Sharks erfüllen Erwartungen

Zwar konnten die Sharks am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel gegen die Leipzig Hawks keine totale Glanzleistung zeigen, dennoch hat es für einen deutlichen 38:10 Auswärtssieg gereicht.

Der Sharks Angriff durfte wieder als erstes auf das Feld, doch nach zwei first Downs musste man sich per Punt vom Ball trennen. In guter Ausgangsposition konnte sich nun die Defense wieder unter Beweis stellen. Wie auch in den Spielen davor, ließ diese dem gegnerischen Angriff nicht viel Raum zur Entfaltung. Durch viel Druck belohnte sich die Defense im dritten Spiel in Folge mit einem Safety. Dies sollten nicht die einzigen Punkte, als Lohn für ihre Mühen an diesem Nachmittag, bleiben.

Die zweite Angriffsserie der Sharks kam besser ins Rollen. Zwar wurde man durch viele Strafen oft in seinem Vorhaben zurückgeworfen und die Hawks Defense macht respektablen Druck, doch die Unermüdlichkeit der Sharks Offense war an diesem Tag kaum zu brechen. So war es WR Johann Fiebig der einen schönen Pass von Andrew Perez fing und zum Touchdown vollendete.

Beim Angriff der Hawks lief es deutlich schlechter, die Sharks Defense machte einen sehr guten Job und zwang ihre Gegenüber erneut zum Punt. Die Offense der Sharks hatte gut zu tun mit der ebenfalls stark aufspielenden Defense der Hawks. Dennoch konnte neue Punkte für die Gäste vom Tollensesee nicht verhindert werden. Mit Auslaufen des 1. Quarters konnte WR Yves Kießling einen Pass in der Enzone fangen. Der PAT war gut zur 16:0 Führung.

Das zweite Quarter wurde überwiegend durch beide Defenseformationen bestimmt. Punts, Interceptions, Fumbles, missglückte Field Goals und Strafen bestimmten das Spielgeschehen. Am Ende war es RB Jan Fleischer, welcher nach einem Pass die Führung der Sharks weiter ausbauen konnte. Der Extrapunkt wurde ebenfalls sicher verwandelt zum 0:23 Halbzeitstand aus Sicht Leipzigs.

Mahnende Worte gab es vom Coach für die nach Schatten suchenden Sharks. Man führte nicht nur auf dem Scoreboard, auch in Sachen Strafen lag man, erstaunlicherweise, vorne. Eine Führung mit 23 Punkten ist zwar gut, aber keineswegs unerreichbar, wenn man die Konzentration nicht oben hält.

So begann das dritte Viertel mit einem Paukenschlag. Die Hawks empfingen den Kickoff und der Returner legte einen respektablen 80-Yard-Return aufs Feld. Nach Extrapunkt stand es nur noch 23:7. Die Offense der Sharks kam unter dem Druck der Hawks Defense nicht mehr richtig zum Zuge und musste sich immer wieder mit einem Punt vom Ball trennen. Die Sharks Defense stand wie eine Wand und wenn die Offense nicht punktet, dann machen sie es halt selbst, man befand sich schließlich schon im vierten Quarter. Kurz vor der eigenen Endzone stehend versuchen die Hawks sich aus der Bredouille zu werfen. Defensive Tackle Alexander Theut konnte diesen Ball blocken und selber fangen. Die letzten fünf Yards legte der 2,03 Meter große Hühne im bestmöglichen Sprint zurück. Eric Rohde verwandelt den Extrapunkt zur 30:7 Führung.

Die hart kämpfende Defense der Sharks gab weiter alles. Zwar konnte man ein Field Goal zur Ergebniskorrektur nicht verhindern, aber machte dem Hawks Angriff weiterhin das Leben schwer. Das Gleiche auf Seiten der Sharks Offense. Man wollte sich mit einem langen Drive und möglichen Punkten bei der Defense bedanken, doch nach drei Spielzügen gab es lediglich einen Punt. Die Defense, in der jeder Spieler 10.000 Kalorien an diesem Nachmittag verbrannte, gab wieder alles für ihr Team. Der Hawks Angriff drängte in Richtung Endzone und ein Pass sollte den nächsten Touchdown bringen. Doch CB Eric Rohde hatte etwas dagegen und fing den Ball in der Endzone ab. Anstatt sich damit zufrieden zu geben, tänzelt er sich durch die Gegner, gelangt an die freie Sideline und legt einen 100-Yard-Return hin. Lediglich das Bestreben des Hawks QB stoppte ihn zwei Yards vor der Endzone und einem möglichen Touchdown. Dieses Geschenk musste die Offense einfach annehmen. Zwar missglückten die ersten beiden Versuche, doch dann war es QB Andrew Perez selbst der zum Touchdown lief.

Mittlerweile war man unter der Two-Minute-Warning und die Hawks erneut im Angriff. Doch jede Mühe bleib vergebens. Es sollte gepuntet werden und als krönender Abschluss für eine hart kämpfende Defense wurde dieser Snap überworfen und rollte durch die Enzone ins Aus. Safety zum Endstand 38:10 und Sieg für die Sharks.

Nun haben die Sharks zwei Wochen Zeit um das Spiel gegen die Hawks auszuwerten und sich auf den nächsten Gegner, die Jena Hanfrieds, vorzubereiten. Mit drei Siegen in drei Spielen hat man zwar einen guten Start in die Saison hingelegt, man ist sich aber auch sehr bewusst, dass diese Siege gegen die Mitaufsteiger aus der Landesliga geholt wurden. Es bleibt also abzuwarten wie man sich gegen die bestehenden Teams der Oberliga und den Absteiger aus der Regionalliga behaupten kann. Mit Respekt und guter Vorbereitung wird jedem Kontrahenten entgegengetreten.

Schlüter - 29.05.2018

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