Neue Regel sorgt für Verwirrung in Canton

Wer einen ersten Blick auf Ravens-QB Joe Flacco oder Bears-QB QB Mitchell Trubisky werfen wollte, wurde enttäuscht. Beide wurden beim ersten Test ihrer Teams beim Hall of Fame-Game in Canton geschont. Stattdessen durften Spieler der zweiten und dritten Reihe ihr Können beweisen, nicht nur bei den Quarterbacks. Rückschlüsse auf die Saison lassen sich daraus nicht schließen, wohl aber individuelle Leistungen bestimmter Kontrahenten.

Dennoch sahen die Zuschauer zumindest im ersten Viertel ein durchaus unterhaltsames Spiel mit zwei Touchdowns und drei Interceptions. Mit zunehmender Spieldauer wurde munter ausgewechselt und die Aktionen immer zerfahrener. Am Ende behielten die Ravens mit 17:16 die Oberhand, wohl auch deshalb, weil sich Bears-Head-Coach Matt Nagy nach dem Anschlusstouchdown von WR Tanner Gentry auf Vorlage von QB Tyler Bray für die Conversion zum möglichen Sieg entschied. Diese misslang und die Ravens konnten den knappen Sieg mit nach Hause nehmen.

Bei den Ravens beeindruckte QB Robert Griffin III. Er sorgte mit einem Pass auf TE Maxx Williams für das zwischenzeitlich 7:7. Die Bears waren zuvor durch ein Pass von QB Chase Daniel auf FB Michael Burton in Führung gegangen.

Erst im dritten Viertel folgte der sehnlichst erwartete erste Auftritt von Baltimores Rookie-QB Lamar Jackson. Zwar gelang ihm ebenfalls ein Touchdown-Pass auf TE Hayden Hurst zum 17:7, aber ansonsten wechselten sich Licht und Schatten bei ihm in schöner Regelmäßigkeit ab. Gute Pässe und Läufe wechselten sich mit gravierenden Fehlern und Fehleinschätzungen ab, typisch Rookie halt. Jackson wird als Nachfolger von Joe Flacco in der Zukunft gehandelt. Dieses Spiel zeigte, dass die Zukunft noch nicht so bald da sein wird.

Ein regelrechte Ein-Mann-Show lieferte Ravens-LB Kamalel Corea ab. Er gilt eigentlich als möglicher Streichkandidat bis Saisonbeginn. Die Ravens hatten ihn inzwischen auf die Außenposition versetzt, um ihn dort zu testen. Mit 6 Tackles, 3 Quarterback Sacks, 1 Interception und 1 verursachten Fumbles stellte er alle Spieler an diesem Abend in den Schatten. Eine bessere Bewerbung um einen Stammplatz, oder zumindest einen Platz im Kader hätte er nicht abgeben können.

Die Leistung der Chicago Bears ist noch schwerer einzuschätzen als die der Ravens, schonten die Bears doch 27 Spieler, also ihre gesamte erste Reihe in Offense und Defense. Doch nur wenige Spieler konnten sich für die Stammformation empfehlen. Einer davon war Draft Pick Javon Wilms, mit 7 gefangenen Pässen für 89 Yards der erfolgreichste Spieler der Bears. Ansonsten litt das ohnehin nicht explosive Passspiel der Bears sehr deutlich unter dem Nichteinsatz der Stammspieler.

Doch nicht nur die Spieler zeigten zahlreiche Unsicherheiten, was in einem solch frühen Stadion der Saison durchaus üblich ist. Auch die Referees hatten so ihre Schwierigkeiten mit den neuen Regeln. Nunmehr soll mitunter schon der bloße Kontakt mit einem Kontrahenten mittels Helm deutlich stärker und konsequenter geahndet werden, wenn der Spieler seinen Kopf senkt und mit dem Helm attackiert. Das lässt einen riesigen Interpretationsspielraum.

Und so ganz klar scheint die Auslegung auch noch nicht zu sein. Zumindest die Hälfte dieser festgestellten Regelverletzungen waren zumindest diskussionswürdig und haben nicht für mehr Klarheit für Spieler und Zuschauer gebracht, im Gegenteil. Da sollte nachgebessert werden, da die unterschiedlichen Auslegungen sonst für zahlreiche Diskussionen in der Saison sorgen könnte.

Korber - 04.08.2018

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