Rebels mischen weiter vorn mit

RB Chris Smith und TE Hayden Daniels (Berlin Rebels) haben in Köln allen Grund zum FeiernDie Berlin Rebels gewinnen ihr Auswärtsspiel bei den Cologne Crocodiles mit 37:29 und wahren damit die Chance auf den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe Nord der GFL.

Sommerliche Temperaturen von 30° Celsius herrschten am Samstagabend nicht nur in Berlin, sondern auch im Kölner Sportpark Höhenberg, wo das GFL-Team der Berlin Rebels zu Gast war. Auch auf dem Platz ging es zwischen den Tabellennachbarn heiß her. Beide Teams kämpften von Beginn um jedes Yard und so entwickelte sich ein spannendes Spiel gleichwertiger Kontrahenten.

Der Punktereigen wurde von den Berlinern eröffnet. Wide Receiver Joshua Simmons marschierte nach Pass von Quarterback Terrell Robinson über die linke Außenbahn an der gesamten Verteidigung der Crocodiles vorbei in die Endzone der Hausherren und Kicker Phillip Friis Andersen legte einen Punkt zum 7:0 aus Sicht der Rebels oben drauf.

Die Hausherren konterten mit Läufen des Top-Running Backs der GFL Shayeen Edwards und einem Pass über 39 Yards von QB Bradley Strauss auf WR Olaf Fries. Auch der nächste vollständige Pass ging über die rechte Seite. Diesmal ließ sich Defensive Back Gino Chongo von WR Dominic Gröne überlaufen und nach dessen 14-Yard-Catch und Kaan Aksens Kick hatte der Gastgeber den Ausgleich hergestellt.
Auch die nächsten Punkte wurden von den Gastgebern erzielt. Strauss bediente hierbei gleich mehrere WR und unterstrich damit die Variabilität der Kölner Offense. Backup Running Back Andre Frisch ersetzte für einen Spielzug Edwards - der unmittelbar zuvor den Helm verloren hatte – und das mit einem gelungenen Lauf. Die Rebels öffneten hierbei, wohl einen Pass erwartend, die Mitte und gaben der # 22 der Domstädter Raum für 12 Yards.

Flaggen gab es in diesem Spiel reichlich zu sehen, wobei man aber sagen muss, dass manche Entscheidungen gegen beide Teams kleinlich waren und dementsprechend für einigen Unmut auf dem Feld sorgten. Für die vermeintliche Passbehinderung beim unvollständigen Pass auf WR Ramin Aklaghi wurde der Abstand zur Endzone durch eine der insgesamt zehn gegen die Gäste geworfenen Flaggen auf acht Yards verkürzt, die der auf das Feld zurückgekehrte Edwards anschließend mit Leichtigkeit überbrückte (PAT Aksen.)

Die Crocodiles kassierten im nächsten Drive der Charlottenburger gleich drei Strafen und verlängerten somit die Läufe der niederländischen RB Sean Richard und Chris Smith, nach dessen Lauf über 12 Yards das Spiel wieder ausgeglichen war (PAT Andersen.)

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war nochmal Robinson, der an diesem Tag für über 300 Yards passte, am Zug. Simmons glänzte mit einem 39-Yard-Catch und WR Jason Harris konnte nach 24 Yards gerade so kurz vor der Endzone von der Defense des Tabellenfünften gestoppt werden. Nicht zu stoppen war dann anschließend Richard, der die letzten drei Yards am Boden überwand. Mit Andersens Extrapunkt verabschiedeten sich beide Teams bei einer 21:14 Gästeführung in die Halbzeitpause.

Normalerweise ist eine zweite Hälfte immer eine der Crocodiles. Hiernach sah es zunächst gar nicht aus, denn der erste Drive der Gastgeber nach der Pause endete mit einem Punt. Diesen legte Gröne maßgerecht an die 9-Yard-Linie der Rebellen. Aber auch der bisher weiteste Weg zur Kölner Goal Line war nicht weit genug für Robinson. Simmons nahm seinen kurzen Pass auf und sprintete anschließend für 84 seiner insgesamt 175 Yards für die nächsten Punkte seines Teams.

Dabei ließ es der Tabellendritte aber nicht bewenden. Chongo fing seine fünfte Interception in dieser Spielzeit und brachte seine Farben an der Red Zone der Kölner erneut in Ballbesitz. Tight End Hayden Daniels fing Robinsons Pass für 11 Yards und nach Andersens PAT schienen die Charlottenburger mit 34:14 uneinholbar in Führung.

Die Crocodiles aber bissen zurück. Unterstützt von einer weiteren Strafe gegen die Gäste arbeiteten sie sich mit zwei First Downs bis in den Field Goalbereich vor. Strauss, auf dessen Konto am Ende des Spiels 230 Passing Yards standen, visierte wieder Gröne an und das mit Erfolg. Aksens PAT machte aus dem Vorsprung wieder ein 2-Score-Game.

Der Schlussabschnitt war dann vom Spannungsgehalt schwer zu überbieten. Beide Teams spielten zunächst erfolglos ihre vierten Versuche aus. Den Rebels blieb da gar nichts anderes übrig, weil Andersen den Longsnap nicht rechtzeitig unter Kontrolle brachte. Wenigstens ein paar Yards konnten gut gemacht werden. Schlimmer erwischte es die Kölner, denn bei Strauss schlug anschließend Rebels Middle Linebacker Rory Johnson für Raumverlust ein. Zwei vollständige Passversuche auf Richard später stellten sich die Gäste für einen 34-Yard-Field-Goal-Versuch auf, den Andersen zum 37:21 verwandelte. Das sollte bei einer verbleibenden Spielzeit von 330 Sekunden eigentlich reichen, zumal die Gastgeber zunächst zum Punt gezwungen werden konnten und aus den 330 nun 265 Sekunden wurden.

Aber auch ein Jamaal White macht mal einen Fehler. Der beste Defensive Back und Returner, den die Rebels seit vielen Jahren in ihren Reihen haben, ließ den heranfliegenden Ball springen und Kölns Linebacker Paul Steffen begrub diesen unter sich. Das nächste Big Play der Hausherren ließ den Vorsprung der Rebels auf acht Punkte schmelzen. Diesmal war es WR Matthieu de Hoffmann, der zunächst nach 26 Yard-Pass und auch bei der anschließenden Conversion den Ball aus der Luft pflückte.

Bei diesem 29:37 aus Sicht der Hausherren blieb es aber. Zwar geriet der Onside-Kick viel zu lang und man erhielt trotzdem anschließend nach Punt der Rebels nochmal das Angriffsrecht, aber D-Liner Mamadou Sy setzte mit einem weiteren Quarterback Sack den Schlusspunkt unter das immer spannende, zum Ende hin dramatische Spiel.

Die Berlin Rebels bleiben Dank dieses schwer erkämpften Erfolgs weiter auf Kurs in Richtung Platz 2 in der Nordgruppe der GFL. Das hierfür wahrscheinlich vorentscheidende Spiel findet am Sonntag in Dresden statt. Hier wird sich das Team von Head Coach Kim Kuci sicher richtig strecken müssen.

Thomas Sellmann - 06.08.2018

RB Chris Smith und TE Hayden Daniels (Berlin Rebels) haben in Köln allen Grund zum Feiern

RB Chris Smith und TE Hayden Daniels (Berlin Rebels) haben in Köln allen Grund zum Feiern (© Christian Goßlar)

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