Cowboys überrennen Redskins

Alfred Morris dominierte gegen seinen Ex-VereinDie Dallas Cowboys besiegen die Washington Redskins deutlich mit 38:14 im "Eliminierungsspiel" um die Playoffs; Running Back Alfred Morris überzeugte im Spiel gegen seinen langjährigen Arbeitgeber mit 27 Läufen für 102 Yards und einem Touchdown – gleichzeitig der erste Sieg für Dallas ohne den gesperrten Running Back Ezekiel Elliott seit Dezember 2015.

Zunächst gab es für die Heimfans allerdings weiterhin nur das offensiv schwache Cowboys Team zu sehen, das die letzten drei Spiele in Folge verloren hatte. In den ersten vier Drives – alle im ersten Viertel - gab es keine Punkte für das Heimteam zu feiern, bei denen die zuletzt verletzten Right Guard Zack Martin und Right Tackle La’el Collins wieder starten konnten.

Im Gegensatz zu den Niederlagen hielt die Defense dieses Mal die Cowboys im Rennen: Im zweiten Drive der Gäste fälschte Wide Receiver Jamison Crowder, in der Vorwoche noch überragend gegen die Giants, einen Pass von Kirk Cousins direkt zu Strong Safety Jeff Heath in der Endzone ab.

Die Offense musste umgehend mit einem 3 & Out vom Feld, aber beim anschließenden Punt fumbelte erneut Crowder den Ball; dazu fand Demarcus Lawrence, dem in den letzten vier Spielen nur ein Sack gelungen war, wieder zur Form des Saisonbeginns zurück: Er sackte Washingtons Quarterback Kirk Cousins zwei Mal und erzwang dabei ein Fumble. Lawrence steht mittlerweile bei 13.5 Sacks und führt damit die Liga an. Er wird am Ende der Saison zum Unrestricted Free Agent, falls die Cowboys ihn nicht per Franchise Tag für ein weiteres Jahr halten, und dürfte sich so oder so auf einen größeren Zahltag einstellen können.

Der Pass Rush der Cowboys setzte Cousins das komplette Spiel über unter Druck und konnte am Ende vier Sacks und neun Quarterback Hits verbuchen.

Zu Beginn des zweiten Viertels gab es dann endlich die ersten Punkte für Dallas durch einen Touchdown-Pass von Dak Prescott auf Jason Witten aus acht Yards – der einzige Pass, den Witten im Spiel fangen konnte.

Dak Prescott spielte alles andere als überragend, aber er brachte die wichtigen Würfe in diesem Spiel an und blieb fehlerfrei. Er beendete den Abend mit 11 angebrachten Pässen bei 22 Würfen mit zwei Touchdowns; im zweiten Viertel musste er kurz in der Umkleide an seiner rechten Hand behandelt werden, da er sich am Daumen verletzt hatte. Nachdem die Röntgenbilder jedoch keinen Bruch zeigten, spielte er anschließend weiter.

Zeitgleich verwandelte Rookie Ryan Switzer einen Punt Return über 83 Yards zum Touchdown für die Cowboys, indem er bei seinem Lauf durch die Mitte die gegnerischen Special Teamer austanzte. Die 17:0 Führung genügte, um den Gästen anschließend mit einem Fokus auf das Running Game in der zweiten Hälfte den Willen aufzudrücken – das Erfolgsrezept der Vorsaison.

In der zweiten Halbzeit fand Dak Prescott endlich wieder einmal Wide Receiver Dez Bryant, der mit dem 72. Touchdown seiner Karriere mit Cowboys-Legende Bob Hayes gleichzog. Bryant nutzte seine Größenvorteile gegen Cornerback Bashaud Breeland und pflückte den 24 Yard Pass aus der Luft. Bryant hatte seinen letzten Touchdown in Woche 7 gegen die 49ers eingefahren.

Bei den Redskins waren einmal mehr die vielen Verletzten vorwiegend in der O-Line zu bemerken, bei denen Ersatzmann Ty Nsekhe für Morgan Moses (Knöchel) übernehmen musste und gegen Demarcus Lawrence deutlich überfordert war.

Die Dallas Cowboys reisen kommenden Sonntag zu den New York Giants; das Spiel wurde zwischenzeitlich von der NFL aufgrund der dürftigen Leistungen beider Teams auf Kickoff 19 Uhr vorgezogen. Ein Sieg ist Pflicht, wenn man zumindest theoretisch im Rennen um die Playoffplätze bleiben will.

Washington hat eine späte Partie am Sonntag (22:05 Uhr) bei den Los Angeles Chargers im kleinsten Stadion der Liga – wird aber vermutlich trotzdem die Mehrzahl der Fans dort stellen.

Carsten Keller - 01.12.2017

Alfred Morris dominierte gegen seinen Ex-Verein

Alfred Morris dominierte gegen seinen Ex-Verein (© Getty Images)

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