Highlanders "schenken" Tübingen den Sieg

Circa 500 Zuschauer waren an diesem wechselhaften Sonntag, dem 20. Mai, gekommen, um der Partie gegen die Tübingen Red Knights auf dem Sportplatz am Fischerweg beizuwohnen... und wurden bitter enttäuscht. Enttäuscht waren sie aber nicht, weil die Highlanders auch in dieser Höhe verdient mit 7:26 verloren, sondern vielmehr wegen der Leistung an sich und der Art, wie sich einzelne Spieler nach außen präsentierten.

Im ersten Quarter waren beide Mannschaften ziemlich gleichauf. Die Gäste eröffneten den Punktereigen und gingen mit einem Touchdown in Führung. Der Zusatzpunkt wurde vergeben. Es blieb bei der 6:0-Führung für die Knights. Es sollte nicht der einzige Kick sein, der an diesem Tage sein Ziel verfehlte!
Die Ostalb Highlanders konterten mit einem Pass auf Fabian Bück zum 6:6-Ausgleich. Der Zusatzpunkt auf Seiten der TSG Footballer gelang und Heidenheim ging vorübergehend in Führung. Etwa Mitte des zweiten Quarters punkteten die Gäste aus Tübingen und übernahmen mit 7:12 aus Heidenheimer Sicht die Führung wieder. Sie sollten sie bis zum Abpfiff der Partie nicht mehr hergeben. Dafür offenbarten die Knights aber eine Schwäche, die schon die Silver Arrows im ersten Heimspiel der Saison ereilte. Offenbar ist Heidenheim kein gutes Pflaster für gepflegtes, auswertiges Kick-Spiel. Sven Diether, Head Coach der Tübingen Red Knights, konnte heuer nicht zufrieden sein mit der "Ausbeute" seines Kickers:
Zwar verwandelte dieser gleich mindestens zwei Kicks beim Kickoff zum Field Goal (was gewiß nicht verkehrt gewesen wäre, wenn sie denn gezählt hätten!), dafür vergurkte er aber im Gegenzug alle vier Points after Touchdown und ein Field Goal, welches viel zu tief gekickt war. Die Gastgeber hatten eher keine Probleme damit, diesen Kick zu blocken.

Tübingen selber reichte eine teils mittelmäßige Leistung, weil die Offense der TSG-Footballer eh damit beschäftigt war, sich selbst das Leben unnötig schwer zu machen. Die Hausherren taten sich unwahrscheinlich schwer gegen die Gäste. Die Offensive Line blockte nicht ordentlich, in der Folge endeten die Laufspielzüge viel zu früh. Wenn die Highlanders es mal schafften, viermal während der gesamten ersten Hälfte aus der eigenen Spielfeldhälfte herauszukommen, dann war das viel und bezeichnend für das gesamte Spiel des Gastgebers. Das Pass-Spiel auf Seiten der Highlanders funktionierte so gut wie gar nicht, weil die Pass-Abstimmung nicht stimmte. Es reicht halt nicht, wenn man einen Quarterback im Team hat, der zwar schöne Pässe weit und kraftvoll raushauen kann, aber keiner seiner Pass-Empfänger in der Lage ist, diese auch zu fangen und unter Kontrolle zu bringen!

Die Krone der mangelhaften Konzentration war ein unglücklicher Longsnap vor der eigenen Endzone, den der Highlanders-Quarterback nicht unter Kontrolle bringen konnte. Das Resultat hieraus war ein Safety, und damit verbunden, zwei Punkte und die Tatsache, dass die Gäste unverzüglich wieder in Ballbesitz kamen. Mit 14:7 für die Red Knights ging es in die Halbzeit.

Auch nach der Halbzeit dauerte die Dominanz der Tübinger Gäste an. Der Touchdown zum 20:7 für die Red Knights Tübingen war die logische Konsequenz. Zwar gab es immer wieder schöne Spielzüge auf Seiten der Ostalb Highlanders, doch das war selbst für eine eher mittelmäßige Leistung der Gäste zu wenig. Die Verteidigung der Schnaitheimer holte immer wieder für ihre Offense die Kastanien aus dem Feuer, doch das, was anschließend vom eigenen Angriff kam, war völlig unzureichend. Es war auch kein richtiges Aufbäumen in der Mannschaft zu verspüren. Vielmehr musste man den Eindruck gewinnen, als habe man sich bereits in sein eigenes Schicksal ergeben. Der letzte Touchdown zum 26:7 Tübingens innerhalb der Zwei-Minuten-Warnung besiegelte endgültig die Niederlage der Ostalb Highlanders. Unnötig zu erwähnen, dass auch dieser Extrakick "verschenkt" wurde.

Die Gäste entführen zwei Punkte von der Ostalb, wobei eine teils mittelmäßige Leistung ausreichte, um gegen diese Ostalb Highlanders mit 26:7 zu gewinnen.

Nach Gründen für die Niederlage brauchte man nicht lange zu fragen. Einige Spieler sprachen die Probleme an diesem Spieltag sehr direkt an. Da war die Rede von fehlenden Einsatzwillen, mangelndem Team Spirit, ungebührlichem Verhalten an der Seitenlinie, diskutieren mit dem Schiedsrichter von Spielern, die keine Team- beziehungsweise Speaking Captains sind, oder z. B. Spielern, die nicht mehr wussten, wann sie wo auf dem Spielfeld zu stehen haben. Manches habe auch heute hart an der Grenze zur Arbeitverweigerung gegrenzt.

Die Ostalb Highlanders werden sich massiv steigern müssen, wenn sie die Spielklasse in diesem Jahr halten wollen.

Axel Luley - 21.05.2018

(© Axel Luley)

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