Mit neuem Coaching Staff zum Erfolg?!

Mike Vrabel soll ähnliche Erfolge erringen wie bei den Patriots als SpielerNach der Vorstellung von Ex-Houston Texans Defensive Coordinator Mike Vrabel als neuem Head Coach vergangene Woche nimmt jetzt der Coaching Staff des dreifachen Super Bowl Champions (mit den New England Patriots) endgültig Form an.

Vrabel wurde von General Manager Jon Robinson, der mit Vrabel gemeinsam einige Jahre in New England verbrachte, verpflichtet und soll den Titans eine Siegermentalität einimpfen. Zwar gewann Tennessee beinahe sensationell in der Wild Card Runde der Playoffs, für die sie sich als einer der beiden bilanzbesten Zweiten in der AFC qualifiziert hatten, aber Meinungsverschiedenheiten zwischen General Manager Robinson und dem bisherigen Head Coach Mike Mularkey über die künftige Zusammensetzung des Coaching Staffs und Philosophie führten schließlich zur Entlassung von Mularkey.

Der Start für die Zusammenarbeit verlief jedoch holprig: Die als Favoriten gehandelten Kandidaten für die jeweiligen Coordinator-Posten, Offensive Coordinator Ryan Day von Ohio State und den ehemaligen Arizona Cardinals Defensive Coordinator James Bettcher, sagten jeweils ab. Day blieb bei Ohio State und Bettcher wurde als neuer Defensive Coordinator der New York Giants vorgestellt.

Ersatz fand sich jedoch schnell: Matt LaFleur, zuvor bei den Atlanta Falcons und zuletzt den Los Angeles Rams unter Vertrag, wird der neue Offensive Coordinator der Titans. LaFleur hatte selbst ein Jobinterview für die damals vakante Stelle des HeadCoaches bei den Titans gegeben. Er scheint die Idealbesetzung für den Posten, nachdem er bei den Rams den bis dahin als Fehlgriff bezeichneten Quarterback Jared Goff zur Anführer der punktbesten Offense der Liga in der abgelaufenen Spielzeit machte. Ein ähnliches Kunststück soll er jetzt mit Marcus Mariota schaffen, der in der letzten Saison einen Schritt zurück machte, was seine Entwicklung angeht. Mit dem dann wieder fitten Running Back Derrick Henry hofft man auf ähnliche Ergebnisse wie bei den Rams.

Für den Posten des Defensive Coordinators wurde Dean Pees ausgesucht. Der bereits 68jährige bringt einen immensen Erfahrungsschatz mit und war zuletzt sechs Jahre Defensive Coordinator der Baltimore Ravens, wo er seinen Eintritt in den Ruhestand bekanntgegeben hatte. Der hielt jedoch nur vier Wochen an, bevor Mike Vrabel, mit dem auch er eine gemeinsame Zeit bei den Patriots hatte, anfragte. Vrabel lobte Pees auch prompt: "Dean bringt eine ganze Menge Erfahrung und Wissen mit in unseren Coaching Staff. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie er etwas beibringen und entwickeln kann dank unserer gemeinsamen Zeit und ich will die gleiche Erfahrung auch unseren Spielern hier zukommen lassen."

Auf dem Papier passen die beiden Assistenten perfekt zum noch unerfahrenen Head Coach, so dass vielleicht auch die Kritiker seiner Verpflichtung verstummen werden. Natürlich drängt sich die Frage auf, warum Vrabel – natürlich aufgrund einer ganzen Reihe verletzter Spieler – in seinem einzigen Jahr als Coordinator mit den Texans auf dem letzten Platz der Scoring Defenses ligaweit abschloss.

Auch die Coaching Historie einer ganzen Reihe von Belichick-Schülern lässt nicht unbedingt Gutes erahnen: Charlie Weis (Notre Dame), Eric Mangini (Jets / Browns), Romeo Crennel (Browns / Chiefs) und Josh McDaniels (Broncos) galten allesamt als Flops bei ihren Head Coaching Stationen.

Vrabels Pressekonferenz bei seiner Verpflichtung verlief jedoch absolut positiv; seine Strategie, Talent der Spieler zu fördern und den GamePlan daran anzupassen, sollte im Kontrast zu seinem Vorgänger stehen.

Das vorhandene Potenzial der Spieler für eine erfolgreiche Zukunft ist ebenso vorhanden wie zwei fähige Assistenten. Jetzt muss nur noch Vrabel den Vorschusslorbeeren gerecht werden.

Carsten Keller - 31.01.2018

Mike Vrabel soll ähnliche Erfolge erringen wie bei den Patriots als Spieler

Mike Vrabel soll ähnliche Erfolge erringen wie bei den Patriots als Spieler (© Cornejo)

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