Immer wieder Irving mit Negativschlagzeilen

David Irving (95) hat momentan keinen Grund zum JubelnPass Rusher Defensive Tackle David Irving, aktuell wohl Sorgenkind Nummer 1 bei den Dallas Cowboys, wird wie im Vorjahr die ersten vier Spiele der kommenden Saison zuschauen müssen. Er wird diesmal aufgrund Verstoßes gegen die Drogenrichtlinien der NFL gesperrt und verliert dadurch sein Gehalt für diesen Zeitraum.

Irving sorgte seit Saisonende dauerhaft für Negativschlagzeilen und so überrascht diese Neuigkeit kaum mehr. Durch die Suspendierung werden ihm ca. 685.000 Dollar Salär gestrichen. Laut NFL Insider Ian Rapoport wussten sowohl die Cowboys als auch Irving seit mehreren Wochen, dass die Sperre kommen wird.

Das lässt auch die Aussagen von Irving, der mit sichtbarem Übergewicht zum Minicamp gekommen war und dort lediglich leichte Laufeinheiten absolviert hatte, in einem anderen Licht erscheinen: "Ich war nicht da, weil ich gewählt habe, nicht da zu sein. Wenn ich hätte kommen können, wäre ich gekommen. Der Grund geht die Öffentlichkeit nichts an."

Bislang war man davon ausgegangen, dass der Sorgerechtsstreit um seine fünfjährige Tochter der Grund für die Abwesenheit war. Zwischenzeitlich hat Irving das Sorgerecht auch zugesprochen bekommen und ist alleinerziehend. Seine mittlerweile wohl ex-Freundin Angela Sanchez hatte Irving Anfang April der häuslichen Gewalt und Drogenverstößen bezichtigt, ihre Vorwürfe aber kurz darauf wieder zurückgenommen.

Offensichtlich war dies jedoch nur ein Teil der Probleme Irvings. Laut Rapoport soll die Sperre nicht aufgrund eines positiven Drogentests, sondern vielmehr aufgrund mehrerer verpasster, zwingend vorgeschriebener Tests ausgesprochen worden sein.

Die Cowboys hatten Irving nach Saisonende, als er zum Restricted Free Agent geworden war, mit einem sogenannten 2nd Round Tender belegt. Das war zunächst kritisiert worden, da ein interessiertes Team lediglich einen 2nd Round Pick hätte investieren müssen, um Irving abzuwerben.

Angesichts seiner Vorgeschichte zeigte sich jedoch trotz des offensichtlich immensen Talent des Pass Rushers keine andere Mannschaft ernsthaft interessiert. Zurecht, wie sich seitdem gleich mehrmals herausstellte.

Irving könnte im nächsten Jahr eigentlich ein großer Zahltag bevorstehen: Er wird zum Unrestricted Free Agent und wenn man seine Leistungen selbst in der vergangenen Saison, als er in nur acht Spielen sieben Sacks erzielte, als Maßstab nimmt, könnte er theoretisch einen Mostervertrag bekommen.

Allerdings bewahrheitet sich einmal mehr der Satz von Ex-NFL Lineman und Podcaster Ross Tucker: "The greatest ability is availability." Die Fähigkeit, immer auf dem Feld zu stehen, fehlt Irving offensichtlich.

Und ob sich angesichts seiner vielfältigen Probleme ein Team entschließt, ihm einen langfristigen und hochdotierten Vertrag anzubieten, darf auch bezweifelt werden.

Die Pass Rusher der Dallas Cowboys sorgen, auch abgesehen von David Irving, seit Jahren für Probleme und Kopfzerbrechen: Der ehemalige 2nd Round Pick Randy Gregory sammelte mehr Strafen als Sacks seit seinem Draft und bewirbt sich aktuell um Wiederaufnahme in die Liga, nachdem er die komplette letzte Spielzeit gesperrt war.

Neben David Irving, im Vorjahr wegen eines Dopingverstoßes gesperrt, verpasste Defensive End Damontre Moore 2017 ebenso die beiden ersten Spiele und Rolando McClain wählte irgendwann lieber eine Drogenkarriere als eine auf dem NFL-Spielfeld und tauchte – wohl unentschuldigt – überhaupt nicht mehr auf.

DeMarcus Lawrence, im Vorjahr lange Zeit Sack-Leader der NFL, war 2016 für die ersten vier Saisonspiele gesperrt worden, weil er positiv auf Amphetamine getestet worden war.

Es wäre an der Zeit, dass die Pass Rusher zur Abwechslung auch einmal für positive Schlagzeilen sorgen.



Carsten Keller - 16.06.2018

David Irving (95) hat momentan keinen Grund zum Jubeln

David Irving (95) hat momentan keinen Grund zum Jubeln (© Getty Images)

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