Pirates schlagen Tabellenführer

Die Argovia Pirates mussten alles geben, um den knappen Sieg ins Ziel zu retten.Die Argovia Pirates fügten den Zurich Renegades die erste Niederlage der Saison zu. Die Zürcher, die mit einem Sieg vorzeitig NLB Meister geworden wären, kamen in der zweiten Hälfte noch gefährlich heran. Am Ende konnte jedoch Tortuga von den Pirates erfolgreich verteidigt werden. Nach anfänglich deutlicher Überlegenheit rettete man einen knappen 24:22-Vorsprung ins Ziel. Vor knapp einer Woche blieben die Argovia Pirates bei den Zurich Renegades beim 0:28 noch gänzlich ohne Punkte.

Head Coach Roger Bächli gab nach dem Spiel die Komplimente gerne weiter: "Peter Putzer, der Defensive Coordinator und Tobias Balz, der Offensive Coordinator, haben in den letzten fünf Tagen hervorragende Arbeit geleistet. Sie haben es in so kurzer Zeit geschafft, die Offense und die Defense so einzustellen, dass wir die Renegades besiegen konnten. Im weiteren bedanke ich mich für die sensationelle Betreuung der Spieler und der Coaches durch unsere Betreuercrew. Ohne eine funktionierende Coaching Staff und Betreuercrew wäre es uns nicht möglich, solche Resultate zu erreichen."

Roger Bächli war aber trotz des Sieges nicht in allen Punkten zufrieden: "Das Spiel hat auch gezeigt, dass wir noch immer zu viele Leistungsschwankungen im Spiel haben. Wir schaffen es noch nicht, vier Quarter konstant auf einem hohen Level zu spielen. Es hat sich aber auch gezeigt, dass wir Berge versetzen können, wenn wir als ein Team auftreten. Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an unsere vielen Fans, welche uns an unseren Spielen unterstützen. Ich hoffe, dass an den nächsten beiden Samstagen wieder so viele Zuschauer den Weg nach Buchs finden."

Nach vier Auswärtsspielen in Folge kehrten die Pirates am Samstag wieder nach Tortuga, ihrem Homefield, zurück. Der Offense gelang in den ersten beiden Angriffen jeweils kein neues First Down. Dafür war die Pirates-Defense umso stärker und sorgte dafür, dass die Renegades-Offense in zwei Angriffen ebenfalls nicht zu einem neuen First Down kommen konnte. Die Pirates konnten den Ball an der 44-Yard-Linie der Zürcher wieder übernehmen. Durch einen guten Run und eine Strafe gegen die Renegades, standen die Pirates nach einem Spielzug schon an der 22-Yard-Linie der Zürcher. Aus höchster Bedrängung konnte Quarterback Claudio Ferrari darauf den Pass noch anbringen. Die Pirates gewannen weitere 7 Yards. Running Back Daniel Steiner brachte mit einem 15-Yard-Lauf den ersten Touchdown ins Trockene. Die Pirates Offense konnte bald darauf schon wieder ran. Die Renegades verloren im 2. Down den Ball an die Pirates Defense. Die Aargauer konnten von der eigenen 42-Yard-Linie aus starten. Ein langer Drive mit guten Pässen und Läufen führte zum Ende des ersten Viertels zur 14:0 Führung der Pirates. Daniel Steiner schloss zum zweiten Touchdown ab.

Die Renegades Offense blieb weiterhin blass. In der ersten Halbzeit schafften sie es nie, die benötigten 10 Yards Raumgewinn für ein neues First Down zu erzielen. Die Pirates Defense stand immer wieder hervorragend. Die Offense der Pirates punktete in ihrem ersten Angriff des zweiten Viertels wieder. Diesmal reichte es nicht für einen Touchdown. Ivan Kovacevic erhöhte mit einem Field Goal auf 17:0. Wenige Sekunden vor der Pause hätte ein weiteres Field Goal dazu kommen können. 8 Yards vor der Zürcher Endzone spielten die Pirates den vierten Versuch stattdessen aus. Der Pass kam nicht an und der Ball war in Zürcher Besitz.

Die Renegades reagierten nach der Pause auf ihre schlechte Ausbeute der ersten Halbzeit. Mit dem ersten Spielzug erzielten sie ein neues First Down. Am Ende schlossen sie den Drive mit einem Field Goal ab und kamen auf 17:3 heran. Der nächste Angriff der Pirates brachte keinen Raumgewinn. Sie mussten von der eigenen 22-Yard-Linie aus punten. Da die Renegades auch nur vier Yards schafften, kamen die Pirates an der eigenen 35-Yard-Linie wieder in Ballbesitz. Mit einem langen Pass von Claudio Ferrari, den Phil Koch hervorragend fing, standen die Pirates kurz darauf 21 Yards vor der Endzone der Zürcher. Drei Spielzüge später war der dritte Pirates-Touchdown Tatsache. Boris Baumann schloss mit einem unwiderstehlichen Run ab. Die Pirates führten 24:3. Die Pirates Defense ihrerseits spielte weiterhin hervorragend. Davide Uguccioni zwang den Renegades Quarterback zu Boden und sorgte für einen Raumverlust von 7 Yards für die Zürcher. Er zwang damit die Renegades kurz darauf zum Punt. Doch die Pirates verloren den Ball zum Abschluss des dritten Viertels durch einen Fumble an der eigenen 34 Yard Linie.

Die Renegades nützten die gute Position aus und kamen zu ihrem ersten Touchdown und damit zum 24:9. Daraufhin kam es zu unschönen Szenen auf dem Feld. Zu Frustabbau bei den Zürchern, zu Reaktionen bei den Aargauern. Den Renegades gelang es damit, die Pirates etwas aus dem Konzept zu bringen. Sie leisteten sich ungewohnte Fehler und ermöglichten den Renegades kurz darauf den nächsten Touchdown. Der Wide Receiver der Renegades zeigte dabei seine ganze Klasse als er den Ball gerade noch in der Endzone fangen konnte. Die Pirates führten nur noch 24:16. Durch eine Strafe wurden die Pirates bei ihrem nächsten Angriff bis auf die eigene 9-Yard-Linie zurück gedrängt und mussten von dort aus punten. Der Punt missglückte und brachte die Renegades 15 Yard vor der Pirates Endzone in Ballbesitz. Der nächste Touchdown war die logische Folge. Mit einem 2-Punkte-Versuch nach dem Touchdown versuchten die Renegades gar noch auszugleichen. Die Defense hielt dicht und der Offense gelang danach ein neues First Down womit sie die Zeit herunterlaufen lassen konnten. Der 24:22 Sieg war Tatsache.

Wittig - 03.06.2018

Die Argovia Pirates mussten alles geben, um den knappen Sieg ins Ziel zu retten.

Die Argovia Pirates mussten alles geben, um den knappen Sieg ins Ziel zu retten. (© AP/Roman Schläpfer)

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