Raiders spielen Vikings an die Wand

Sean SheltonDer Muttertag war ein Raiderstag. Vor 3595 Zuschauern gewannen die Swarco Raiders Tirol gegen ihren Erzrivalen Dacia Vienna Vikings in dieser Höhe vollkommen unerwartet mit 55:13 haushoch. Dabei reisten die Wikinger als Nummer Eins der Liga mit sechs Siegen in Gepäck und einer blütenreinen Weste nach Innsbruck. Doch die 407 Tage andauernde Siegesperiode der Wiener sollte abrupt zu Ende gehen.

Shuan Fatah (Swarco Raiders Tirol, Head Coach), dämpfte aber sogleich die aufkommende Euphorie: "Wir waren gut vorbereitet, natürlich können wir das Spiel einordnen. Aber es sind immer noch die Vikings und wir haben uns gut verkauft. Wir sind happy, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Es fällt uns ein Stein vom Herzen, dass wir das Tivoli sauber halten konnten. Die Vikings waren immer noch sehr physisch und intense, die Vikings sind ein klasse Team."

Das Spiel startet für die Raiders plangemäß. Von der 40 Yards Linie aus marschiert die Tiroler Offense zügig übers Feld und RB #25 Tobias Bonatti sorgt mit einem Run in die Endzone für die ersten Punkte der Raiders. Da der PAT nicht glückte, stand es allerdings nur 6:0. Die erste Angriffsserie der Wikinger, diesmal aufgrund einer Verletzung vonStamm-Quarterback Garrett Safron angeführt von QB #14 Yannick Mayr, endete in einem Punt von #4 Bernhard Seikovits. Der auf den Ball wartende Tiroler WR #10 Patrick Donahue wurde vor dem Ballkontakt von #27 DB Akseli Olin irrtümlich getackelt, was zur Ejection des Wikingers führte. Wenig später schickten die Referees mit Patrick Pilger aber auch einen Raiders Spieler wegen Unneccessary Roughness in die Kabine.

Eine Interception von DB #32 Luis Horvath, seine mittlerweile Fünfte in der Saison, versetzte die Vikings Offense in eine gute Ausgangslage, wobei ein Kick von #2 Amadeus Kappel die Wiener erstmals auf Scoreboard brachte. Der nächste Touchdown der Raiders folgte postwendend, ein langer Pass von Sean Shelton auf Donahue sowie ein guter PAT sorgten für den neuen Zwischenstand von 13:3, gleichzeitig auch der Score nach dem ersten Viertel.

Das zweite Spielviertel begann mit einem 82 Yards TD Pass von Shelton auf Donahue, womit es nach geglücktem PAT schnell 20:3 für den Gastgeber hieß. Nachdem die Wikinger das neue First Down nicht erreichten, kamen die Tiroler schnell wieder in Ballbesitz, der letztendlich in einem TD Run von Tobias Bonatti und somit mit der nun schon sehr deutlichen 27:3-Führung der Raiders endete.

Drei Minuten vor Ende des zweiten Viertels gelang der recht zügig übers Feld schreitenden Wikinger Offense der erste, harterkämpfte Touchdown. Dacia Vikings QB #14 Yannick Mayr lief selbst in die Endzone; Kappels PAT ist gut und somit verkürzten die Men in Purple auf 27:10, gleichzeitig auch der Halbzeit-Zwischenstand.

Nach nicht einmal zwei Minuten im dritten Viertel scorten die Swarco Raiders erneut durch ein gelungenes Passspiel, diesmal bediente QB Shelton die #6 Adrian Platzgummer. Mit gelungenen Läufen führte QB #14 Yannick Mayr, mit 163 Net Yards war er letztlich der Leading Rusher des Spiels, danach die Dacia Vikings übers Field und in die Red Zone. Doch klappten die drei Versuche seitens der Vikings nicht, um in die Endzone zu kommen. Kicker #2 Kappel verwandelte aber immerhin das Field Goal bombensicher und verkürzte damit auf 13:34.

Der darauffolgende Drive der Raiders konnte von der diesmal sehr präsenten Wiener Verteidigung in Field Goal Range gestoppt werden. (Ex-Profi) Kicker #9 Thomas Pichlmann scheiterte aber am heutigen Tag bereits zum zweiten Mal beim FG Versuch. Kurz vor dem Ende des dritten Quarters nahm Raiders RB #7 Sandro Platzgummer, der bei acht Läufen auf insgesamt sehr starke 142 Yards kam, seine Beine in die Hände und vollendete einen 75 Yards Touchdown Run zum 41:13 für die Tiroler.

Mit einem Raiders-TD durch Pass auf Tobias Bonatti scorten die Tiroler kurz nach Start des 4. Viertels. Nachdem die Offense der Wikinger zu wenig Raumgewinn für ein First Down erzielte, gelangen die Raiders wieder in Ballbesitz, was in einem TD durch RB #34 Filip Vlajic mündete. Damit bauten die Tiroler ihre Führung sechs Minuten vor Schluss auf 55:13 auf – was auch den Endstand in dieser Begegnung markierte.

Chris Calaycay (Dacia Vienna Vikings, Head Coach): Es ist ganz bitter, natürlich wollen wir nicht verlieren. Das Scoreboard ist nicht deshalb so, weil unsere Imports nicht hier waren. Die Raiders Offense hat viele gefährliche Waffen und ich habe als Defensive Coordinator nicht meinen Job gemacht."

Wittig - 13.05.2018

Sean Shelton

Sean Shelton (© TR/Markus Stieg)

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