Hoffnung und Kopfschmerzen bei den Texans

JJ Watt zurecht geehrtBei den Texans wechseln sich momentan gute und schlechte Neuigkeiten ab: J.J. Watt wurde am vergangenen Wochenende hochverdient mit dem "Walter Payton Man of the Year Award" ausgezeichnet und DeShaun Watson blickt positiv in die Zukunft.

Auf der anderen Seite wurde die gesamte Organisation sowie der ehemalige Manager des Footballbereichs, Jason Lowrey, der sexuellen Belästigung beschuldigt. Eine ehemalige Mitarbeiterin, die für den Verkauf von Logen zuständig gewesen war, hatte eine Beziehung zu Lowrey eingegangen, nachdem sie im Mai 2013 bei den Texans eingestellt worden war.

Nach Ende dieser Beziehung hatte sie sich schließlich beschwert und wäre ihren Angaben nach bei der Personalabteilung nicht ernst genommen worden, weswegen sie schließlich im beiderseitigen Einvernehmen kündigte und sich im April 2017 in Behandlung begab, die auch noch andauert. Den Texans wirft sie jetzt vor, den Anschuldigungen nicht mit einer angemessenen und unparteiischen internen Ermittlung begegnet zu sein.

Die Texans antworteten mit einem ungewöhnlich deutlichen Statement: "Wir wissen von diesem Verfahren. Wir nehmen diese Art von Beschwerden sehr ernst und haben gemäß unserer Richtlinien die Vorwürfe auch umgehend untersucht und zu der Zeit der Beschwerde auch adressiert. Wir werden uns mit aller Vehemenz gegen diese Anschuldigungen verteidigen." Kopfschmerzen, die man sicher nicht braucht in der Organisation.

Wesentlich erfreulicher waren dagegen die anderen Nachrichten aus Houston vom Wochenende: Quarterback DeShaun Watson, der bis zu seiner Verletzung für Furore gesorgt hatte, wurde als Gewinner des "Greatness on the road award" bekanntgegeben. Diese Auszeichnung erhält ein Spieler, der eine besonders dominante Leistung bei einem Auswärtsspiel – in Watsons Fall bei einer 41-38 Niederlage in Seattle in Woche 8 – ablieferte.

Er gab schon einmal hohe Ziele für seine restliche Karriere aus – er will Tom Brady übertreffen: "Wenn Tom gewinnt, sind es sechs Titel, richtig [die Aussage erfolgte am Freitag vor Super Bowl 52]? Ich will am Ende bei sieben sein. Was auch immer es benötigt, um der beste, der großartigste zu sein – und nicht nur bei mir, sondern jeder Athlet, aber gerade als Quarterback – wenn Du dann nicht Tom Brady jagen und übertreffen willst, dann verkaufst Du Dich zu schlecht. Ich habe schon immer die Einstellung, der Beste zu sein, und Tom Brady ist jetzt gerade der Beste; ich werde also alles das tun, was man tun muss, um dieses Level mit 40 zu erreichen."

Markige Worte des Rookie Quarterbacks, der bis zu seinem Kreuzbandriss allgemein als Favorit auf den Titel "Rookie des Jahres" gegolten hatte. Sein Heilungsverlauf ist positiv und er hofft, bereits bei den OTAs in der Offseason mitwirken zu können.

Es wäre schön, wenn dann auch der Gewinner des "Walter Payton Man of the year awards" wieder fit wäre. Defensive End JJ Watt ist unbestritten einer der besten Verteidiger der Liga, kämpft aber seit Jahren immer wieder mit Verletzungen. In dieser Saison konnte er lediglich fünf Spiele für die Texans bestreiten, bis ihn ein Knochenbruch im linken Bein den Rest der Spielzeit außer Gefecht setzte.

Vor der Saison hatte er nach der Flutkatastrophe Harvey im Trainingscamp einen Spendenaufruf gestartet; die ursprünglichen 100.000 Dollar, die er dann durch eine eigene Spende verdoppeln wollte, waren im Handumdrehen gesammelt und es ging so weiter. Am Ende kamen unglaubliche 37 Millionen Dollar für den guten Zweck zusammen, den er und seine Mannschaftskollegen noch mit persönlichem Einsatz unterstützten.

Ein absolut leuchtendes Vorbild und eine Leistung, die dann hoffentlich auch die negativeren Geschichten in und um die NFL, die deutlich kleiner sind, aus den Schlagzeilen in den Hintergrund drängen kann.

Carsten Keller - 06.02.2018

JJ Watt zurecht geehrt

JJ Watt zurecht geehrt (© Getty Images)

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