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Mike Zimmer bei der PressekonferenzNach dem überraschend deutlichen 38:7 Heimerfolg der Eagles stellten sich die Coaches und einige Spieler noch den anwesenden Medienvertretern.

Head Coach Doug Pederson lobte erneut seine Mannschaft: "Ich hab das noch gar nicht ganz realisiert. Das Besondere an diesem Footballteam ist es, dass diese ganzen Widrigkeiten, die ganzen negativen Dinge - diese Jungs hören sich das gar nicht an. Sie kommen jeden Tag her, trainieren hart und sind einfach gerne zusammen. Das war eines meiner Ziele, als ich vor zwei Jahren hier angefangen habe.

Ich war immer zuversichtlich - wir haben gute Spieler und gute Coaches, wir sind ein gutes Footballteam. Es liegt nie nur an einem Spieler; der kann natürlich den Unterschied machen, aber es braucht ein ganzes Team."

Angesprochen auf den Trickspielzug – einem Flea Flicker, bei dem QB Nick Foles den Ball beim Stand von 24:7 von seinem Running Back Corey Clement zurückgeworfen bekam, um ihn dann 41 Yards weit auf WR Torrey Smith zu werfen – erklärte er: "Es muss immer einen Grund für einen Trickspielzug geben. Als ich unseren Gameplan vorbereitet habe, hatte ich schon das Gefühl, dass wir zumindest einen Versuch unternehmen können. Es geht dann nur um die Ausführung und seinen Spielern vertrauen zu können."

Ein Sonderlob bekam dann auch der für den verletzten Carson Wentz seit vier Spielen auflaufende Backup Nick Foles: "Ich freue mich so für Nick Foles. Wir reden hier über keinen Rookie - er war Starter in einer ganzen Menge Spiele. Es liegt an uns als Coaching Staff, ihn in gute Positionen zu bringen, damit er uns da hin bringt, wo wir hinwollen. Und das hat er heute sehr gut gemacht. Aber wir haben immer noch eine Aufgabe zu erledigen."

Der angesprochene Nick Foles hatte noch sichtlich mit der Aufregung des Spiels zu kämpfen: "Ich hatte noch nicht mal Zeit, das alles zu begreifen, was da passiert ist. Keine Ahnung, ob das irgendwann einmal klappt. In diesem Spiel auf dieser Bühne zu stehen - das ist es, wovon Du als Kind träumst.

Wir wollten aggressiv spielen und waren in der Lage, das gut umzusetzen gegen diese gute Defense.
Jetzt fahren wir zum Super Bowl. Das ist schon irgendwie irreal.

Jeder war heute voll konzentriert. Das ist das besondere an diesem Team - keiner lässt den anderen hängen oder wendet sich gegen ihn.

Der Pick-6 [von CB Patrick Robinson] war wohl noch bis zur Broad Street zu hören. Immer wenn Du so einen Pick-6 schaffst, kann das Momentum kippen. Das größte Play des Spiels und ein eindeutiger Momentum-Changer."

Anschließend gab er noch gleich das Lob an Head Coach Doug Pederson zurück: "Coach Pederson ist derjenige, der den größten Anteil an meinem Erfolg hatte. Er ist der Einzige, der damals nach Texas zu mir geflogen ist und mit mir ein Workout veranstaltet hatte [vor dem Draft 2012, als Pederson im Trainerstab von Andy Reid in Philadelphia arbeitete]. Jetzt also ein Spiel mit und für ihn zu gewinnen, ist das Größte."

Bei den Minnesota Vikings, die bis zum Spiel noch von einem Super Bowl im eigenen Stadion träumen konnten und insgesamt gemessen an den Rückschlägen (v.a. Verletzungen wichtiger Leistungsträger) eine überragende Saison gespielt haben, stellte sich ein sichtlich geknickter Head Coach Doug Zimmer den versammelten Journalisten: "Wir waren heute offensichtlich nicht gut genug, um zu gewinnen. Glückwunsch an Philadelphia, sie haben es uns heute sehr schwer gemacht. Ich bin wirklich stolz auf mein Team und das ganze Jahr.

Wir hatten heute viele Sachen, die wir sonst nicht hatten: Turnover, wir haben sie nicht vom Feld gebracht bei dritten Versuchen, wir ließen Big Plays zu.

Ich glaube nicht, dass die erste Interception das Spiel gedreht hat. Es war da immer noch 7:7, es hat natürlich das Publikum noch etwas aufgestachelt. Wir haben einfach nicht gut genug gespielt. Es waren einfach zu viele Sachen. Wir haben drei Mal den Ball mit einem Turnover abgegeben. Sie haben ihren Gameplan einfach besser ausgeführt als wir.

Heute ist aber nicht der Tag, um einzelne Spieler zu bewerten. Wenn jemand kritisieren will, dann soll er mich kritisieren. Das juckt mich nicht. Ich werde auf jeden Fall mit dem Finger erst einmal auf mich zeigen, bevor ich auf die Spieler zeige."

Carsten Keller - 22.01.2018

Mike Zimmer bei der Pressekonferenz

Mike Zimmer bei der Pressekonferenz (© Carsten Keller)

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