Zwei Oklahoma State Stars für die Steelers

Rudolph war allgemein früher erwartet wordenDie Pittsburgh Steelers holten zunächst Wide Receiver James Washington (Oklahoma State) in Runde 2 mit Pick 60 und dann in der dritten Runde mit Pick 76 seinen College-Quarterback Mason Rudolph, den man schon viel weiter vorne – optimistisch sogar in Runde 1 - erwartet hatte.

Washington wurde wohl auch als Ersatz für den am Nachmittag nach Oakland getradeten Wide Receiver Martavis Bryant geholt, auch wenn er ein komplett anderer Spielertyp ist.

Washington ist stark bei kurzen und Mitteldistanz-Pässen, der sowohl im Slot als auch außen spielen kann. Er besitzt eher den Körper eines Running Backs als eines Wide Receivers, aber das nutzt er zu seinem Vorteil.

Mason Rudolph wurde vor dem Draft am häufigsten als der erste Quarterback außerhalb der Big Four – Darnold, Allen, Rosen und Mayfield – genannt, der es gerade noch in die erste Runde schaffen könnte, was er jetzt um Längen verpasste. Allerdings kann er so vom alternden Big Ben Roethlisberger lernen, der zu den Besten seines Fachs gehört.

Rudolph spielte bei den Oklahoma State Cowboys, wo er insgesamt vier Jahre lang auflief. Zu Beginn seiner Karriere rückte er nach Verletzungen der jeweiligen Starter vom QB3 bis zum QB1 auf und gab diesen Posten dann nicht mehr ab.

Dabei steigerte er seine Produktion von 3.770 Yards und 21 Touchdowns (2015) auf 4.091 Yards und 28 Touchdowns (2016) bis zu 4.553 Yards und 35 Touchdowns (2017).

Rudolph ist mit deutlich über 1,90 Meter und über 100 Kilogramm ein Quarterback nach dem Geschmack der NFL-Scouts. Er besitzt einen außergewöhnlich starken Arm und hat jeden Wurf im Repertoire; er scheut auch nicht die weiten Pässe und timed sie so, dass nur seine Receiver an den Ball kommen können.

Er deckt das ganze Feld mit akkuraten Pässen ab und verweilt auch nicht bei seinem ersten angedachten Receiver, sondern geht seine Reads komplett durch. Er gilts als ein schlauer Quarterback, der selten für dumme Turnover sorgt.

Ein Problem ist sicher, dass Oklahoma State ein einfaches College-Style System spielte, was weit vom komplexeren NFL-System entfernt ist. Zudem ist er nicht besonders beweglich, sondern bleibt Statuen-gleich in der Pocket, was ihm den ein oder anderen überflüssigen Sack beschert.

Die Steelers können es sich sicher erlauben, ihn auf der Bank lernen zu lassen. Denn die Umstellung wird bei ihm sicher einige Zeit dauern.

Carsten Keller - 28.04.2018

Rudolph war allgemein früher erwartet worden

Rudolph war allgemein früher erwartet worden (© Carsten Keller)

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