Lions wieder in der Spur

Aushilfssafety Quandre Diggs (#28) mit einer außergewöhnlichen Leistung, zwei Turnover Tampas gehen auf seine RechnungDie Detroit Lions bleiben weiter auf Kurs. Mit ihrem siebten Saisonsieg in Tampa Bay sind sie weiterhin im Rennen um die Playoff Plätze, müssen aber auf Schützenhilfe von anderen Teams hoffen. Das Spiel in Tampa war dabei völlig untypisch für die Lions diese Saison. Touchdown im ersten Quarter, hohe Führung die fast noch verspielt wurde, nur Matt Prate traf gewohnt sicher und rettete den Lions ihre Playoff Ambitionen. Im folgenden wie gewohnt die Listen was diese Woche gut war und was nicht.

Das lief gut:

CB Teez Tabor:
Am Anfang der Saison fand sich der zweitrunden Pick auf der Bank wieder, was sehr enttäuschend für alle Seiten war. Seit einigen Wochen durfte er in Dime Formationen als zusätzlicher CB aufs Feld und machte seine Sache sehr ordentlich. Gegen Tampa spielte er erstmals als außen Corner, bei 23 Snaps ließ er drei Catches für 46 Yards zu, aber was am wichtigsten war, er wehrte einen Endzonen Pass auf Mike Evans ab, welcher ein Touchdown geworden wäre. Ein erfreuliche Entwicklung, vor allem da die zwei Cornerbacks D.J. Hayden und Nevin Lawson nach der Saison Free Agents werden.
TE Eric Ebron:
Es ist schon erstaunlich mit Eric, seit der Transfermarkt geschlossen ist, fängt er jeden Ball. Auch gegen Tampa Bay hatte er 10 catches für 94 Yards, beides Karriere Bestleistung. Sieht so aus, als könnten sie in Detroit doch nicht auf ihn verzichten, auch wenn er noch zu wenig TDs macht.

RB Theo Riddick:
Auch wenn das Runninggame weiterhin nicht vorhanden ist (nur 53 Yards gegen Tampa, siehe unten) taucht hier ein RB auf. "Schuld" daran sind unter anderem seine zwei Touchdowns. Riddick dürfte Abdullah zum RB Nr.2 degradiert haben, der sogar die Höchststrafe erhielt und trotz nicht vorhandener Verletzung keinen Lauf erhielt. Riddick lief zwar auch nur 29 Yards, die reichten aber für 2 TDs und er fing Pässe für 64 Yards, bereitete mit einem 18 Yards catch den Game Winning Drive vor.

QB Matthew Stafford:
Als sich Stafford letztes Jahr an der Hand verletzte hohlte er keinen Sieg mehr mit den Lions. Man befürchtete also das schlimmste, nachdem ihm im letzten Spiel jemand auf die Hand gestiegen war. Was dann passierte war allerdings erstaunlich, er brachte seine ersten 12 Pässe an den Mann, am Ende waren es 38 von 44, knapp 88 Prozent. Zwar hatte er auch ungewöhnliche zwei Picks dabei, aber er sagte das waren schlechte Entscheidungen von ihm und das Problem war nicht mechanischer Natur.

K Matt Prater:
Er ließ Worten taten Folgen. Nach seinem letzten miserablen Spiel, zeigt er diesmal wieder warum er ein Elite Kicker ist. Zum wiederholten male durfte er Sekunden vor Schluss zum Sieg kicken, diesmal aus 46 Yards und gewohnt sicher ging das Ei durch die Stangen.

Defense:
Nachdem diese in die Saison gestartet war wie eine Rakete, spielte sie in den letzten Spielen gut aber nicht überragend, mehr als zwei Takeaways hatte man nicht in den letzten sechs Spielen. Gegen Tampa Bay explodierte sie und schaffte es gleich fünf mal der Offense den Ball abzunehmen, was Saisonbestwert ist. Quandre Diggs und Slay hatten jeweils eine Interception, während widerum Diggs, Davis und Quin einen fumble provozierten den die Lions für sich sichern konnten.

S Quandre Diggs:
Speziell hervorheben muss man nochmal Diggs. Er spielte erst zum zweiten mal Safety, nachdem er letzte Woche den verletzten Tavon Wilson ersetzte. Im letzten Spiel spielte er schon gut, gegen Tampa hatte er eine Super Leistung. Eine Interception, ein forced fumble und eine beinahe Interception, welche nur von den Referees zurückgenommen wurde, sprechen da Bände.

Das lief schlecht:

Das Laufspiel:
Trotz zweier Rushing TDs ist dies eine Katastrophe, vor allem was das überbrücken von kurzen Entfernungen angeht. Seit die Lions Ameer Abdullah gedraftet haben vor drei Jahren, sind sie nun zum zweiten mal letzter in der Rushing Tabelle. Ironischerweise sind sie nicht letzter gewesen in der Saison als Abdullah nur zwei Spiele gemacht hat. Die Lions sind 11 mal gelaufen bei dritten oder vierten Versuchen wenn sie 2 oder weniger Yards brauchten, schafften es ganze zwei mal, das entspricht 29 Prozent. Zum vergleich, keiner in der Liga liegt hier unter 39 Prozent und der Durchschnitt liegt sogar bei 63 Prozent.

D-Line:
Tampa Bay hat nicht gerade eine Elite O-Line. Gegen Detroit hatten sie aber kaum Probleme Druck von Winston fernzuhalten. Die Komplette D-Line kommt auf vier Quarterback Hits und einen Sack bei 38 Drop-backs von QB Winston. Wenn sie so weitermacht, wird es nichts mit den Playoffs. Diese Woche ist es nochmal gut gegangen, aber spätestens wenn dann ein Jordan Howard nächste Woche der gegnerische Running Back ist, muss sie sich steigern.

Play-action Verteidigung:
Dies scheint das einfachste Mittel zu seine gegen Detroit in der Red Zone zu punkten. Zwei der drei Touchdowns kamen so zu Stande. Der erste wurde von O.J.Howard gefangen, was mal passieren kann, der zweite aber von Leonard Webster, nominell ein O-Line Spieler und als fangberechtig bei dem Spielzug angekündigt. Es scheint als würde Detroit auf die einfachsten Tricks hereinfallen.

Jan Sawicki - 12.12.2017

Aushilfssafety Quandre Diggs (#28) mit einer außergewöhnlichen Leistung, zwei Turnover Tampas gehen auf seine Rechnung

Aushilfssafety Quandre Diggs (#28) mit einer außergewöhnlichen Leistung, zwei Turnover Tampas gehen auf seine Rechnung (© Getty Images)

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