"Men in Purple" nicht zu stoppen

Kein Durchkommen: Jakob Wenzel (mitte) wird von der Universe-Defense gestoppt.Die Frankfurt Universe marschieren weiter! Mit einem sicheren und verdienten 40:26-Sieg nahmen die "Men in Purple" die Auswärtshürde bei den Ingolstadt Dukes. Bis zur 20. Minute konnten die Gastgeber noch von einer Sensation träumen, dann aber setzte sich die individuelle Klasse der Hessen durch.

Sie waren früh durch ein Geschenk der Ingolstädter in Führung gegangen, denen bei einem Puntversuch ein Safety unterlief. Weil im ersten Quarter die Abwehrreihen noch dominierten, passierte nicht viel. Durch ein Field Goal von Timo Benschuh gingen die Dukes allerdings mit 3:2 in Führung.

Der Jubel unter den knapp 1000 Zuschauern war groß, als Lorenz Regler zu Beginn des zweiten Durchgangs auf 10:2 erhöhen konnte. Doch die Universe kamen jetzt immer mehr auf Touren und glänzend von Quarterback Steve Cluley in Szene gesetzt tauchten die Gästeangreifer ein fürs andere Mal gefährlich vor der Ingolstädter Endzone auf. Lange Zeit hielten die Dukes dem Druck noch Stand, aber vier Minuten vor der Halbzeitpause drehten die Gäste innerhalb von zwei Minuten das Spiel. Tim Thomas und David Giron machten aus dem 2:10-Rückstand eine 17:10-Führung.

Im dritten Quarter kontrollierten die Universe endgültig das Spielgeschehen und ließen kaum noch etwas zu. Souverän nahmen sie die Zeit von der Uhr und setzten aber selbst noch einen Touchdown durch Thomas zum 24:10 drauf. Als Paul Vinzenz zu Beginn des letzten Quarters auf 32:10 erhöhte, schien die Partie entschieden.

Doch ähnlich wie vor Wochenfrist beim 42:52 gegen die Allgäu Comets rafften sich die Dukes jetzt noch einmal auf und versuchten, doch noch einmal heranzukommen. Das gelang dann auch durch Daniel Balazovic, doch weil wenig später Giron den alten Abstand wieder herstellte, war der Sieg der Hessen unter Dach und Fach. Daran änderte auch Jan Hochschild nichts mehr, dem kurz vor Schluss noch eine Resultatsverbesserung zum 26:40 gelang.

Dennoch nahmen die Coaches der Gastgeber die Niederlage gelassen, zumal sich ihr Team gegenüber den letzten Spielen enorm gesteigert hatte. "Klar ist man niemals zufrieden, wenn man verliert. Aber wir haben einem klasse Team lange Zeit Paroli geboten. Für mich war wichtig, dass wir zu keinem Zeitpunkt aufgegeben haben", resümierte Head Coach Eugen Haaf. Und auch Defensive Coordinator Mike Wittmann nahm die Niederlage gegen den hohen Favoriten nicht so tragisch: "Das Ergebnis täuscht, es ist sicher ein wenig zu hoch ausgefallen. Unsere Defense hat heute ein riesen Spiel gemacht. Mit den Fehlern, die wir gemacht haben, kann ich leben."

Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) haben die Dukes mit Meister Schwäbisch Hall Unicorns den nächsten Hochkaräter zu Gast, der dabei ebenso klar favorisiert ist wie die Universe, die zu Hause gegen die Stuttgart Scorpions antreten (Samstag, 19 Uhr).

Elmer Ihm - 20.05.2018

Kein Durchkommen: Jakob Wenzel (mitte) wird von der Universe-Defense gestoppt.

Kein Durchkommen: Jakob Wenzel (mitte) wird von der Universe-Defense gestoppt. (© Ralf Lüger)

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