Quarterbackwechselspiele in Cleveland

Cody Kessler muss an die Seitenlinie Die Cleveland Browns haben Backup Quarterback Cody Kessler zu den Jacksonville Jaguars getradet; der ehemalige Third Round Pick (Draft 2016) wird dort zum Backup von Blake Bortles. Im Gegenzug kam ein Siebtrundendraftrecht, das noch an Bedingungen geknüpft ist, zu den Browns (also nichts).

Die Jaguars hatten Bedarf an einem neuen Backup-Quarterback, da der letztjährige Amtsinhaber Chad Henne in Richtung Kansas City Chiefs abwanderte.

Kessler war bei den Browns nach seinem Draft 2016 zunächst nur als dritter Quarterback vorgesehen, wurde aber nach Verletzungen von Starter Robert Griffin III (Woche 1) und Josh McCown (Woche 2) ins kalte Wasser geworfen. Er startete in seiner Rookiesaison acht Spiele, kam auf magere 1.380 Yards bei sechs Touchdowns und zwei Interceptions. Er zog sich gleich zwei Gehirnerschütterungen zu.

In seinem zweiten Jahr fand er sich wieder als Quarterback #3 in der Depth Chart und wurde lediglich in einem knappen halben Spiel eingesetzt (eine Interception).

Bereits Anfang März wurde DeShone Kizer zu den Packers getradet im Austausch für Cornerback Damarious Randall. Gleichzeitig kamen jedoch die Quarterbacks Tyrod "T-Mobile" Taylor von den Buffalo Bills und Drew Stanton, der zuletzt bei den Arizona Cardinals gespielt hatte.

So wurde es eindeutig zu voll im Quarterback Room der Browns; üblicherweise gehen Teams mit maximal drei, oft nur zwei Quarterbacks im aktiven Roster in die Saison. Die Browns hatten jetzt jedoch gleich vier und allgemein wird erwartet, dass sie entweder mit dem ersten oder dem vierten Pick im Draft den künftigen Franchise Quarterback verpflichten werden. Wahrscheinlicher ist die erste Variante, da hinter ihnen die New York Giants ziehen, bei denen noch nicht raus ist, ob sie einen Quarterback wollen (Eli Manning ist mittlerweile einer der ältesten Quarterbacks der Liga), und den Jets, die eine Menge Draftpicks in die Hand nahmen, um an Position 3 sicher einen Quarterback zu holen.

Tyrod Taylor wird daher nur als sogenannter "Bridge Quarterback" angesehen, der den Übergang von der 0-16 Vergangenheit bis zum Einsatz des künftigen Heilsbringers möglichst erfolgreich gestalten soll.

Einzig Head Coach Hue Jackson hatte das wohl bislang noch niemand mitgeteilt: Er erkärte, dass Tyrod Taylor sein Starter sein wird und von ihm nicht nur als Bridge Quarterback angesehen wird. Taylor stimmt dem natürlich gerne zu: "Ich sehe mich selbst nicht unbedingt als Bridge Quarterback. Ich bin ein Quarterback. Wenn es um Brücken geht, dann bin ich hoffentlich die Brücke dieses Teams zu einem Super Bowl."

Für Kessler war jedenfalls kein Platz mehr angesichts dieser weitreichenden Planungen: Er darf künftig den Backup zum alles andere als unumstrittenenStamm-Quarterback Blake Bortles geben. Wahrscheinlich sind in Jacksonville seine Einsatzchancen sogar erheblich höher, als sie es jetzt in Cleveland gewesen wären.

Dort wird sich bald herausstellen, ob der künftige Heilsbringer Sam Darnold (USC), Josh Allen (Wyoming), Josh Rosen (UCLA) oder sogar Baker Mayfield (Oklahoma) heißen wird. Alles andere als eine Verpflichtung eines dieser Quarterbacks wäre eine faustdicke Sensation.

An Tyrod Taylor liegt es dann, diesen Herausforderer möglichst lange auf der Bank zu halten, indem er für den in Cleveland seit ewigen Zeiten vermissten Erfolg sorgt. Fest steht, dass die kommende Saison deutlich erfolgreicher wird als die vorhergehende, was angesichts 0 Siegen nicht schwer zu prognostizieren ist.

Wie erfolgreich sie letztendlich wird, dürfte zu einem großen Teil am Quarterback liegen – wie auch immer der dann heißt. Kessler jedenfalls sicher nicht.

Carsten Keller - 01.04.2018

Cody Kessler muss an die Seitenlinie

Cody Kessler muss an die Seitenlinie (© Getty Images)

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