Basel schlägt Luzern

Fest im Griff der Basler Verteidigung: #89 Dominic Gruber (Luzern Lions)Das Heimspiel der Basler Gladiators gegen den Neuaufsteiger, die Luzern Lions, fand in Basel Rankdorf statt. Direkt mit dem Kickoff begann auch die Action. Der Kick wurde vom Nationalspieler Dimitri Gfeller mit der Startnummer 6 bis an die gegnerische 10-Yard-Linie getragen. So hatte das Heimteam nicht nur das Publikum, sondern zum Start auch gleich ganz klar das Momentum auf seiner Seite.

Nun war es an Quarterback Caleb Watkins die Gladiators zu den ersten Punkten zu führen. Beim ersten Down wurde der Ball gerannt. Nun, wo die Defense der Lions auf den Run achten musste, sollten sie sofort durch die Luft bestraft werden. Schon beim Nächsten Play war Christophe Coquelet mit der Nummer 5, der Red Zonethreat der Gladiators, Ziel des ersten Passes des Spiels. Nur wenige Zentimeter fehlten um die Gladiators in Führung zu bringen. Auch Pass Nummer zwei und drei waren für den Receiver nur ganz knapp nicht zu erreichen.

Die Gladiators konnten mit dem ersten Drive noch nicht in Führung gehen. Doch schon nach nur zwei Plays der Gastmannschaft gelang der Gladiators Defense ein Bigplay. Ein Forced Fumble dank Linebacker Samuel Eiriz mit der Nummer 59, der schon im Backfield am Running Back war, und der Rückeroberung des Fumbles durch den Import Eric Jordan, mit der 20, unterbanden jegliche Art von Offensivspiel der Lions. Die Sorglosigkeit der Gastmannschaft, im Umgang mit dem Ball, wurde schnell bestraft. Nach nur drei Plays sollte das Playmaking der Basler Defense durch sechs Punkte nach einem erlaufenem Touchdown und einem weiteren Punkt durch den PAT, durch Caleb Watkins, Nummer 7, und Jan Büscher mit der Nummer 21 belohnt werden.

Auch danach sollten die Lions noch nicht von ihrem schwachen Start weg kommen. Der nächste Drive des Luzerner Teams endete nach drei missglückten Versuchen eigentlich in einem Punt. Aufgrund eines schlechten Snaps landete der Ball hinter der Endzone, Safety für die Gladiators! Neuer Punktestand 9:0.

Wenig später errangen die Lions durch eine Interception den Ballbesitz. Durch die Luft war die Basler Endzone nicht zu erreichen. Dafür sorgte unter anderen Luzian Jörg (#8) durch hervorragende Passdeflections. Die Lions konnten ihren Drive zum Schluss dennoch mit einem erlaufenem Touchdown abschliessen. Der Konter der Gladiatoren ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Mit dem zweiten Spielzug des nächsten Drives fing Elias Siebold (#11), der Deepthreat unter den Basler Receivern, den Ball und trug ihn für über 50 Yards für sechs Punkte in die Endzone.

Doch damit nicht genug. Nach einem ergebnislosen Drive der Lions kamen die Gladiators kurz vor der Halbzeit nochmal in Ballbesitz. Zuvor stark durch die Luft, nun Stark am Boden. Mit zwei Runs, einmal durch Yannik Pankrath (#17) für 30 Yards und durch Caleb Watkins (#7) für über 40 Yards, überquerten die Gladiators kurzerhand erneut das Feld und erzielten einen weiteren Touchdown. Ohne den Punktestand nochmals zu ändern ging es mit einem Zwischenstand von 23:14 für die Gladiators in die Halbzeit.

Die Heimmannschaft kam nach der Halbzeit nur noch stärker zurück. Gleich mit der ersten Möglichkeit machte Dimitri Gfeller erneut ein Statement Play mit einem 60 Yards Run, bis an die gegnerische 2 Yards Linie. Nur zwei Plays später wurde der Drive durch einen weiteren Touchdown-Pass, diesmal auf Christophe Coquelet (#5), abgeschlossen.

Nach einem three and out des gegnerischen Teams, kam die Basler Mannschaft wieder in Ballbesitz. Im nächsten Drive wurde nur ein Pass auf Elias Siebolt geworfen, ansonst kam man vor allem dank der Laufleistung von Yannik Pankrath und Caleb Watkins in die gegnerische Endzone.

Doch auch in diesem späten Stadium des Spiels hielt die Defensive des Heimteams den Druck aufrecht. Weitere Tackles im Backfield, zum Beispiel durch Luzian Jörg (#8), oder Deflectete Pässe durch Valerio Waldmann (#40) trugen zu den dominanten Stats der Heimmannschaft bei. Die Gladiators hatten 20 Prozent mehr Yards durch die Luft als ihr Gegner und fast 400 Prozent mehr Rushing Yards (221Yds verglichen mit 58). Die Dominanz der Defense spiegelt sich unter anderem in den 5 Sacks, die zu einem Raumverlust von fast 30Yds führten wieder. Dank dieser Teamleistung endete das Spiel mit einem klaren Spielstand von 37:20 für die Gladiators.

Wittig - 16.04.2018

Fest im Griff der Basler Verteidigung: #89 Dominic Gruber (Luzern Lions)

Fest im Griff der Basler Verteidigung: #89 Dominic Gruber (Luzern Lions) (© LL/Phillipp Hegglin)

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