US-Import macht den Unterschied

QB Cameron L. Mayfield (Nr. 7, Berlin Bears) bei einem seiner schwer zu stoppenden Läufe Die Berlin Bears bezwingen in ihrem ersten Pflichtspiel der Saison 2018 die zweite Mannschaft der Berlin Rebels mit 37:07.

Zwei Fragen stellten sich vor dem Samstagspiel in der Regionalliga Ost zwischen dem letztjährigen Meister und dem Fastabsteiger: Wie macht sich der Neueinkauf der Bears auf der QB-Position und hält der spielerische Aufwärtstrend der Rebels nach dem Erfolg über die Leipzig Lions weiter an? Die Antworten sind recht einfach: Mayfield gewann das Spiel für seine Farben praktisch allein. Die Charlottenburger werden hart arbeiten müssen, um diesmal dem Abstieg erneut zu entgehen.

Die Bears, die die Second Half Option gewählt hatten, starteten perfekt in das Spiel. Die Defense zwang die Gäste zum Punt, Running Back Moritz Sommer lief aus der eigenen Hälfte heraus und dann kam der erste Auftritt des neuen Spielmachers der Südberliner: 45 Yards durch die Mitte wie das berühmte Messer durch die Butter und praktisch unberührt. Nach dem PAT stand es 07:00, da waren noch nicht mal zwei Minuten gespielt.

Auch die nächsten beiden Drives der Schwarz-Silbernen endeten mit Punts. Die Offense der Blauen lief noch nicht ganz rund. Viele sichere Pässe wurden fallengelassen, lediglich durch den Lauf konnte erheblicher Raumgewinn erzielt werden. Der nächste Punt der Gastgeber nagelte die Rebellen an ihrer eigenen Endzone fest. Es folgten ein Safety durch einen überworfenen Snap und unmittelbar danach ein kurzer Touchdownlauf von Running Back Tansel Yalinliolan. Diese Punkte summierten sich zum 16:00 für die Bears Ende des ersten Viertels.

Der nächste Punt der Rebels wurde unabsichtlich von einem Spieler der Bears berührt. Diese zeigten sich im Spielzug darauf noch sichtlich irritiert und die Rebels erzielten mit tiefem Pass von Dominic Becker ihre ersten und einzigen Punkte. Sie nutzten das Momentum aber nicht und schenkten dem Heimteam anschließend durch einen Angriff auf den Punter einen neuen ersten Versuch. Dieser blieb durch Mayfields Interception allerdings folgenlos. Dem in der eigenen Hälfte ausgespielten vierten Versuch der Gäste folgte ein mögliches aber vergebenes 41-Yard-Field-Goal der Südberliner.

Nach fast 90 Minuten erfolgte der Halbzeitpfiff des Hauptschiedsrichters Rainer Stullich. Dieser musste Mitte des dritten Spielabschnitts mit jeder Menge Nickeligkeiten auf dem Platz fertig werden. Von Spielfluss waren beide Teams weiterhin weit entfernt. Allerdings scorten die Bears zwei Mal. Mayfield servierte zunächst einen 11-Yard-TD-Pass und lief später noch für 38 Yards zum 30:07.

Dazwischen lag ein Drive der Rebels, den man besser ganz schnell vergisst. Durch 60 Yards Raumgewinn wegen unsportlichen Verhaltens der Hausherren an deren 8-Yard-Linie angekommen, ging es für die Spieler von Head Coach Volker Hertzberg anschließend nur noch rückwärts. Nach einem Holding und einem Snap Fumble fand man sich an der aussichtlosen 44-Yard-Linie der Bears wieder.

Im Schlussabschnitt ging das bereits entschiedene Spiel so weiter. Strafen auf beiden Seiten machten gut vorgetragene Spielzüge wieder zunichte. Der Angriff der Rebels, der auch in diesem Spiel wieder enttäuschte, hatte nie so wirklich eine Chance gegen die physisch stark agierende Defense der Gastgeber. Sportliche First Downs waren Mangelware, das Erreichen der Mittellinie an einer Hand abzuzählen.

Mayfield setzte mit einem 34-Yard-TD-Lauf durch die Mitte den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie. Gespannt darf man auf seine Spiele gegen die Cottbus Crayfish sein. Im Normalfall werden diese beiden Teams und die Spandau Bulldogs, die am Sonntag die Lausitzer auf eigenem Platz überraschend deutlich mit 32:14 bezwangen, den Meistertitel der Regionalliga Ost unter sich ausmachen.

Thomas Sellmann - 07.05.2018

QB Cameron L. Mayfield (Nr. 7, Berlin Bears) bei einem seiner schwer zu stoppenden Läufe

QB Cameron L. Mayfield (Nr. 7, Berlin Bears) bei einem seiner schwer zu stoppenden Läufe (© Dirk Pohl)

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