Nicht schön aber erfolgreich

Erfurt setzte sich gegen Chemnitz knapp durchDie Erfurt Indigos haben ihr Heimspiel gegen die Chemnitz Crusaders 16:12 gewonnen.

Es sollte ein besseres Spiel als in der Hinrunde werden und wurde am Ende wieder ein Kampf mit sich selbst. Das Passspiel der Indigos war im ersten Viertel unausgereift, nur einer von sechs Pässen fand seine Anspielstation, einer wurde abgefangen. Letzterer wurde von den Chemnitzern genutzt und per Lauf in die Endzone getragen, der Zusatzpunkt misslang wodurch Chemnitz mit sechs Zählern in Front ging.

Das zweite Quarter lief zu Beginn aussichtsreicher nach dem Beginn an der eigenen 19 Yard-Linie gelang es #7 Steven Gössinger beim zweiten Versuch und noch acht Yards zu gehen einen weiten Pass auf #86 Kevin Cartal zu werfen, der ihn somit 79 Yards in die Endzone zum Ausgleich trug. #11 Alexander Wyrfel erhöhte auf 7:6. Danach war wieder der Wurm drin, Ballverlust durch Fumble, keine gefangenen Pässe und beim vierten Versuch und um die 40 Yards zu gehen wird statt dem Punt, ausgespielt, was die Chemnitzer nah vor die Endzone der Heimmannschaft brachte. Chemnitz schaffte es zwar nicht in die Endzone, übernahm aber dank Field Goal mit 9:7 die Führung. Weitere Versuche reichten in dieser Halbzeit nicht für weitere Punkte.

Im dritten Quarter hielt die Defense der Indigos gut stand, Chemnitz wurde erneut zum Field Goal gezwungen und erhöhte die Führung auf 12:7. Danach ging es wieder hin und her mit einigen First Downs, aber nichts Zählbarem an Punkten. Erst im letzten Quarter wurde es noch einmal spannend. Die Indigos zu Beginn bereits im Ballbesitz, brauchte es zwei Spielzüge ehe #13 Andy Groß einen 38-Yard-Ball in die Endzone trug und damit die Führung zurückholte, 13:12. Beim Extrapunkt wurde erst eine Zeitstrafe gegen die Hausherren gegeben, danach misslang der Versuch. Chemnitz konnte von der Verteidigung wieder in Schach gehalten werden ehe die Erfurter sich mühsam übers Feld arbeiteten, unter anderem mit drei Läufen durch Head Coach Steffen Willing. Beim vierten Versuch und noch etwa 13 Yards zur Endzone, fiel die Entscheidung zum Field Goal durch #15 Dominic Schindler und zeigte sich als richtig, Indigos mit 16:12 in Front. Beide Teams gaben noch einmal alles, doch am Ende blieb es beim 16:12 und damit dem siebten Saisonsieg im achten Spiel. Die Indigos behalten damit Platz zwei und können nur noch im schlimmsten Fall Vierter werden. Am 25. August geht es dann zum Auswärtsspiel nach Leipzig. Auch gegen die Hawks konnten die Indigos nur mit sieben Punkten Vorsprung gewinnen. Das Ziel bleibt aber gleich: Auch aus Leipzig wollen die Indigos die Punkte mit nach Hause nehmen.

Brock - 14.08.2018

Erfurt setzte sich gegen Chemnitz knapp durch

Erfurt setzte sich gegen Chemnitz knapp durch (© Thorsten Richardt / Erfurt Indigos)

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