Colts holen Guard Quentin Nelson

Guard Quentin Nelson ist der First Rounder der ColtsOhne Quarterback Andrew Luck geht nichts in Indianapolis – eine Erkenntnis, die man nicht erst seit dem letzten Jahr hatte, dort aber wieder deutlich zu Tage trat. Jetzt soll Guard Quentin Nelson sicherstellen, dass der unumstrittene Anführer verletzungsfrei bleibt.

Nachdem man in der Offseason noch hoffnungsvoll geklungen hatte, dass Luck spielen würde können, musste dies jedoch vor Saisonbeginn (und nach Kauf der Dauerkarten) revidiert werden. Luck fehlte, Jacoby Brissett wurde nach mageren Wochen kurz vor der Trade Deadline aus New England transferiert und sorgte zumindest für einige wenige Highlights.

Am Ende reichte es mit vier Siegen gerade einmal zum vorletzten Platz einer insgesamt schwachen AFC South und der Tabellenletzte Houston hatte ebenso wenige Siege. Head Coach Chuck Pagano, der im Jahr zuvor schon kurz vor der Entlassung gestanden hatte, wurde mit einem Jahr Verspätung gehen gelassen und nach einer eher seltenen Posse durch Frank Reich, den Offensive Coordinator des Titelträgers Philadelphia Eagles, ersetzt.

Eigentlich war man sich bereits mit Patriots Offensive Coordinator Josh McDaniels einig gewesen, aber die Regularien der NFL verboten es, den Kontrakt schon zu unterzeichnen, solange New England noch im Spielbetrieb war.

McDaniels wurde schließlich überredet, bei den Patriots zu bleiben, und gab den Colts einen Korb; die holten dann Frank Reich, nachdem ihre anderen Kandidaten des "Coaching Castings" bereits zwischenzeitlich andernorts unterschrieben hatten.

Zumindest musste man sich nicht auf der Quarterback-Position verbessern, denn Andrew Luck soll kommende Saison (tatsächlich) wieder einsatzbereit sein. So konnten die Colts, die mehr oder weniger auf allen anderen Positionen außer Quarterback, Tight End und Kicker Bedarf haben, bedenkenlos ihren dritten Pick an die New York Jets traden, die verzweifelt auf der Suche nach einem Franchise Quarterback sind und den jetzt mit Sam Darnold verpflichtet haben.

General Manager Chris Ballard steckte für den Trade noch drei Zweitrundenpicks ein – davon zwei in diesem Draft – und erklärte, dass man auch für den sechsten Pick verhandlungsbereit sei. Es kam letztendlich doch kein Trade zustande und stattdessen mit dem sechsten Pick Guard Quentin Nelson.

Quenton Nelson spielte am College bei Notre Dame; er ist ein unglaublich kräftiger Spieler mit langen Armen und nach dem Snap buchstäblich in den Gegenspieler springt. Er gilt allgemein als bester Guard seiner Draftklasse und sollte den Colts (und Andrew Luck) sofort weiterhelfen können.

Er überwältigt Gegenspieler mit seiner Kraft und spielt wie der buchstäbliche Bully vom Spielplatz, der kleine Kinder herumschubst. Sollten Gegenspieler einen Bull Rush versuchen, so scheiterten sie meist kläglich und bewegten Nelson kaum.

Er hat ein unglaubliches Balancegefühl und ist ein überragender Runblocker, der seine Gegenspieler im Lauf einer Partie "totspielt". Defizite in der Geschwindigkeit der Seitwärtsbewegung – vor allem gegen kleine schnelle Gegenspieler – muss er noch abstellen.

Er ist der beste Inside Lineman in diesem Draft und zumindest nach Ansicht einiger Experten der beste seit Zach Martin, der hier in Dallas groß aufspielt.

Es war von vorneherein klar, dass er früh gezogen werden würde und bislang fand sich niemand, der dies kritisiert hatte.

Carsten Keller - 27.04.2018

Guard Quentin Nelson ist der First Rounder der Colts

Guard Quentin Nelson ist der First Rounder der Colts (© Carsten Keller)

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