Die Tigers behalten die Lufthoheit

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnten die Thun Tigers am Ende doch noch jubeln.Zum Start der Rückrunde empfingen die Thun Tigers zu Hause die Bienna Jets zum Berner Derby. Nach der Niederlage gegen die Zürich Renegades schienen die Tabellenschlusslichter aus Biel rein statistisch ein dankbarer Aufbaugegner zu sein. Die Begegnungen dieser beiden Mannschaften haben allerdings immer einen besonderen Charakter und so wussten die Tigers, dass sie wieder voll konzentriert ans Werk gehen müssen, um gegen die Kantonsrivalen nicht unterzugehen. Doch zumindest zu Beginn des Spiels gelang das nicht.

Das erste Quarter verschlief die Tigers Offense fast komplett. Trotz eines sehr guten Kickoff-Returns von Jonathan Wickart gelang den Oberländern weder in diesem noch in den darauffolgenden beiden Drives ein First-Down. Zu allem Überfluss kamen die Jets zwei Mal mit hervorragender Feldposition in Ballbesitz. Zuerst konnten sie nach einer Interception mit einem Run aus kurzer Distanz die ersten Punkte erzielen (TT 0:7 BJ; PAT good). Danach kamen sie mit einem guten Punt-Return wieder bis in die Red Zone der Tigers und punkteten mit einem Run des US-Quarterbacks (TT 0:14 BJ; PAT good). Mit dem ersten Seitenwechsel lief es endlich auch der eigenen Offense besser. Ein langer Drive konnte mit einem Pass auf Adrian Jüsy zum Anschlusstouchdown abgeschlossen werden (TT 07:14 BJ; PAT good). Nachdem beide Teams einmal punten mussten, starteten die Jets an der eigenen 3-Yard Linie. Hier gelang es Rolf Zybach den Ballträger in der gegnerischen Endzone zu Fall zu bringen, wodurch die Tigers weitere zwei Punkte auf die Anzeigetafel brachten (TT 09:14 BJ). Beim anschliessenden Drive benötigten die Tigers gerade mal zwei Spielzüge, um die Führung zu übernehmen. Es war Tobias Liechti, welcher den Ball mit einem Run über das halbe Feld in die Endzone trug (TT 15:14 BJ; PAT no good). Nach einem Sack durch Johannes Brunner versuchten die Jets mit einem Fake-Punt ein First-Down zu erzielen. Dieses Unterfangen misslang allerdings, so dass die Tigers vor der Pause noch einmal mit aussichtsreicher Feldposition in Ballbesitz kamen. Nach einem langen Pass auf Marco Hofer war es schliesslich Mikel Brabec, welcher den Ball aus kurzer Distanz in die Endzone trug (TT 22:14 BJ; PAT good). Mit diesem Punktestand ging es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Seeländer mit einem langen Pass einen Touchdown erzielen und damit nochmals zu den Tigers aufschliessen (TT 22:20 BJ; 2-Point no good). Aus einer weiteren Interception konnten die Gäste allerdings keinen Profit schlagen. Nach einem ausgespielten vierten Versuch ohne Raumgewinn kamen die Oberländer in der eigenen Platzhälfte wieder in Ballbesitz. Bei diesem Drive der Tigers wurden bereits das letzte Mal die Seiten gewechselt. Erneut bekam dies der eigenen Offense gut. Nach konstanten Raumgewinnen konnte Joel Purtscheller per Run einen weiteren Touchdown für die Platzherren erzielen (TT 29:20 BJ; PAT good). Dank der starken Tigers-Defense versandeten die Angriffsbemühungen der Jets und so kam die Offense in der eigenen Platzhälfte wieder in Ballbesitz. Nun wurde mit kraftvollen Lauf-Spiel nicht nur konstant Raumgewinn erzielt, sondern auch viel Zeit von der Uhr genommen. Kurz vor der gegnerischen Endzone wurden die Tigers allerdings durch eine Strafe zurückgeworfen, so dass kein weiterer Touchdown erzielt werden konnte. Stattdessen erzielte Renato Romang aus 30-Yards Entfernung ein Field Goal (TT 32:20 BJ). Nun setzten die Gäste noch einmal zum Sturmlauf an. Doch ein unpräziser Pass landete in den Händen von Dario Stucki, wodurch die Tigers wieder in Ballbesitz kamen. Die Verteidigung der Jets kämpfte allerdings bis zum Schluss und konnte die Thuner zurückdrängen. Beim vierten Versuch stand der Punter also bereits in der Endzone. Dort ließ er nach dem Snap absichtlich noch möglichst viel Zeit verstreichen und schenkte damit den Jets einen Safety (TT 32:22 BJ). Da die Uhr nun allerdings fast komplett heruntergelaufen war, blieben dies die letzten Punkte des Spiels.

Trotz des anfänglichen Rückstandes konnten sich die Tigers gegen die Jets durchsetzen und diesen wichtigen Sieg erringen. Das zeigt, dass die Mannschaft mental stärker geworden ist und gibt ein gutes Gefühl für den restlichen Saisonverlauf. Einmal mehr hat die Defense einen hervorragenden Job gemacht und ermöglichte es der Offense, ins Spiel zu finden. Der nächste Meilenstein ist nun das Rückspiel gegen die Renegades am Pfingstmontag im Lachenstadion. Dabei muss für die Thuner zwingend ein Sieg her, da das Hinspiel in Zürich verloren ging.

Wittig - 16.05.2018

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnten die Thun Tigers am Ende doch noch jubeln.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnten die Thun Tigers am Ende doch noch jubeln. (© TT/Hanspeter Romang)

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