Highlanders müssen in die Relegation

Das Unerwartete trat für das Team von Head Coach Bernd Fuss ein: Der Gang in die Relegation.Die Ausgangslage vor dem Spiel gegen die Neckar Hammers war für die Ostalb Highlander so, dass man bei einem Sieg sicher gerettet gewesen wäre. Bei einer Niederlage muss auf Schützenhilfe eben aus Schwenningen und Tübingen hoffen. Leider lief für die TSG-Footballer alles schief, was nur schief laufen kann: Nicht nur hat man gegen die Hammers ein dramatisches Spiel mit 9:10 verloren, auch die Badener Greifs konnten überraschend mit 7:0 gegen Vizemeister Tübingen gewinnen und sich damit an den Schnaitheimern vorbei schieben. Für die Highlanders bedeutet das den bitteren Gang in die Relegation, die man im September in Hin- und Rückspiel gegen den Landesliga-Vizemeister Reutlingen Eagles austragen muss.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und vor über 550 Zuschauern präsentierte sich die Defensive der Highlanders von Anfang an sehr gut auf den Gegner eingestellt und konnte die Hammers ein ums andere Mal früh stoppen und zu Befreiungskicks zwingen. Auch die Schwenninger Footballer um Head Coach Lars Wührmann zeigten sich gegenüber dem Hinspiel, das die Highlanders knapp mit 32:30 gewinnen konnten, vor allem in der Passverteidigung deutlich verbessert und bereiteten der Highlanders-Offense mit einer erhöhten Aggressivität viele Schwierigkeiten.

Hieraus entwickelte sich im ersten Viertel dann auch ein strategischer Schlagabtausch, der zwar beiden Teams keine Punkte brachte, den Zuschauern dennoch aber einige sehenswerte Aktionen bot. Zu Beginn des zweiten Viertels brachte Kai Schmid sein Team nach einem Befreiungskick der Schwenninger über die Mittellinie des Spielfelds, von wo aus dann Markus Fürst mit einem Field Goal aus 60 Yards die 3:0 Führung erzielen konnte. Im weiteren Verlauf war es wieder ein Befreiungskick der die nächsten Punkte des Spiels einleitete, dieses Mal aber für die Gäste. Deren Returner kam bis an die 30-Yard-Linie, wo aber die Defensive der Highlanders Stand hielt, so dass sich Neckar ebenfalls mit einem Field Goal zum 3:3 begnügen musste.

In der folgenden Spielzugsserie konnte die Offensive der TSG-Footballer ihr Können zeigen: Pässe auf Fabian Bück und Bruno Schuster sowie Läufe von Tim Münkle und Daniel Wengert führten schnell bis in die Hälfte der Hammers, wo dann aber auch wieder Schluss war. Markus Fürst erzielte aus 45 Yards wenigstens den 6:3-Halbzeitstand.

Das dritte Viertel starteten die Highlanders mit einem wunderbaren Kickoff-Return über 50 Yards von Simon Winter. Nun waren es wieder ein Pass auf Fabian Bück sowie Läufe von Dirk Lucht und Andreas Plocher, welche die Highlanders bis wenige Meter vor die Hammers-Endzone brachten. Dort kassierte man dann aber eine Strafe für unerlaubtes Halten, im darauf folgenden Spielzug konnte die agressive Defensive Line der Gäste Quarterback Wenger zu Fall bringen und man musste wieder mit einem Field Goal durch Fürst vorlieb nehmen.

Nun dominierten wieder beide Abwehrreihen und konnten mit spektakulären Aktionen beidseitige Passversuche unterbinden. Eine Interception der Gäste brachte diese dann bis auf 30 Yards vor die Endzone der Highlanders. Einem Quartarback-Sack durch Thomas Ablasser folgte dann aber eine Strafe gegen die Passverteidigung, so dass die Gäste mit einem 10-Yard-Lauf in die Endzone und einem erfolgreichen Extrapunktversuch mit 10:9 in Führung gehen konnten.

Die Ostalb-Offensive musste sich daraufhin wieder mit einem Befreiungskick vom Ballrecht trennen. Daraufhin gelang es den Gästen mit Läufen und First Downs, aufgrund von Strafen aber kaum großem Raumgewinn, clever Spielzeit von der Uhr zu nehmen. Mit einem grandiosen Befreiungskick bis an die 10-Yard-Linie der Highlanders eine Minute und dreißig Sekunden vor Schluss brachten sie diese in eine denkbar schlechte Startposition. Mit der wenig verbleibenden Spielzeit konnten sich die Hammers entsprechend defensiv auf Pässe der Highlanders einstellen – einen dieser konnten sie dann 17 Sekunden vor Schluss abfangen, woraufhin sie das Spiel unter viel Jubel auf der einen und Enttäuschung auf der anderen Seite beenden konnten.

Während sich die Hammers dadurch den Klassenerhalt sichern, bedeutet das Ergebnis und der parallele Sieg der Greifs für die Highlanders den bitteren Gang in die Relegation. "Klar, unsere Spieler sind jetzt niedergeschlagen", erklärte Bernd Fuss nach der Begegnung. "Wir müssen jetzt aber nach vorne blicken", fügte der Highlanders-Head-Coach an. Mit Hilfe einer Videoanalyse des Relegations-Gegners möchte er die Schnaitheimer auf die Reutlinger möglichst gut vorbereiten, wenn auch mit einigen Personalproblemen zu rechnen sein wird. Aller Voraussicht nach wird das Hinspiel am 15.9. in Reutlingen ausgetragen, das Rückspiel findet dann eine Woche später am 22.9. in Schnaitheim statt.


Gohlke - 31.07.2018

Das Unerwartete trat für das Team von Head Coach Bernd Fuss ein: Der Gang in die Relegation.

Das Unerwartete trat für das Team von Head Coach Bernd Fuss ein: Der Gang in die Relegation. (© Sabrina Balzer / Heidenheimer Zeitung)

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