Zittersieg für New Orleans

Zu Fall gebracht: Cam NewtonZum dritten Mal in dieser Saison besiegten die New Orleans Saints die Carolina Panthers und ziehen mit einem 31:26 in die Divisional Playoffs ein. Tonangebend waren vor allem die beiden Quarterbacks Drew Brees und Cam Newton, die jeweils Pässe für weit über 300 Yards warfen. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse und die Panthers machten die Partie mit einem langen Touchdown-Fang von Running Back Christian McCaffrey spannend, letztlich war es einmal mehr die Saints-Defense, die angeführt von Defensive-MVP-Anwärter Cameron Jordan den Heimsieg sicherte.

Was letztlich zum Shootout wurde, begann auf beiden Seiten eher schwerfällig. Die ersten offensiven Impulse setzten die Panthers, bloß vergaben sie gleich doppelt die Chance, als erstes in Führung zu gehen: Zunächst brachte Wide Receiver Kaelin Clay in der Endzone ein perfektes Zuspiel von Newton nicht unter Kontrolle, im folgenden Spielzug vergab Kicker Graham Gano aus kurzer Distanz seinen Field-Goal-Versuch. Im direkten Gegenzug gelang den Saints ein Paukenschlag, als Brees mit einem tiefen Pass Wide Receiver Ted Ginn Jr. bediente und der Ex-Panther über 80 Yards zum 7:0 sprintete. Ab da lief es für die Saints. Bis zur Halbzeit erreichte New Orleans noch zwei weitere Male die gegnerische Endzone, während die Gäste lediglich Field Goals entgegenzusetzen hatten. Immerhin machte Gano mit auslaufender Spielzeit seinen Fehler wieder gut und verkürzte aus satten 58 Yards zum 21:9-Halbzeitstand.

Die zweite Halbzeit starteten die Panthers mit einer sehenswerten Angriffsserie und erreichten zum dritten Mal die Red Zone. Wieder sprang nur ein Field Goal dabei heraus. Erst im letzten Viertel wurde der Bann gebrochen und ein Touchdown erzielt: Newton verkürzte in Koproduktion mit Tight End Greg Olsen auf 24:19. Die Saints versuchten in dieser Phase immer wieder, ihre Running Backs Mark Ingram und Alvin Kamara ins Spiel zu bringen, doch das Pro-Bowl-Duo konnte so gut wie keine Impulse setzen. Mit 19 Läufen kamen die beiden auf 45 Yards, auch im Passspiel blieben Ingram und Kamara mit nur jeweils einem Passfang ungewohnt unauffällig. So war es an Brees, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Mit einem 46-Yard-Zuspiel auf Wide Receiver Michael Thomas wurde Kamaras kurzer Touchdown-Lauf zum 31:19 vorbereitet.

Newton, der kurz zuvor einen harten Hit eingesteckt und anschließend Symptome einer Gehirnerschütterung gezeigt hatte, steckte jedoch nicht auf. Als Rookie McCaffrey die gesamte Saints-Verteidigung hinter sich ließ, stand es vier Minuten vor Schluss plötzlich nur noch 31:26. Die Saints gewannen anschließend zwar mit einem First Down wertvolle Sekunden, sahen sich dann aber mit einem 4&2 auf Höhe der Mittellinie konfrontiert. Head Coach Sean Payton traf in dieser Situation eine Entscheidung, die hinterher heiß diskutiert wurde: Brees und Co. spielten den vierten Versuch aus. Brees fand allerdings keine freie Anspielstation, geriet unter Druck und warf einen Verzweiflungspass, der von Panthers-Safety Mike Adams abgefangen wurde. Glück im Unglück, denn der "Raumgewinn" durch die Interception entsprach letztlich einem kurzen Punt.

Mit knapp zwei verbliebenen Minuten kam Newton an der eigenen 31-Yard-Linie aufs Feld und dirigierte die Panthers mit Pässen auf Devin Funchess, Olsen und Clay bis tief in die Saints-Hälfte. Das Spiel stand auf Messers Schneide, und es war Cameron Jordan, der es zugunsten der Saints entschied. Der erneut überragende Defensive End, just zum ersten Mal ins All-Pro 1st Team gewählt, forcierte eine Intentional-Grounding-Strafe Newtons sowie den finalen Quarterback Sack. Auf die Saints warten nun am kommenden Sonntag in der zweiten Playoff-Runde die Minnesota Vikings.

Thoben - 08.01.2018

Zu Fall gebracht: Cam Newton

Zu Fall gebracht: Cam Newton (© Getty Images)

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