Baker Mayfield ist der 1st Overall Pick!!!

Baker Mayfield war nicht vor OrtDie Cleveland Browns waren als erstes "on the clock"; zuvor hatte es Gerüchte gegeben, dass Baker Mayfield nahezu sensationell zu den Browns gehen würde. Zu glauben war das eigentlich nicht, aber am Ende kam es tatsächlich so, wie es die Gerüchteküche übermittelt hatte.

Die Browns schafften es nach den Detroit Lions 2008 als zweites Team der Geschichte, alle Saisonspiele zu verlieren – und das nach einer nahezu genauso miserablen Vorsaison, wo man davon ausging, dass es eigentlich nur besser werden könnte.

Head Coach Hue Jackson bekam noch eine letzte Gnadenfrist und mit General Manager John Dorsey wurde im Dezember ein erfahrener Mann verpflichtet, der die vielen Löcher im Team stopfen sollte. Als Arsenal hatte er sowohl eine Rekordmenge an Capspace als auch eine ganze Menge an hochkarätigen Draftpicks zur Verfügung.

Zu Beginn der Free Agency verging dann auch kaum ein Tag, an dem die Browns nicht mit einer spektakulären Neuverpflichtung aufhorchen ließen: Die wichtigste Stelle eines jeden Teams – Quarterback - wurde mit dem in Buffalo oft ungeliebten Tyrod "T-Mobile" Taylor deutlich aufgewertet. Er gilt jedoch nur als Übergangslösung bis die jetzt an Nummer 1 verpflichtete Drafthoffnung auf NFL-Niveau ist.

Die wurde von Commissioner Roger Goodell, nachdem das obligatorische "The Cleveland Browns are now on the clock" den Draft unter den ohrenbetäubenden Buhrufen der zigtausend Zuschauer eröffnet hatte, verkündet:

Baker Mayfield war einer der kontroverseren Spieler dieser Draftclass. Der ehemalige Heisman Trophy Winner startete zunächst als sogenannter Walk-On ohne Stipendium bei den Texas Tech Red Raiders und wurde dort als erster Spieler der Geschichte als walk-on Neuling (Freshman) zum Starter.

Nachdem er sich jedoch in seiner ersten Saison mit den Coaches der Red Raiders überworfen hatte, transferierte er nach Oklahoma, wo er trotz Einspruchs regelbedingt ein Jahr aussetzen musste. Anschließend setzte er sich im teaminternen Kampf um den Starting Job durch und sorgte für Furore. In seinem letzten Jahr gewann er die Heisman Trophy als bester Collegespieler verliehen.

Er hat einen hohen Football IQ und bleibt ruhig in der Pocket; er spielte vorwiegend aus der Shotgun und eine seiner größten Stärken ist es, das komplette Feld im Blick zu behalten, bis einer seiner Receiver sich freilaufen kann. Zudem ist er sehr beweglich und lässt heranstürmende Gegner schnell aussteigen. Seine Kämpfermentalität, gepaart mit einem ausgeprägten Hang zum Trash Talk, führte dazu, dass ihn seine Gegenspieler alles andere als liebten.

Nach einem Sieg bei den Ohio State Buckeyes steckte er eine Fahne der Sooners in das "O" am Mittelkreis, was ihm Kritik von allen Seiten einbrachte. Spätestens mit seinem Ausfall gegen Kansas, als er sich deutlich sichtbar für alle Kameras "an die Nüsse fasste" und dem gegnerischen Coach ein "F... You!" zurief, war der öffentliche Sturm der Entrüstung groß. Mayfield entschuldigte sich – wie nach dem Buckeyes Spiel – aber sein Ruf hatte eine neuerliche Delle erhalten. Allerdings muss man zu seiner Verteidigung sagen, dass die gegnerischen Captains sich vor dem Spiel geweigert hatten, ihm die Hand zu schütteln, was als kaum weniger verwerflich angesehen wurde.

Im Gegensatz zu Josh Allen, Josh Rosen und Sam Darnold ist Baker Mayfield nicht mit Gardemaß ausgestattet. Ihm fehlen mit 1,85 Meter Körpergröße ein paar Zentimeter, weswegen er gerne mit Drew Brees und Russell Wilson verglichen wird, die ungefähr seine Maße haben, aber eben in den Augen der Scouts ein wenig zu klein sind.

Er muss bei den Browns auf jeden Fall seine Schwäche abstellen, unnötige Sacks zu nehmen. Hier ist seine eigentliche Stärke, ruhig zu bleiben, manchman ein Problem, wenn er den Ball zu lange hält. Seine Genauigkeit bei weiten Bällen lässt zu wünschen übrig, aber dafür ist er bei kurzen und Mitteldistanz Würfen sehr akkurat.


Er wird zunächst nur auf der Bank Platz nehmen und zusehen, wie sich Tyrod Taylor mit dem ebenfalls neuen Slot Receiver Jarvis Landry, dem zuletzt beständig sperrenfreien Josh Gordon hinter einer runderneuerten O-Line und mit einem neuen Running Back Carlos Hyde schlägt. In der Offense liest sich die Kombination von Carlos Hyde mit dem erfahrenen Duke Johnson Jr, der auch gerne und erfolgreich als Passfänger eingesetzt wird, sehr gut.

Sollte dann auch der Erstrundenpick 2016, Baylor Wide Receiver Corey Coleman, endlich einmal fit bleiben, so könnte die Offense, die im Vorjahr nahezu ausschließlich enttäuschte, wesentlich verbessert ins Rennen gehen.

Auf dem Weg zum Draft hatte zunächst Sam Darnold als ganz klarer Favorit gegolten, bevor plötzlich der Name von Wyomings Quarterback Josh Allen immer öfter gefallen war und auch Penn States Running Back Saquon Barkley wurde nach dessen starken Combine Leistungen ab und an genannt.

Am Ende wurde es keiner der Genannten und es soll also jetzt Baker Mayfield die Hoffnung der Browns-Fans auf eine wesentlich bessere Zukunft tragen. Ein Job, an dem vor ihm schon einige andere gescheitert sind, aber die Voraussetzungen könnten nicht zuletzt dank der Menge an Picks und mit den getätigten Neuverpflichtungen kaum besser sein.

Den leidgeprüften Fans des Dawg Pounds wäre es zu gönnen.

Carsten Keller - 27.04.2018

Baker Mayfield war nicht vor Ort

Baker Mayfield war nicht vor Ort (© Carsten Keller)

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