Thun zu stark für Jets

Insgesamt erwiesen sich die Thun Tigers als zielstrebiger als die Bienna Jets.Am Sonntag startet für die Bienna Jets die Football Saison 2018. Für das erste Meisterschaftsspiel reiste der Kantonsrivale aus Thun nach Biel. Es war somit bereits das erste Derby des Jahres. Die Bedingungen waren sehr gut, was sich auch an dem großen Zuschaueraufmarsch widerspiegelte.

Das Spiel eröffneten die Jets mit der Offense welche mit dem US-Quarterback Craig Maynard auf das Feld liefen. Doch musste dieser beim Eröffnungsspiel auf die beiden Receivers Luca Hess sowie Christoph Hofer als Anspielstation verzichten, da diese verletzungsbedingt nicht spielen konnten. Der Bieler Angriff konnte zwar immer wieder ein paar Yards und First Down erzielen, aber es gab immer wieder fangbare Bälle, welche von den Receivern nicht konsequent genug reingeholt wurden. Das führte dann meistens dazu, dass man zwar auf dem Feld vorwärtskam, aber die Endzone nicht erfolgreich erreichte. Auch auf der Defense Seite der Jets konnte man merken, dass es ziemlich viele Rookies hat, denn auch wenn Sie die Tiger grösstenteils gut in Schach halten konnten, gab es immer wieder Plays, wo bei einem dritten Down ein Thuner Receiver weit freistand. Und desto länger das Spiel lief, merkte man immer wie mehr, dass die Jets Defense öfter als beliebt auf dem Feld stand. Die Thuner hingegen spielten zwar auch nicht fehlerfrei, waren aber konsequenter in der Umsetzung von ihren Plays und konnten so immer wieder Punkte erzielen. Das führte dann schlussendlich dazu, dass die Gäste deutlich mit 37:10 die ersten Punkte der Saison nach Thun entführten.

Die Gastgeber gewannen den Münzwurf und starteten mit der Offense ins Spiel. Die Tigers-Defense verteidigte allerdings gut. Einzig der laufstarke Quarterback der Jets sorgte zu Beginn für etwas Unruhe auf dem Feld. Nach zwei First-Downs mussten die Bieler das Angriffsrecht allerdings punktelos abtreten. Die Tigers ihrerseits konnten trotz der spürbaren Nervosität den Drive mit einem 40-Yard-Pass auf Clemens Balmer zum Touchdown abschliessen (Jets 0:6 Tigers; PAT no good). Eine lange Verschnaufpause gab es für die Offense nicht. Beim Kickoff fumbelte der Bieler Returner den Ball nach einem Tackling von Nick Harisberger, so dass die Tigers gleich wieder in der gegnerischen Platzhälfte in Ballbesitz kamen. Nun funktionierte zwar das Run-Game etwas besser, aber kurz vor der Endzone machten die Jets die Schotten dicht, so dass die Coaches beim vierten Versuch auf Nummer sicher gingen und ein Field Goal kicken liessen (Jets 0:9 Tigers). Nach dem ersten Seitenwechsel kam auch der Angriff der Jets besser in Fahrt. Mit kontinuierlichen Raumgewinnen marschierten sie über das Feld bis kurz vor die Endzone.

Dort war allerdings Schluss, denn der Quarterback fumbelte den Ball als er von Niklaus Rhyner und Rolf Zybach hart angegangen wurde. So mussten die Bieler erneut punktelos vom Feld. Mit dem Rücken zur Wand konnte sich die Tigers Offense allerdings nicht entfalten und musste ohne Raumgewinn punten. Zu allem Überfluss war der Snap zu hoch, so dass der Ball aus dem Spielfeld flog und die Jets dank einem Safety doch noch die ersten Punkte aufs Scoreboard brachten (Jets 2:9 Tigers). Nachdem beide Teams einmal punten mussten, waren die Jets erneut in Ballbesitz. Doch ein unpräziser Pass konnte von Mario Wyssen abgefangen werden, so dass die Tigers Offense erneut mit guter Feldposition in Ballbesitz kam. Mit abwechslungsreichen Run-Spielzügen marschierten die Oberländer nun über das Feld und schliesslich war es Cyril Imadjane, welcher aus kurzer Distanz den nächsten Touchdown erzielte (Jets 02:16 Tigers; PAT good). Im letzten Drive vor der Halbzeit konnten die Seeländer aufgrund einer der wenigen Strafen (Roughing the passer) in einer sonst sehr fairen Partie nochmals in die Platzhälfte der Tigers vorstossen. Allerdings reichte die Zeit nicht mehr, um zu punkten.

Nach dem Pausentee kamen die Tigers voller Elan aufs Spielfeld zurück. Den Kickoff konnte Mikel Brabec bis in die gegnerische Platzhälfte tragen. Von da an benötigte die Offense lediglich vier Spielzüge um erneut zu punkten. Diesmal war es Michael Iroro, welcher in seinem ersten Spiel einen Pass von Nicolas Leibundgut in der Endzone fing (Jets 02:23 Tigers; PAT good). Nach einem Sack durch Johannes Brunner mussten die Gastgeber ohne Raumgewinn bereits wieder punten. Der Punt war kurz und damit hatte die Tigers Offense erneut gute Feldposition. Nun versuchte man die Uhr zu kontrollieren und mit Laufspielzügen möglichst viel Zeit verstreichen zu lassen. Dies funktionierte gut und der Drive wurde mit einem erneuten Touchdown-Run von Cyril Imadjane abgeschlossen (Jets 02:30 Tigers; PAT good). Wieder verteidigte die Defense der Tigers sehr gut und stoppte den Angriff der Jets bei einem ausgespielten vierten Versucht. Nachdem ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden, leistete sich die Offense jedoch einen Fauxpas, denn ein Spieler der Jets konnte einen Pass intercepten.

Dadurch schien bei den Gastgebern nochmals Hoffnung aufzukommen. Mit einem QB-Run und zwei langen Pässen schafften sie es doch noch, in die Endzone der Tigers vorzustossen (Jets 10:30 Tigers; 2-Point good). Mit einem Onside-Kick versuchten die Bieler gleich wieder in Ballbesitz zu kommen. Cyril Imadjane hatte jedoch aufgepasst und konnte den Ball für die Tigers sichern. Die Thuner schienen sich ihrer Sache nun schon zu sicher zu sein und wurden von den Jets dafür abgestraft. Ohne Raumgewinn musste gepuntet werden. Doch bereits beim ersten Spielzug der Jets-Offense konnte Dario Stucki den Pass in die Hände von Renato Romang zur Interception ablenken. Jetzt war die Offense gewillt, den Sack endgültig zuzumachen und erzielte mit einer guten Mischung aus Run- und Pass-Spielzügen kontinuierlich Raumgewinn. Schliesslich war es Tobias Liechti, welcher den letzten Touchdown der Partie erzielte (Jets 10:37 Tigers; PAT good). Nach einer umstrittenen Szene, welche statt als Fumble wohl als Incomplete Pass hätte gewertet werden müssen, kamen die Tigers wieder in Ballbesitz. Nun waren nur noch wenige Sekunden auf der Uhr, so dass die Thuner aufs Knie gehen und so die verbleibende Zeit verstreichen lassen konnten.

Wittig - 27.03.2018

Insgesamt erwiesen sich die Thun Tigers als zielstrebiger als die Bienna Jets.

Insgesamt erwiesen sich die Thun Tigers als zielstrebiger als die Bienna Jets. (© TT/ Hanspeter Romang)

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