Brady ist MVP

Tom Brady wurde zum dritten Mal in seiner Karriere zum MVP ernanntIn einer seit 2012 durchgeführten Award-Show namens "NFL Honors" gab die NFL neben den neu in die Hall of Fame aufgenommenen Spielern und Verantwortlichen (siehe gesonderter Artikel) auch die Preisträger der aktuellen Saison bekannt. Große Überraschungen gab es dabei nicht: Patriots Quarterback Tom Brady wurde als wertvollster Spieler der Saison ausgezeichnet, Sean McVay von den Los Angeles Rams als Coach des Jahres und die beiden New Orleans Saints Running Back Alvin Kamara (Offensive) und Cornerback Marshon Lattimore (Defensive) als Rookies des Jahres.

Bei der Wahl zum MVP konnte es nicht zuletzt dank Verletzungen anderer Kandidaten – Carson Wentz in Philadelphia und Antonio Brown in Pittsburgh – kaum einen anderen Titelträger geben. Der älteste Feldspieler (ausgenommen Kicker) führte seine Patriots mit starken Leistungen zu einer 13-3 Bilanz, erneut in den Super Bowl und das im für NFL-Spieler biblischen Alter von 40 Jahren. Sein etwas schwächerer Dezember erlaubte eine kleine Diskussion aufkommen zu lassen, ob nicht stattdessen Todd Gurley, der ein überragendes Saisonende spielte, MVP werden sollte. Am Ende erhielt Gurley acht Stimmen, Carson Wentz zwei und Tom Brady 40. Es handelt sich um Bradys dritten MVP-Titel; gleichzeitig ist er der älteste Spieler, dem diese Ehre jemals zuteil wurde.

Da Brady noch mit Vorbereitungen zum Super Bowl beschäftigt war, wurde die Auszeichnung stellvertretend vom verletzten Wide Receiver Julian Edelman in Empfang genommen.

Los Angeles Rams Running Back Todd Gurley konnte sich dafür mit dem Titel "Offensivspieler des Jahres" trösten. Er bekam 37 der 50 möglichen Stimmen vor Steelers Wide Receiver Antonio Brown (8), Brady (4) und Texans WR DeAndre Hopkins (1). Gurley holte über 2.000 Yards combined und 13 Touchdowns, davon allein vier (und 152 Yards) in einer Partie gegen die Seahawks, in der er nur ungefähr drei Quarter spielte. Seine Leistungen waren ein entscheidender Faktor für den Sieg der NFC West durch die Rams und dass sie nach längerer Zeit wieder einmal in die Playoffs einziehen konnten.

Der aufgrund seines Spielstils elektrisierende Running Back Alvin Kamara wurde als Offensivrookie des Jahres ausgezeichnet. Der Drittrundenpick, der erst als fünfter Running Back im Draft 2017 gezogen worden war, bildete mit dem erfahrenen RB Mark Ingram ein überragendes Duo im Backfield der Saints. Zunächst hatte es nicht danach ausgesehen, als ob er hinter Ingram und dem neu verpflichteten Adrian Peterson viel Spielzeit bekommen würde. Aber Peterson enttäuschte, wurde dann nach Arizona abgegeben und Kamara wurde von Woche zu Woche stärker. Am Ende hatte er 14 Touchdowns gesammelt und für eine ganze Menge Highlightplays gesorgt. Er bekam 28 Stimmen vor Chiefs Running Back Kareem Hunt (21), der die meisten Rush Yards der Liga eingefahren hatte, und Texans Quarterback Deshaun Watson (1).

Sein Teamkollege Cornerback Marshon Lattimore gewann seine Wahl zum Defensivrookie des Jahres am deutlichsten: Er erhielt 45 Stimmen, Bills Cornerback Tre’Davious White vier und 49ers Linebacker Reuben Foster noch eine.

Die Passverteidigung war in den letzten Jahren immer eine große Schwäche der Saints gewesen; das änderte sich mit der Ankunft des First Round Picks schlagartig: Der Rookie ließ laut PFF keinen einzigen Touchdown in 415 Snaps gegen sich zu und sorgte bei den gegnerischen Quarterbacks für ein katastrophales Quarterback Rating von gerade einmal 45.3, wenn sie in seine Richtung warfen.

Defensivspieler des Jahres wurde Los Angeles Rams Defensive Tackle Aaron Donald, der es ein ums andere Mal schaffte, die O-Lines des Gegners zu zerstören.

Und auch das soziale Wirken wurde ausgezeichnet: Houston Texans Defensive End J.J. Watt wurde mit dem "Walter Payton Award" geehrt; er hatte im Nachgang zu Hurricane Harvey, der in Houston und Umgebung für riesige Schäden gesorgt hatte, eine Spendenkampagne gestartet und erklärt, dass er bei Erreichen von 100.000 Dollar die gleiche Summe noch einmal drauflegen würde. Nach nicht einmal drei Wochen waren dann 37 Millionen Dollar an Spenden zusammengekommen. Eine positive Seite der NFL, die oftmals zu kurz kommt.

Daneben wurden noch einige weniger wichtige Auszeichnungen vergeben. Eine runde Sache, die im nächsten Jahr sicher wieder ihre Fortsetzung findet.




Carsten Keller - 04.02.2018

Tom Brady wurde zum dritten Mal in seiner Karriere zum MVP ernannt

Tom Brady wurde zum dritten Mal in seiner Karriere zum MVP ernannt (© Getty Images)

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