Kleine Revanche in Charlottenburg

Head Coach Volker Hertzberg (Berlin Rebels) im AbschlusshuddleDie zweite Mannschaft der Berlin Rebels gewinnt das Rückspiel gegen die Berlin Thunderbirds mit 9:7 und schiebt sich auf den vierten Tabellenplatz der Regionalliga Ost vor.

Erst 23 Sekunden vor Spielende entschieden die Hausherren am Sonntagnachmittag im sonnenüberfluteten Stadion Wilmersdorf ein Spiel für sich, welches man durchaus als Schlacht der Abwehrreihen bezeichnen kann. Drei Field Goals auf der einen und ein Touchdown auf der anderen Seite – mehr war für die Offensivabteilungen beider Teams nicht zu holen. Hauptschiedsrichter Thorsten Schenkel und seine Assistenten hatten trotz der vielen Unterbrechungen, die zu einer Spielzeit von 160 Minuten führten und der insgesamt knapp 250 Yards an ausgesprochenen Strafen wenig Mühe mit dem von beiden Seiten fair geführten Spiel gegen den Abstieg.

Wie bereits im Hinspiel konnte das Passspiel beider Drittligisten nicht überzeugen. Bei den Thunderbirds war dies auch nicht unbedingt zu erwarten. Nach dem Abgang beider Spielführer zum Ende der letzten Saison bedarf es im Zusammenspiel zwischen Christoph Jankowski, dem Neuling auf der QB-Position, und seinen Wide Receivern noch einige Trainingseinheiten und Spielzeit, um bessere Ergebnisse zu erlangen. Somit setzte Martin Lutzke, der Head Coach der Berlin Thunderbirds, vornehmlich auf den Lauf und tat gut daran. Dass sein Rookie-QB sehr gut zu Fuß unterwegs ist, bewies dieser über das ganze Spiel hinweg und auch der einzige Touchdown des Tages nach Lauf über sechs Yards drei Minuten vor Ende der Partie blieb ihm vorbehalten.

Auch der Angriff der Charlottenburger hat weiterhin Luft nach oben. Wie bereits im Hinspiel taten sich die Spieler um QB Dominic Becker schwer gegen die aufmerksamen Verteidigungsreihen der Südberliner. Keine Touchdowns, zwei "Fast"-Interceptions zeugen davon. Immerhin hatten sie das bessere Kicking-Game. Die Thunderbirds verschossen ihre Field-Goal-Versuche allesamt. Der Kicker der Rebels Maximilian Präuß traf in der zweiten Halbzeit gleich drei Mal und kickte seine Farben knapp 30 Sekunden vor Ende des Spiels zum Sieg. Rebels Head Coach Volker Hertzberg kommentierte den Erfolg nur knapp: "Ein wirklich zähes Spiel, dass am Ende durch den Kicker und die Jungs vom Field Goal-Team entschieden wurde."

Trotz der knappen Niederlage war Hertzbergs Pendant Lutzke mit der Leistung seines gesamten Teams nicht unzufrieden: "Für uns war das erste Ziel, den direkten Vergleich zu gewinnen, egal wie. Daher auch konsequentes Laufspiel, um den Rebels die Zeit zu nehmen. Ich bin echt stolz auf unsere O-Line und ihre Entwicklung in den letzten fünf Spielen und ich freue mich darüber, dass wir dort quasi keine Ausfälle haben. Da die Rebels keinen großen Druck gemacht haben, den direkten Vergleich aufzuholen, habe ich unseren Rookie-QB natürlich weiter spielen lassen, auch solche Spiele braucht er."

Die Thunderbirds haben nun das erste freie Wochenende vor sich und treffen am darauffolgenden daheim im Rückspiel auf die zuletzt siegreichen Cottbus Crayfish. Die Berlin Rebels pausieren etwas länger. Die Charlottenburger spielen erst am 10.06.2018 gegen die bisher ungeschlagenen Spandau Bulldogs.

Thomas Sellmann - 16.05.2018

Head Coach Volker Hertzberg (Berlin Rebels) im Abschlusshuddle

Head Coach Volker Hertzberg (Berlin Rebels) im Abschlusshuddle (© Dirk Pohl)

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