Hessen-Derby einseitig

QB # 16 Steven Cluley /Frankfurt UniverseVon wegen Gewitter: An einem Tag, an dem es in Frankfurt schwere Gewitter geben sollte, hagelte es nur zahlreiche Touchdowns für Samsung Frankfurt Universe. Und von wegen Krise: Sportlich gibt es die beim Frankfurter Team, dessen Coaches und Spieler sich vom Hickhack in den Büros der Insolvenzverwalter nicht beeindrucken lassen, erst recht nicht. Also: von wegen Spannung im Hessen-Derby der GFL - die "Men in Purple" schlugen die Marburg Mercenaries unangefochten mit 63:7.

Von Anfang an machten sie klar, dass es keine Zweifel gegen konnte, wer in diesem Spiel als Sieger vom Feld gehen würde. Bereits im ersten Viertel wurden die Frankfurter Drives konsequent zu Ende gespielt. Den Anfang machte David Giron Jansa, nach vier Minuten im ersten Viertel, der nach einem Wurf von Steve Cluley die ersten Punkte erzielte. Den zweiten Touchdown markierte Harry Innis dann in Spielminute zehn. Das zweite Viertel bot weiter nur eine absolute Einbahnstraße auf dem Feld, und so war es Tim Thomas mit seinem ersten Fang in Minute 14 und einem weiteren sieben Minuten vor der Halbzeit, der bereits auf 28:0 erhöhte.
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Marburg probierte es zu Beginn noch mit einigen Pässen durch Quarterback Alex Thury, bevor man im zweiten Viertel aber immer mehr Running Back Silas Nacita ins Spiel bringen wollte. Drei Minuten vor der Pause setzte man dann Nacita als Quarterback in einem Trickspielzug ein - und das ging gehörig schief. Sein Pass landete in den Armen von John Tidwell. Der Top-Cornerback hatte das ganze Spielfeld vor sich, brach diverse Tackles und legte einen 80-Yard-Return hin, bevor ihn Nacita als letzter Mann gerade noch stoppen konnte. Zwei Spielzüge später war es dann aber wieder passiert: Joe Bergeron lief aus drei Yards in die Endzone.

Die Frankfurter schalteten auch nach der Pause keinen Gang zurück. Gleich im ersten Drive war es Steve Cluley, der aus 24 Yards selbst zum 42:0 lief. Marburg kam weiter nicht in Tritt, nach drei Versuchen war meist schnell Schluss. Noh nicht genug hatte Tim Thomas, der in der 34. Spielminute nach 30-Yard-Pass von Sonny Weishaupt den nächsten Touchdown, seinen dritten des Tages, erzielte. Genau in der Ecke der Endzone fing er unter größter Bedrängnis den Pass und stellte das Resultat damit auf 49:0.

Mit dem Ablauf des dritten Viertels und dem letzten Spielzug vor dem letzten Seitenwechsel kam Marburg immerhin auch einmal per Touchdown-Lauf zu Punkten. Trotz einsetzenden Regens bekamen die 1.672 Zuschauer aber weiter eine spielfreudige Frankfurter Mannschaft zu sehen. Ein misslungener Snap an der eigenen 20-Yard-Line hätte beinahe einen Marburger Safety zur Folge haben können - stattdessen aber setzte Andreas Betza zu einem Lauf aus der eigenen Endzone heraus über das gesamte Spielfeld an und erzielte mit dem 100-Yard-Sprint die nächsten Punkte der Gastgeber. Betza legte zwei Minuten vor dem Ende noch einen Touchdown zum 63:7-Endstand nach.

Das Hessenderby war also wieder einmal sehr einseitig. Samsung Frankfurt Universe bleibt engster Verfolger des Meisters Schwäbisch Hall Unicorns und kann sich nun durch die Spiele in Ingolstadt (18. Mai), zu Hause gegen Stuttgart (26. Mai) auf die Aufgabe am 3. Juni in Schwäbisch Hall vorbereiten.

Auerbach - 13.05.2018

QB # 16 Steven Cluley /Frankfurt Universe

QB # 16 Steven Cluley /Frankfurt Universe (© Frank BAUMERT)

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7

13.05.

Frankfurt Universe - Marburg Mercenaries

63

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7

20.05.

Marburg Mercenaries - Munich Cowboys

33

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30

02.06.

Kirchdorf Wildcats - Marburg Mercenaries

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10.06.

Marburg Mercenaries - Allgäu Comets

28

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14

16.06.

Stuttgart Scorpions - Marburg Mercenaries

27

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24.06.

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30

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24

30.06.

Schwäbisch Hall Unicorns - Marb. Mercenaries

38

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19

05.08.

Allgäu Comets - Marburg Mercenaries

28

:

25

12.08.

Marburg Mercenaries - Frankfurt Universe

19

:

26

18.08.

Munich Cowboys - Marburg Mercenaries

45

:

17

26.08.

Marburg Mercenaries - Stuttgart Scorpions

36

:

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02.09.

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31

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34

08.09.

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