Delfine machen Adler nass

Zeigte einen sehenswerten 35-Yard-Catch, Adler WR Bryan ZerbeDen einen oder anderen mag die Höhe der Niederlage etwas abschrecken. 6:38. Aber eine Statistik aus dem Spiel wird zeigen, wo das Problem der Adler lag. Als Netto Lauf Yards sieht man dort eine 3. Manch einer wird sich verwundert die Augen reiben, wieso denn nur 3? Der neue RB der Adler Jordan Frost war doch kaum zu stoppen. Zu seinen 103 erlaufenen Yards kommen 100 Yards Raumverlust durch Läufe zu Stande.

Dies war dem Umstand geschuldet, das die Berliner relativ früh im Spiel schon ihren Backup Backup Center einsetzen mussten, was zu einer Reihe missglückter Snaps führte. Jeder dieser misslungenen Snaps ging als Minus Laufyards in die Statistik ein, dreimal wurde dabei in der eigenen Red Zone gefumbelt, was das Ergebnis in die Höhe trieb.

Im ersten Viertel dominierten im Großen und Ganzen die Defense Reihen. Nur bei ihrem ersten Drive konnten die Paderborner übers Feld marschieren. Begünstig durch zwei große Strafen gegen die Adler standen sie plötzlich in der Red Zone, ein 13-Yards Pass auf ihren überragenden RB McCathern und die Gastgeber führten mit 7:0.

Das zweite Viertel startete recht vielversprechend für die Adler. Nach einem schlechten Punt der Dolphins führte RB Jordan Frost die Adler bis an die 5-Yard Linie des Gegners. Abermals ein schlechter Snap machte aus der sehr guten Situation eine etwas schwerere Aufgabe. Durch ein Missverständnis mit seinem Receiver warf der neue QB der Adler Chazz Russel eine Interception, die Dolphins konnten aber an ihrer eigenen ein Yard Linie gestoppt werden. Was dann passierte ist eigentlich nicht erklärbar. Der RB der Dolphins McCathern fand Lücke über Lücke und jagte über das komplette Feld und war auf dem Weg zum TD nicht aufzuhalten, 99 Yards ins Paderborner Glück.

Der nächste Drive sollte dann der schönste der Adler werden. Durch das negative Erlebnis angestachelt, führte Shazz die Adler bis knapp vor die Endzone der Dolphins, als Abschluss mit einem überragenden 35-Yard Pass auf Bryan Zerbe. Shazz ließ es sich dann auch nicht nehmen den letzten Yard selber zu machen, der Anschluss war wieder hergestellt. 14:6 war dann auch der Halbzeitstand.

Beim ersten Drive nach der Pause hätte das Spiel kippen könne, zweimal war der Druck auf die Ostwestfalen so groß, dass sie den Ball fumbelten. Mit viel Glück konnten sie ihn selbst wieder sichern und zu allem Überfluss auch noch einen TD erzielen, wieder durch McCathern.

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Durch zwei fumbels in der eigenen Red Zone und ein Turnover on Downs, wo statt der zu überbrückenden Yards ein QB Sack von -15 Yards rausprang, gelang es Paderborn das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Darüber hinaus war ein Unwetter im Anmarsch und so einigte man sich unter den Head Coaches wegen des klaren Rückstandes auf ein 5 Minuten Time Run off, damit das Spiel rechtzeitig vor dem Gewitter beendet werden konnte. Herzlichen Glückwunsch an Paderborn zu dem Sieg, McCathern war mit insgesamt 4 Touchdowns der Überragende Mann des Spiels.

Trotz der hohen Niederlage war auch vieles gutes bei den Adlern zu sehen. Jordan Frost hatte über 170 Yards in allen Bereichen erreicht (Kick/Punt/Rush/Reception), Shazz Russel fehlte noch etwas das Verständnis mit seinen Mitspielern, kein Wunder bei nur einer Trainingseinheit. Er zeigte aber viel versprechende Ansätze. Denzel Philip ließ auch seine Klasse aufblitzen, machte permanent Druck auf den QB, sorgte für drei Tackles for Loss und einen Sack für großen Raumverlust. Jetzt hat man zwei Wochen Zeit die Wunden zu lecken und sich auf das nächste Auswärtsspiel gegen den starken Aufsteiger aus Elmshorn vorzubereiten.

Jan Sawicki - 23.04.2018

Zeigte einen sehenswerten 35-Yard-Catch, Adler WR Bryan Zerbe

Zeigte einen sehenswerten 35-Yard-Catch, Adler WR Bryan Zerbe (© Dirk Pohl)

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