Einbruch nach der Halbzeit

QB Terell Robinson (Berlin Rebels) wird gesacktDie Kiel Baltic Hurricanes gewinnen das Rückspiel bei den Berlin Rebels nach einem 6:21 Rückstand zur Halbzeit noch mit 28:24. Die Charlottenburger rutschen nach dieser Niederlage wieder auf den vierten Platz in der Tabelle der Gruppe Nord der GFL ab.
Es hätte für das Team von Head Coach Kim Kuci nicht besser laufen können. Gleich zu Beginn des Spiels gegen den elfmaligen Playoffteilnehmer von der Förde tankte sich Running Back Sean Richard durch die Mitte der Gästereihen und legte nach gelaufenen 59 Yards den Ball in deren Endzone ab. Den PAT verwandelte Kicker Phillip Friis Anderson. Den Rest des ersten Spielabschnitts bestimmten beide Verteidigungsreihen. Die Kieler scheiterten mit ausgespielten vierten Versuch von der 1-Yard-Linie der Gastgeber, den anschließend drohenden Safety verhinderte RB Chris Smith.

Im zweiten Viertel sahen die wenigen Zuschauer im Berliner Mommsenstadion drei Scores und den Ausbau der Führung der Charlottenburger auf insgesamt fünfzehn Punkte. Zunächst verkürzten die Gäste nach Pass von Quarterback Lenorris Footman auf Wide Receiver Benedikt Englmann auf 7:6, den PAT blockte Defensive End Rory Johnson Tim Albrechts PAT. Nun waren die auch bei der Hitze in schwarzen Trikot spielenden Gastgeber am Zug. Und diese sorgten für eine scheinbar sichere Halbzeitführung. QB Terrell Robinson bediente zunächst Tight End Hayden Daniels für zwei Yards und anschließend Jason Harris für 32 Yards. Nach den beiden PAT von Andersen zum 21:6 schien das Spiel bereits zur Pause entschieden zu sein.

Was nach dieser passierte, ist im Football zwar nicht ungewöhnlich, aber hier nur schwer nachzuvollziehen. Eine Personal Foul gegen Linebacker Niels Schroedter und mehrere Laufspielzüge, den letzten über RB Julian Ampaw (PAT Albrecht) ließen die Führung des Tabellenzweiten auf acht Punkte schmelzen. Andersen legte Mitte des dritten Viertels zwar noch ein spektakuläres Field Goal aus 51 Yards zum 24:13 nach, von da ab spielte nur noch das Team von Head Coach Dan Disch.

Die Rebels verpassten ein Tackle nach dem anderen und gaben so im Schlussabschnitt das Spiel sogar noch aus der Hand. Zunächst ließen sie sich von Footman verladen, der mit dem Ball über die rechte Außenbahn seelenruhig in die Endzone der Gastgeber spazierte. Auch die vom Spielstand her erforderliche Conversion gelang den Kielern. WR Lukas Rehder wartete in der Endzone auf Footmans Pass, der dann auch prompt kam.

Auch im nächsten Drive gelang den Rebels, die die Canes in der ersten Halbzeit noch dominierten, nichts. Wieder mussten sie sich mit einem Punt vom Angriffsrecht verabschieden und die Kieler hatten nach diesem nur kurzen Befreiungstritt lediglich eine gute halbe Spielfeldlänge vor sich. Dieser Abstand zur Endzone der Rebels schmolz nach dem Lauf von RB Kristophur Francis und der nachfolgenden Pass Interference Strafe gegen Defensive Back Philip Stegemann auf nur noch 25 Yards. Footman überwand dann kurz danach auch noch die verbleibenden fünf Yards erneut mit Ball in der Hand (PAT Albrecht.) zum 24:28 aus Sicht der Berliner.

Es blieb noch genügend Zeit für die Spieler von Offensive Coordinator Clifford Madison. Aber auch die letzten beiden Drives der Hauptstädter führten nicht zu Punkten. Beim ersten kam Robinson mit Ball in der Hand nicht weiter als bis zur 30-Yard-Line der Canes. Nach dem Punt der in weiß spielenden Gäste hatten die Hauptstädter noch eineinhalb Minuten, um das Spiel doch noch zu drehen. Pässe auf die WR Gregor Lietzau und Jason Harris brachten Ball noch bis an die 40-Yard-Line der Kieler. Aber auch den letzten vierten Versuch, den Robinson wieder mit Lauf versuchte in einen neuen ersten umzusetzen, konnte die aufmerksame Defense der Gäste abwehren.

Gut begonnen, aber stark nachgelassen - eine wirkliche Erklärung für diesen Einbruch der Offensive der Rebels nach der Pause gibt es nicht. Kleine Parallelen zum Spiel gegen die Potsdam Royals lassen sich aber durchaus ziehen. Das einzig positve, was die Rebels aus dieser Niederlage mitnehmen können, ist der direkt gewonnene Vergleich gegen die Norddeutschen. Allerdings haben sie jeweils beide Spiele gegen direkte Konkurrenten im Kampf um die Playoffs noch vor sich, jeweils eins davon an den nächsten beiden Wochenenden. Die Spiele in Braunschweig und anschließend gegen Köln werden zeigen, wo die Playoff-Reise für die Hauptstädter hingeht.

Thomas Sellmann - 10.06.2018

QB Terell Robinson (Berlin Rebels) wird gesackt

QB Terell Robinson (Berlin Rebels) wird gesackt (© Weber)

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