Unicorns gewinnen Defense-Schlacht mit 17:7

Nate RobitailleMit 17:7 gewannen die Schwäbisch Hall Unicorns am Samstag vor fast 3.000 Zuschauern im Haller Optima Sportpark das Spitzenspiel in der GFL-Süd gegen Frankfurt Samsung Universe. Im Mittelpunkt standen dabei die Verteidigungsreihen beider Teams.

Eine sehr starke Defense und genau ein Big Play der Offense waren es, die das Süd-Spitzenspiel am Sonntag zu einem Erfolg für die heimischen Schwäbisch Hall Unicorns machten. Entsprechend gestaltete sich auch der Spielverlauf, in dem die Frankfurter zwar öfter und länger in Ballbesitz waren, am Ende aber bis auf einmal im letzten Quarter immer an der Haller Verteidigung scheiterten.

Viermal waren die Hessen sogar in die Haller Red Zone eingedrungen, die 20 Yards vor der Endzone beginnt. Am Ende konnten sie diese aber nur einmal mit Punkten verlassen. Selbst fünf Versuche von Universe innerhalb der Haller 3-Yard-Linie wussten die Unicorns-Verteidiger zu vereiteln. Kein Wunder, dass Jordan Neuman später lobende Worte für die Schützlinge seines Defensive Coordinators Johannes Brenner fand: "Das war das wohl beste Spiel, das ich von unserer Defense in einem Heimspiel gesehen habe. Die Jungs haben uns heute zum Sieg getragen."

Die TSG-Verteidiger waren am Sonntag auch für die ersten Haller Punkte verantwortlich. Halls Cody Pastorino nutzte schon in der dritten Spielminute eine zu hohe Ballabgabe beim Versuch eines Frankfurter Befreiungskicks aus und trieb den Ball in die Frankfurter Endzone. Dort war Raheem Wilson zur Stelle und sicherte den Ball zum 7:0 (PAT Tim Stadelmayr).

Weniger Licht war im Haller Angriff zu sehen. Tyler Rutenbeck musste das Spiel wegen einer Achillessehnenreizung vom Spielfeldrand aus verfolgen. Das alleine war ab nicht der Grund dafür, dass die Unicorns-Offense das gesamte Spiel über keinen Rhythmus fand. Auch sie hatte es mit einem extrem starken Gegner zu tun, der sich in Hall hervorragend auf die Unicorns eingestellt präsentierte. Achtmal musste man meist nach nur drei erfolglosen Versuchen den Ball per Befreiungskick dem Gegner überlassen. Zweimal wurden Pässe von Halls Quarterback Marco Ehrenfried abgefangen.

Das Highlight des Tages produzierte aber dennoch der Haller Angriff. Mitte des zweiten Quarters fing Raheem Wilson einen Frankfurter Pass in der Endzone ab und brachte seinen Angriff damit an der eigenen 20-Yard-Linie in Ballbesitz. Zwei Versuche später zirkelte Marco Ehrenfried einen Pass über 50 Yards in die Hände von Nathaniel Robitaille, der seinem Bewacher entweichen und am Ende mit einem 82-Yard-Pass das 14:0 (PAT Stadelmayr) erzielen konnte.

Kurz vor der Halbzeitpause war es erneut ein verunglückter Snap beim Befreiungskick-Versuch, der Frankfurt in Verlegenheit brachte. Der Punter brachte den Ball nur schwer unter Kontrolle und wurde an der eigenen 4-Yard-Linie zu Boden gebracht. Hall hatte noch 34 Sekunden Zeit für einen Touchdown, scheiterte in zwei Versuchen aber an der Universe-Defense. In den letzten Sekunden entschied man sich für einen Field-Goal-Versuch, den Tim Stadelmayr aus 28 Yards Entfernung mit dem Halbzeitpfiff zum 17:0 verwandelte.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nur wenig, auch wenn Frankfurts Offense nun besser in das Spiel fand, das sich bis zum Ende fast nur noch in der Haller Feldhälfte abspielen sollte. Wichtig war im dritten Viertel, dass die Unicorns selbst einen neuen ersten Versuch der Hessen an der Haller 4-Yard-Linie, den diese sich durch eine Pass-Interception von Tristan Bart sicherten, ohne Punkte für Universe abwehren konnten. So wechselte man ohne weitere Punkte zum letzten Mal die Seiten zum vierten Viertel, in dem Frankfurt immer stärker drückte. Wieder war es ein diesmal durch Nils Weiße abgefangener Pass, mit dem sich Frankfurt an der Haller 1-Yard-Linie in Position brachte. Andreas Betza nutzte diese Chance nun mit einem Lauf zum 17:7 (PAT Max Siemssen).

In den verbleibenden vier Spielminuten gelang es den Unicorns gut, die Spieluhr und den Gegner zu kontrollieren. Der letzte Frankfurter Pass in die Haller Endzone, der maximal noch Ergebniskosmetik zur Folge haben konnte, wurde gar noch von Quade Chappuis abgefangen.

Halls Head Coach Jordan Neuman und Frankfurts Cheftrainer Brian Caler waren sich nach dem Spiel einig: Man hatte zwei überragend spielende Defenses gesehen, die dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt haben. "Mit einem Big Play muss man gegen einen solchen Gegner immer rechnen", sagte Caler nach dem Spiel. "Das Spiel haben uns die zwei Snap-Fehler beim Punt gekostet, die die Unicorns ausnutzten konnten", resümierte Caler.

Zur Leistung der Haller Offense meinte Jordan Neuman: "Ganz an der Spitze gibt es eben ein anderes Defense-Niveau, gegen das man bestehen können muss. Das haben wir heute hier erlebt und wenn wir da weiter mitspielen wollen, dann müssen wir uns in der Offense auf jeden Fall verbessern."

Die Punkte für Hall erzielten: Raheem Wilson (6), Tim Stadelmayr (5) und Nathaniel Robitaille (6).

Zuschauer: 2.854

Viertelergebnisse: 7:0 / 10:0 / 0:0 / 0:7 / Final: 17:7

Alle Punkte:
7:0 – Raheem Wilson – sichert freien Ball in Frankfurt-Endzone (PAT Tim Stadelmayr)
14:0 – Nathaniel Robitaille – 82-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Tim Stadelmayr)
17:0 – Tim Stadelmayr – 28-Yard-Field-Goal
17:7 – Andreas Betza – 1-Yard-Lauf (PAT Max Siemssen)

Streich - 03.06.2018

Nate Robitaille

Nate Robitaille (© Unicorns / Löffler)

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