Tabellenführung verteidigt

Ronald Sears bei seinem 68 Yard Kick ReturnDer Blitzstart der Landsberger schockt die Gäste aus Würzburg. Dass der Sieg aber am Ende mit 33:0 so deutlich ausfällt, überrascht dann dennoch ein bisschen.
Als Gradmesser hatte Landsbergers Trainer Jan Radewald die Würzburg Panthers bezeichnet – wenn es danach geht, ist der X-Press bald das Maß aller Dinge, denn mit 33:0 fiel der Erfolg für die Landsberger doch sehr deutlich aus. Für Würzburg war es der Start in die Regionalliga-Saison, und der ist gründlich misslungen, denn schon nach wenigen Sekunden erzielten die Landsberger ihren ersten Touchdown durch Kyle Barnett, der Extrapunkt kam dazu und Landsberg führte 7:0.
Landsberg holt sich schnell den Ball zurück
Würzburg hingegen blieb bei seinem ersten Angriffsversuch stecken – Landsberg hatte wieder den Ball, und erneut brauchten die X-Men nur zwei, drei Spielzüge, dann lief Hannes Haug in die Endzone – ruckzuck stand es 14:0. Variabel präsentierten sich die Gastgeber im Angriff, wechselten immer wieder zwischen Pass- und Laufspiel, sodass die Würzburger Defense ein ums andere Mal überrumpelt wurde. Überraschend auch für die Gäste: Nicht immer setzte Landsbergs Quarterback Lukas Saurwein zu den langen Pässen an – auch Kyle Barnett, der Backup-QB, und Carneilus Smith präsentierten sich als exzellente Werfer.
Nach diesen zwei schnellen Touchdowns der Landsberger fingen sich die Würzburger etwas, standen nun besser in der Abwehr – brachten nach vorne aber nur wenig zustande. So blieb es beim 14:0 nach dem ersten Viertel. Dabei hatten sich die Gäste auch immer wieder selbst das Leben schwer gemacht, indem sie Strafen kassierten und so an Boden verloren.
Der Angriff hat es nun schwerer
Im zweiten Abschnitt hatten sich die Würzburger noch besser auf den Angriff der Landsberger eingestellt, so gelang nur ein weiterer Touchdown zum 20:0-Halbzeitstand durch Kyle Barnett – die langen Pässe fanden diesmal zu selten einen Abnehmer. Dafür machte die Landsberger Defense einen sehr guten Job – die Gäste kamen nicht wirklich über die Mittellinie und fanden kein Mittel, um die aufmerksamen Landsberger aus dem Konzept zu bringen.
Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Panther aus Würzburg den Schalter nicht mehr umlegen: Ihre Defense durchschaute zwar mehrmals die Spielzüge der Landsberger, doch im Angriff ging einfach nichts zusammen. So konnte der X-Press noch zwei weitere Touchdowns zum 33:0-Endstand verbuchen. Im letzten Abschnitt nutzte Radewald die Chance, einige Stammspieler zu schonen – die "zweite Garde" dankte ihm den Einsatz und hielt das Ergebnis. An den nächsten beiden Wochenenden stehen für die Landsberger Auswärtsspiele auf dem Programm: Am kommenden Samstag fahren die X-Men als Tabellenführer zum Nachbarn Fürstenfeldbruck, am 13. Mai geht es nach Burghausen.
Von Margit Messelhäuser, Landsberger Tagblatt

Knut Dins - 30.04.2018

Ronald Sears bei seinem 68 Yard Kick Return

Ronald Sears bei seinem 68 Yard Kick Return (© Marco Walter | fotoatelier-kaufering)

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