Rebels fordern Crocodiles

Auf RB Sean Richard (Berlin Rebels) wird es auch am Samstag wieder ankommenAm Samstag trifft das GFL-Team der Berlin Rebels auf die gastgebenden Cologne Crocodiles. Kickoff im Kölner Sportpark Höhenberg ist um 18 Uhr.

Mit der Reise nach Nordrhein-Westfalen endet für den Tabellendritten der Gruppe Nord der GFL die sechswöchige Sommerpause. Die zweite Saisonhälfte 2018, in der die Berlin Rebels insgesamt vier Mal auswärts antreten werden, hat es für die Mannschaft von Head Coach Kim Kuci in sich. Gleich zu Beginn trifft diese auf das ambitionierte Team aus der Domstadt.

Da in dieser Spielzeit fast alles möglich zu sein scheint, kann sich niemand mehrere Ausrutscher leisten. Die Rebels hatten ihre mit den vollkommen unnötigen Heimniederlagen gegen den Liganeuling Potsdam Royals und die in dieser Saison schwach aufspielenden Kiel Baltic Hurricanes. Herausragend waren die beiden Erfolge gegen die in der Tabelle noch vor ihnen liegenden Teams aus Dresden und Braunschweig.

Das Team von Head Coach Patrick Köpper hat nach ungeschlagenem Saisonbeginn gleich drei Niederlagen am Stück kassiert, die erste setzte es gegen die Hauptstädter. Das war auch gleichzeitig deren letztes Spiel vor der Sommerpause und der Erfolg der Gastgeber fiel mit +21 deutlicher aus als erwartet. Nicht nur eine, inzwischen gewohnte, starke Leistung ihrer Defense bekamen die Zuschauer im Berliner Mommsenstadion damals zu sehen, sondern auch eine munter aufspielende schwarz-silberne Offense, die schon zur Halbzeit alles klargemacht und am Spielende neben den erzielten 34 Punkten über 400 Yards auf ihr Konto verbucht hatte.

Dass die Charlottenburger nicht erwarten können und auch nicht werden, auch im kommenden Aufeinandertreffen mit dem inzwischen Tabellenvierten ein solch leichtes Spiel noch einmal zu haben, versteht sich von selbst. Kölns Running Back Shayeen Edwards ist mit knapp 90 erlaufenen Yards pro Spiel immer noch die #1 der gesamten GFL. Mit acht Touchdowns rangiert der Ballträger der Crocodiles auf Rang 2 dieser Statistik.

Nur einen TD weniger hat Sean Richard auf seinem Konto. Der niederländische Top-RB der Rebels, der pro Spiel durchschnittlich zwar zehn Yards weniger erzielt, hängt seinen Kölner Kollegen in einer Kategorie aber mehr als deutlich ab: 7,6 Yards pro Lauf stehen den 4,8 Yards des US-Amerikaners gegenüber. Der direkte Vergleich fiel im Hinspiel sogar noch deutlicher zugunsten des Neuzugangs aus Frankfurt /M. aus.

Kölns Quarterback Bradley Strauss ist statistisch gesehen deutlich effizienter als sein Pendant Terrell Robinson. 205 Yards durch Pässe und 17 TD stehen 169 Yards und 11 TD sehen den Top-10 gerankten Passgeber im Vorteil. Allerdings beleuchtet diese Statistik die läuferischen Fähigkeiten Robinsons nicht. Bei diesem kommen noch 354 erlaufene Yards und hierbei erzielte 6 TD hinzu. Strauss ist hier nicht so erfolgreich, musste im Hinspiel gegen die Rebels sogar Minusyards hinnehmen. Der ständige Druck und das aggressive Auftreten der Pass- und Laufverteidigung von Defensive Coordinator Joshua Mandel, welches aber immer im sportlichen Rahmen blieb, ließen den Kölner Angriff nie so richtig in Schwung kommen.

Für beide Teams geht es am Samstag um viel: Die Gäste haben weiter den zweiten Tabellenplatz und das damit verbundene Playoffheimspiel fest im Visier. Wichtig für Kuci diesbezüglich ist, dass er auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Mit Sicherheit werden die Rebels am Samstag oder später in der zweiten Saisonhälfte wieder den einen oder anderen Neuzugang verkünden. Die Gastgeber wollen ebenfalls in die Ausscheidungsrunde und haben gegenwärtig einen Dreipunktevorsprung vor den Potsdam Royals. Für die Hauptstädter ist wegen der geringen Unterschiede innerhalb der Spitzenteams ein Erfolg am Samstag noch wichtiger als für die Crocodiles. Diese können notfalls auch noch mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Potsdam Royals ihr Saisonziel erreichen.

Thomas Sellmann - 02.08.2018

Auf RB Sean Richard (Berlin Rebels) wird es auch am Samstag wieder ankommen

Auf RB Sean Richard (Berlin Rebels) wird es auch am Samstag wieder ankommen (© Weber)

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