kommenden Sonntag verletzungsbedingt ersetzen. Ungünstig deshalb, weil der Angriff der Charlottenburger unter dem neuen Spielführer solide agierte, die spielentscheidenden Fehler wohl eher den Special Teams zuzuordnen waren und von den Gastgebern konsequent bestraft wurden. "Ein bisschen haben die Rebels an diesem Tag wohl gegen sich selbst gespielt." kommentierte der Head Coach die Niederlage seines Teams kurz und knapp.

Für die Berlin Bears geht es nur noch um eine bessere Platzierung und einen versöhnlichen Saisonabschluss. Nach ihrer 14:16 Heimniederlage gegen die Cottbus Crayfish, die den Gästen neben dem Erfolg im direkten Vergleich obendrein noch den zweiten Tabellenplatz einbrachte, können die Verfolger diesen nur dann zurückgewinnen, wenn beide verbleibenden Spiele gewonnen werden und die Lausitzer am nächsten Samstag in Leipzig ohne Punktgewinn blieben. Nicht ausgeschlossen, aber doch eher unwahrscheinlich.

Thomas Sellmann - 16.08.2018

Die Berlin Rebels II wollen sich mit einem Sieg über die Berlin Bears aus dem Abstiegsstrudel befreien.

Die Berlin Rebels II wollen sich mit einem Sieg über die Berlin Bears aus dem Abstiegsstrudel befreien. (© Dirk Pohl)

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