Pflichtsieg für Saints

Erfolgsgarant: Cameron JordanAls Pflichtsieg abstempeln können die New Orleans Saints ihr glanzloses 31:19 gegen die New York Jets. Die Partie war spannender als es der Blick auf das nackte Ergebnis vermuten lässt: Erst in den Schlusssekunden besiegelte ein 50-Yard-Touchdown-Lauf von Running Back Mark Ingram den zehnten Saisonsieg der Hausherren, die sich damit weiterhin an der Spitze der hart umkämpften NFC South vor Carolina und Atlanta behaupten. Gegen ersatzgeschwächte Jets, die auf ihren etatmäßigen Spielmacher Josh McCown verzichten mussten, traten die Saints als hoher 16-Punkte-Favorit an - laut der Lokalzeitung The Times-Picayune der höchste 'Spread' der Teamgeschichte. Bloß bewiesen sich die Jets einmal mehr als das, was die US-Amerikaner als 'Overachiever' bezeichnen, und das mit einem Bryce Petty, der erst seinen fünften NFL-Start hinlegte. Nach einem frühen 7:17-Rückstand bissen sich die Jets zurück ins Spiel, Ingram und Rookie-Sensation Alvin Kamara wurden über weite Strecken neutralisiert, Quarterback Drew Brees aus dem Rhythmus gebracht. Als Petty zwei Minuten vor Schluss auf 19:24 verkürzte, mussten die Fans im Superdome nochmal zittern. Die Two-Point-Conversion scheiterte jedoch ebenso wie der folgende Onside-Kick, die Saints kamen mit einem blauen Auge davon.

Das Spiel war ein weiterer Beleg für die Zeitenwende, die sich diese Saison in New Orleans abspielt. Brees scheint das Team nicht mehr auf seinen Schultern tragen zu können, es stellt sich zuletzt sogar zunehmend andersherum dar: Das Team trägt Brees auf seinen Schultern. Brees ist zwar auf Kurs, mit seiner Passgenauigkeit (aktuell: 71,8 Prozent) den Saisonrekord von Sam Bradford zu brechen, allerdings täuscht das darüber hinweg, dass der 38-Jährige die chirurgische Präzision vergangener Jahre vermissen lässt. Sinnbildlich dafür seine Interception kurz vor der Halbzeit - ein Fauxpaus, der dem zehnfachen Pro-Bowl-Teilnehmer früher so nicht unterlaufen wäre und der den Jets neues Leben einhauchte. Auch in der zweiten Hälfte traten die Saints auf der Stelle und Brees gelang es ohne funktionierendes Laufspiel (nachdem sich mit Larry Warford ein weiterer Schlüsselspieler aus der Offensive Line verletzt hatte) kaum eigene Impulse zu setzen. Zwei verlorene Fumbles von Wide Receiver Brandon Coleman sorgten dafür, dass die Partie bis zum Schluss offen blieb. In dieser Phase war es der entschlossenen Gegenwehr der Saints-Defense zu verdanken, dass Petty und Co. nicht weiter verkürzten oder gar in Führung gingen. Defensive End Cameron Jordan untermauerte mit fünf an der Line of Scrimmage abgewehrten Pässen, darunter auch bei der Two-Point-Conversion, seine Ambitionen als NFL Defensive Player of the Year.

Thoben - 19.12.2017

Erfolgsgarant: Cameron Jordan

Erfolgsgarant: Cameron Jordan (© Thoben)

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