Jameis Winston gesperrt

Winston wird die ersten drei Spiele verpassenJetzt ist es amtlich: Tampa Bay Buccaneers Quarterback wird aufgrund eines Vorfalls aus dem März 2016 für die ersten drei Saisonspiele gesperrt. Er wird nicht gegen die Suspendierung vorgehen und somit bei den New Orleans Saints sowie zu Hause gegen den amtierenden Titelträger Philadelphia Eagles und das AFC North Powerhouse Pittsburgh Steelers nur zuschauen können.

Der Vorfall war im November 2016 bekanntgeworden und hatte "sofort" eine gründliche Untersuchung der NFL nach sich gezogen, die jetzt – gerade einmal gute 1,5 Jahre später – in der ausgesprochenen Sperre mündete.

Winston soll im März 2016 in Arizona, wo er sich von einer Wohltätigkeitsveranstaltung abholen hatte lassen, der Fahrerin des amerikanischen Dienstleisters Uber zwischen die Beine gegriffen haben. Diese hatte keine Anzeige erstattet, den Vorfall jedoch firmenintern weitergemeldet.

Anfangs bestanden noch Zweifel, ob es sich bei dem Täter tatsächlich um Winston gehandelt hatte, aber die konnten wohl zwischenzeitlich ausgeräumt werden und auch sein Statement geht in diese Richtung. Er entschuldigte sich jetzt öffentlich (via Ian Rapoports Facebook-Seite) für sein Verhalten:

"Als erstes möchte ich mich bei der Uber Fahrerin entschuldigen für die Situation, in die ich sie gebracht habe. So bin ich normal nicht. In den letzten zweieinhalb Jahren ... bin ich erwachsener und reifer geworden und habe dazugelernt; zudem habe ich Alkohol aus meinem Leben verbannt.

Außerdem möchte ich mich bei meinen Mitspielern, dem Verein und den Fans entschuldigen, dass ich sie enttäuscht habe und nicht bei den ersten drei Spielen auf dem Platz stehen kann. Obwohl ich von der Entscheidung der NFL enttäuscht bin, verstehe ich die Vorgehensweise und ich bin dankbar für die Möglichkeit, die für mich vorhandenen Ressourcen nutzen zu können, um meine Ziele zu erreichen."

Die Sperre bringt den Verein in Schwierigkeiten – jedoch weniger in sportlicher Hinsicht: In den genannten drei Spielen wäre wohl auch mit Jameis Winston wenig zu holen gewesen. Allerdings spielt er momentan noch mit seinem Rookievertrag, so dass ihn die Sperre gerade einmal 124.400 Dollar (sein Grundgehalt beträgt 705.000 Dollar für 2019) kosten wird.

Gerüchteweise wurde hier eine Vorabsprache zwischen Winstons Rechtsberater und der NFL getroffen: Würde Winston Einspruch einlegen, so ziehen sich solche Verfahren gerne über viele Monate oder sogar Jahre hin (siehe Tom Brady und Ezekiel Elliott). Die NFL scheut verständlicherweise die damit verbundene negative Berichterstattung – in einer Zeit, in der sie dank des US-Präsidenten sowieso zu oft in ungewünschten Schlagzeilen ist. Winston dagegen würde Gefahr laufen, erst mit seinem neuen Vertrag gesperrt zu werden, was ihn schnell einige Millionen kosten könnte. Eine derartige Absprache wäre also für beide Seiten positiv und würde auch die vergleichsweise niedrige Anzahl verpasster Spiele erklären (Standard sollten laut NFL bei derartigen Fällen nämlich 6 Spiele sein).

Winston brachte zum Draft 2015 schon eine ganze Menge sogenannter "roter Flaggen" mit: Ladendiebstahl und ein konkreter Vergewaltigungsvorwurf aus seiner Zeit bei der Florida State University hielten die Verantwortlichen der Buccaneers nicht davon ab, ihn an Position 1 zu draften. Sportlich verständlich, allerdings schlug jetzt das "erhöhte Sperrenrisiko" eben wie so häufig in derartigen Fällen zu. Bedauern für die Buccs ist also nicht angebracht.

Die müssen sich nach der Saison entscheiden, ob sie die Option auf ein fünftes Vertragsjahr ziehen (was als sicher gilt) und / oder ob sie Winston mit einem langfristigen Mega-Deal ausstatten wollen. Das dürfte ihnen jetzt deutlich schwerer fallen.

Allerdings bleibt bis zu dieser Entscheidung noch einiges an Zeit und in den ersten drei Spielen muss der bewährte Backup Ryan Fitzpatrick die Kohlen aus dem Feuer holen. Er hat schon des Öfteren bewiesen, dass er das schaffen kann.

Carsten Keller - 30.06.2018

Winston wird die ersten drei Spiele verpassen

Winston wird die ersten drei Spiele verpassen (© Getty Images)

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