Über die Hälfte der First Rounder ist unter Vertrag

Hier erfüllten sich die Träume der First Round PicksMit der Unterschrift von Carolina Panthers Wide Receiver D.J. Moore unter seinen Rookievertrag sind jetzt mehr als die Hälfte der Erstrundenpicks offiziell unter Vertrag. Er war der 17. Spieler, der bei seinem Team unterschrieb.

Offen sind unter anderem noch die Verträge für die Top 5 des Drafts vom letzten April: Quarterback Baker Mayfield (Cleveland Browns), Running Back Saquon Barkley (New York Giants), Quarterback Sam Darnold (New York Jets), Cornerback Denzel Ward (ebenfalls Cleveland Browns) sowie Defensive End Bradley Chubb (Denver Broncos).

Durch das "neue" System der Rookie-Slots sind diese Verträge im Vergleich zu früher eigentlich keine Kunst mehr. Sam Bradford war der letzte First Overall Pick der alten Ära, der seinen Rookievertrag 2010 noch nach dem alten Collective Bargaining Agreement bekommen und dementsprechend abkassiert hatte: Damals war es der Normalfall, dass der First Overall Pick automatisch der bestbezahlte Spieler der Liga wurde, obwohl er noch nicht einen Fuß auf ein NFL-Spielfeld gesetzt hatte, was nicht zuletzt die Veteranen zurecht irritiert hatte.

Mit dem CBA 2011 wurde dies dann geändert: Es gibt relative feste Beträge, die die Rookies bekommen können für ihren Standard-Rookievertrag, der zunächst über vier Jahre läuft und eine vereinsseitige Option auf ein fünftes Jahr beinhaltet. Cam Newton war der erste First Overall Pick der neuen Ära. Während Bradford einen Sechs-Jahres-Vertrag über gut 78 Millionen Dollar 2010 erhalten hatte, kam Newton "nur" auf einen Vier-Jahres-Vertrag über 22 Millionen Dollar.

Quarterback Josh Rosen (#10 zu den Arizona Cardinals) und Defensive End Marcus Davenport (#14 zu den New Orleans Saints) waren die beiden ersten Spieler, die 2018 ihre Rookiepapiere unterzeichneten. Sie bekommen ca. 17,6 Millionen (Rosen) beziehungsweise ca. 13,7 Millionen Dollar (Davenport).

Zum Vergleich: Der bislang höchste Draftpick, der bereits unterzeichnet hat, O-Liner Quenton Nelson erhält bei den Indianapolis Colts für seine vier Jahre fast 24 Millionen Dollar, was logischerweise von den fünf Spielern vor ihm noch überboten werden wird.

Lamar Jackson, der als vierter Quarterback gerade noch in die erste Runde gerutscht war, wird bei den Baltimore Ravens nicht ganz 9,5 Millionen Dollar verdienen. Der zweite Pick der Ravens, Tight End Hayden Hurst (Position 25), hat seinen Vertrag noch nicht unterschrieben.

Auch bei den Buffalo Bills, die ebenfalls zwei Spieler geholt hatten, hat bislang erst Linebacker Tremaine Edmunds (# 16) unterschrieben; der Vertrag von Quarterback Josh Allen (#7) ist dagegen noch offen und die New England Patriots, die ebenfalls zwei Spieler ziehen durften, haben überhaupt noch keinen Rookie First Round Pick unter Vertrag.

Aber noch sind ja ein paar Wochen Zeit.

Carsten Keller - 19.06.2018

Hier erfüllten sich die Träume der First Round Picks

Hier erfüllten sich die Träume der First Round Picks (© Carsten Keller)

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