Überraschung in Braunschweig möglich?

Die Arena der Lions - das Stadion an der Hamburger StraßeAm kommenden Sonntag tritt das GFL-Team der Berlin Rebels die relativ kurze Reise nach Niedersachsen an. Wegen der WM im Fußball wurde der Kickoff für das Spiel bei den New Yorker Lions im Braunschweiger Stadion an der Hamburger Straße auf 13 Uhr gelegt.

Nach den beiden Heimspielniederlagen gegen Aufsteiger Potsdam Royals und die Kiel Baltic Hurricanes muss der nunmehr Tabellenvierte an den nächsten drei Spieltagen unbedingt punkten, damit der Anspruch auf den zweiten Tabellenplatz, der ein Heimspiel in den Playoffs bedeutet, ein realisierbarer bleibt. Somit ist auch das Spiel beim frisch gebackenen Eurobowlsieger für das Team von Head Coach Kim Kuci von großer Bedeutung.

Die Aussichten auf einen doppelten Punktgewinn waren in der Vergangenheit nie günstig, und anders als bei den Heimspielen holten sich die schwarz-silbernen in Braunschweig mit schöner Regelmäßigkeit ordentliche Klatschen ab. Nach den 07:35 beziehungsweise 10:52 Niederlagen in den vergangenen beiden Jahren kann es diesmal doch etwas anders laufen.

Zwar sind die Gastgeber auch in dieser Saison nach Siegen über die Hamburg Huskies (2), die Hildesheim Invaders und die Schleswig-Holsteiner noch unbezwungen, aber auch das Team von Head Coach und Offensive Coordinator Troy Tomlin steckt mitten im Umbruch.

Tomlin setzt auch nach dem Weggang von Quarterback Casey Therriault weiterhin primär auf das Spiel durch die Luft. Neuer Spielführer ist der von den Kirchdorf Wildcats gekommene Jadrian Clark. In den ersten vier Partien der Braunschweiger warf der US-Amerikaner im Schnitt über 220 Yards pro Spiel und fünfzehn Touchdowns. Hauptanspielstation ist Wide Receiver Christian Bollmann mit gut 80 Yards pro Spiel und fünf in der Endzone gefangenen Pässen.

Die Rebels ihrerseits haben, wie in den vergangenen Jahren auch, ihre Stärken im Laufspiel. Die meisten Yards pro Spiel legten die Hauptstädter mit Ball am Boden zurück. Der aus Frankfurt gekommene Running Back Sean Richard und der ebenfalls niederländische RB Chris Smith sind inzwischen mit über 120 Yards pro Spiel und sieben TD ein erfolgreiches Gespann. Und da ist ja auch noch QB Terrell Robinson, der bei fehlenden Anspielstationen auch gern mal den Ball in der Hand behält und selbst bewegt. Über 50 Yards pro Spiel und fünf TD kommen auf sein Konto.

Erfolgreichster Ballträger auf Braunschweiger Seite ist ebenfalls ein Neuzugang. Lennis McFerren spielte in der vergangenen Saison noch bei den Ravensburg Razorbacks. Mit knapp 70 Yards pro Spiel und drei TD führt der US-Amerikaner die teaminterne Statistik an. Diese summiert sich über den gesamten Angriff der Lions auf 430 Yards pro Spiel und 177 Punkten. Von diesen wurden 109 vor der Pause erzielt.

Die Berliner ihrerseits müssen also erstmal die erste Halbzeit "ohne großen Schaden" überstehen. Mit ihrer erfahrenen Defensive Line um Rory Johnson und Mamadou Sy, sowie mit Jamaal White im Rückraum ist das durchaus im Bereich des Möglichen. Der Angriff von Offensive Coordinator Clifford Madison wäre der Erste in dieser Saison, der es schafft, gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister nach der Halbzeit überhaupt zu punkten. Sollte beides eintreffen, Flaggen Mangelware bleiben und die Uhr kontrolliert werden können, stünden die Chancen auf den ersten Sieg in Braunschweig für die Rebels gar nicht mal so schlecht.

Thomas Sellmann - 15.06.2018

Die Arena der Lions - das Stadion an der Hamburger Straße

Die Arena der Lions - das Stadion an der Hamburger Straße (© Tillmann)

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