Deutlicher Sieg trotz Verletzungspech

Touchdown durch #27 RB Sean Richard Die Berlin Rebels gewinnen ihr erstes Pflichtspiel in der Saison 2018 vor 1123 Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein gegen die Hamburg Huskies mit 24:0.

Viel ist im Vorfeld der Saison darüber spekuliert worden, wie die Berlin Rebels mit der Menge an Abgängen klarkommen würden und ob die Integration so vieler Neulinge in der kurzen Zeit gelingen könne. Dazu kam noch, dass die Charlottenburger in ihrem Eröffnungsspiel der neuen GFL-Saison auf den Einsatz zweier Importe von vornherein verzichten mussten. Wide Receiver Hayden Daniels und auch Running Back Chris Smith standen in "Zivil" an der Sideline. Um es vorweg zu nehmen: Die Hamburg Huskies waren am Sonntagnachmittag nicht der Gegner, der die Gastgeber hätte ernsthaft in Gefahr bringen können.

Den Start der Rebels in die neue Spielzeit darf man durchaus als etwas holprig bezeichnen. Gerade das Zeitmanagement verursachte das eine oder andere Mal etwas Bauchschmerzen. Ganze drei Mal lief allein in den ersten dreizehn effektiv gespielten Minuten die Playclock auf Null herunter. Im Eröffnungsviertel tasteten sich beide Teams erstmal ab, ein Punt folgte auf den anderen.

Die Gastgeber, die zu Beginn des Spiels die Secound Half Option gewählt hatten, arbeiteten sich zum Ende des Eröffnungsviertels erstmals bis in die Red Zone der Gäste vor, mussten bei diesem Drive aber gleich den nächsten Rückschlag hinnehmen: WR Alexander Tounkara Kone verletzte sich am Knie und wurde in ein Krankenhaus transportiert.

Die Gastgeber setzten nun verstärkt auf den Lauf und der funktionierte gut. Quarterback Terrell Robinson, der seine Beweglichkeit in der Vergangenheit vielfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, und RB Sean Richard bewegten den Ball sicher und die Verteidigung der Gäste bekam die ersten sichtbaren Probleme. Allerdings sprang aus diesem Drive lediglich ein Field Goal von Kicker Phillip Friis Andersen heraus. Im Gegenzug vermochten es die Norddeutschen nicht, den Ausgleich oder eine Führung zu erzielen. Der finale Field-Goal-Versuch ging weit am linken Goalpost vorbei.

Noch vor der Pause erhöhte Jason Harris nach Pass von Robinson auf 10:0 (PAT Andersen.) und unmittelbar nach der Halbzeit machten die Charlottenburger den Sack bereits zu. Defensive Back Jamaal White war, wie in der letzten Spielzeit mehrfach gesehen, mal wieder als RB unterwegs und in seinem Touchdownlauf über 24 Yards von niemandem zu stoppen (PAT Andersen.)

Die Hamburger, deren Verteidigung bis zur Halbzeit noch gut gehalten hatte, waren nach der Pause nicht mehr in der Lage, den Lauf oder das Passspiel der schwarz-silbernen aufzuhalten. Auch dem eigenen Angriff gelang weiterhin nicht viel. Immer wieder musste der Ball an die Hauptstädter per Punt oder Turnover on Downs abgegeben werden.

So wunderte es nicht, dass die Rebels noch einen weiteren Score drauflegten. Diesmal war es Neuzugang Richard, der nach Robinsons Shuffle-Pass die Verteidiger die Hansestädter mit Leichtigkeit umkurvte und den letzten, der sich ihm entgegenstellte, einfach übersprang. Der von Andersen verwandelte PAT zum 24:0 war der letzte Punkt in diesem Spiel, beide Teams hatten aber noch ein ganzes Viertel vor sich.

In diesem passierte nicht mehr viel. Die Gäste hatten offensichtlich bereits aufgegeben und das Team von Kim Kuci, in dem jetzt zunehmend die Backups zum Einsatz kamen, spielte die Uhr herunter. Kurz vor Ende der Partie gab es noch einen kleinen Aufreger: Rebels Linebacker Philipp Claasen wurde wegen Targeting vom Platz gestellt und die Huskies standen unmittelbar danach nur wenige Yards vor der Endzone. Der von den Adlern gekommene D-Liner Nelson Imasuen eroberte anschließend den Ball durch eine Interception für seine neuen Farben zurück und schickte ein letztes Mal seine Offense auf das Spielfeld. Diese ließ nur noch die Uhr auslaufen.

Die Berlin Rebels haben nun ein spielfreies Wochenende vor sich und somit Zeit und Gelegenheit zur ausführlichen Fehleranalyse. Das ist auch ganz gut so, denn anschließend geht es an die Küste zu den Kiel Baltic Hurricanes – und dort weht bekanntlich ein ganz anderer Wind.

Thomas Sellmann - 23.04.2018

Touchdown durch #27 RB Sean Richard

Touchdown durch #27 RB Sean Richard (© Dirk Pohl)

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