Königliche fordern Rebellen

Berlin Rebels vs. Dresden Monarchs: Kampf um den BallAm Samstag treffen die Berlin Rebels auf die Dresden Monarchs. Kickoff im Spiel in der Nordgruppe der GFL ist um 15 Uhr im Berliner Mommsenstadion.

Das Spiel zwischen den Charlottenburgern und den Sachsen ist nicht nur ein erster wirklicher Prüfstein für beide im Umbruch befindlichen Teams, sondern auch ein wichtiger Hinweis, was das Rennen um den zweiten Tabellenplatz und das damit verbundene Heimspiel in den Playoffs angeht.

Besser aus den Startlöchern kam das Team aus Dresden. Bisher ungeschlagen, wurden alle Aufgaben auch souverän bewältigt. Bei den Hamburg Huskies hatte man gar keine Mühe. Gegen die Kiel Baltic Hurricanes punktete die Offense um den neuen US-Quarterback Trenton Norvell nach verhaltenem Beginn reichlich. Dazu kamen die beiden Siege über die Potsdam Royals, in denen man die Fehler des Liganeulings gnadenlos ausnutzte und die deshalb am Ende sogar deutlich ausfielen.

Die Monarchs stehen in fast allen Offensiv-Statistiken weit vorn. Lediglich bei den Laufyards fallen sie etwas ab. Der zu Saisonbeginn neu verpflichtete Head Coach Ulrich Däuber setzt gern und reichlich auf das Passspiel und ist damit bisher sehr erfolgreich. Mit 306 Yards pro Spiel steht Norvell bisher an der Spitze der Nordgruppe der höchsten deutschen Spielklasse. Er warf 16 Touchdowns auf fünf verschiedene Wide Receiver, wobei Mitchell Paige die Lieblingsanspielstation ist. Dieser fing nicht nur 28 der 70 angekommenen Pässe, sondern brachte den Ball neun Mal auch hinter die Goal Line der Gegner. Die Rebels tun gut daran, den US-Amerikaner im Auge zu behalten.

Defensiv sieht es für die Sachsen nicht ganz so gut aus. In den meisten Kategorien sind die Sachsen nur Mittelmaß. Von den 337 pro Spiel zugelassenen Yards entfällt ein Drittel auf die Laufverteidigung. Dieser Wert könnte am Samstag weit ansteigen, wenn die Berlin Rebels weiter konsequent auf das Spiel am Boden setzen. Running Back Sean Richard hat sich in seinem neuen Team inzwischen "warm gelaufen". Gut 100 Yards pro Spiel und fünf Touchdowns erzielte der Neuzugang aus Frankfurt in den bisherigen vier Einsätzen. QB Terrell Robinsons läuferische Qualitäten sind weithin bekannt. Dieser trug bisher zwei Mal den Ball selbst für Punkte und lief für knapp 200 Yards netto.

Seine Bälle verteilte Robinson gleichmäßig auf Richard und seine Passempfänger. Alexander Tounkara Kones Catches werden in dieser Spielzeit noch vermisst. Der Belgier, der in der vergangenen Spielzeit Top-Anspielstation für Robinson war, kam bisher nur auf einen Einsatz. Die noch junge Receivercrew um den erfahrenen Gregor Lietzau hat noch nicht die Kontinuität, Robinson Passstatistik steht gerade mal bei knapp 60 Prozent. Deshalb wird es besonders auf das Kicking Game der Hauptstädter ankommen. Bei den PAT ist die Ausbeute bisher makellos, von Andersens Field Goals erreichte bisher nur etwas über die Hälfte ihr Ziel.

Auch das Zeitmanagement und Raumverluste durch Strafen werden wieder Wichtigkeit erlangen. Mit dem Tabellenzweiten kommt das Team mit den wenigsten Yards zum Duell in die Bundeshauptstadt. Und es kommt der Gegner, gegen den die Rebels zuletzt in der Saison 2010 gewinnen konnten. Lediglich ein Unentschieden im Eröffnungsspiel der Saison 2016 kann das Team von Head Coach Kim Kuci seitdem vorweisen. Die für den Samstagnachmittag vorhergesagten sommerlichen Temperaturen mit möglichen Gewittern werden zusätzlich für Spannung und einen heißen Schlagabtausch sorgen.

Thomas Sellmann - 01.06.2018

Berlin Rebels vs. Dresden Monarchs: Kampf um den Ball

Berlin Rebels vs. Dresden Monarchs: Kampf um den Ball (© Dirk Pohl)

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