Witten lehnt Coaching Job ab - die Vorschau zu Dallas-Washington

Jason Witten wird (noch) nicht Head Coach der Tennessee VolsDie Dallas Cowboys empfangen zum dritten Heimspiel in Folge und gleichzeitig vorletzten der Saison den Divisionskonkurrenten aus Washington im Thursday Night Game. Beide Teams spielten zuletzt an Thanksgiving und hatten somit die gleiche Zeit zur Erholung.

Doch während sich die Redskins durch ihren 20:10 Pflichtsieg gegen die katastrophalen New York Giants zumindest eine Restchance auf die Playoffs erhielten, ist bei den Cowboys nur noch eine rein rechnerische Wahrscheinlichkeit auf die Endrunde vorhanden.

Bei der fast noch zu niedrig ausgefallenen 6:28 Heimpleite gegen die Los Angeles Chargers fehlte es an allen Ecken und Enden, so dass sich im Nachgang Jerry Jones genötigt sah, eine Jobgarantie für Head Coach Jason Garrett abzugeben. Die Cowboys mit insgesamt 22 Punkten aus den letzten drei Partien offensiv ein Totalausfall (7 in Atlanta, 9 vs. Philadelphia und 6 vs. Los Angeles Chargers); die "Ausbeute" stellt den schlechtesten Wert aus drei Spielen in der langen Geschichte der Franchise dar.

Wo plötzlich Besserung herkommen soll, ist nicht abzusehen: Dez Bryant spielt nicht wie ein Wide Receiver #1, Dak Prescott scheint der vielgefürchtete Sophmore Slump getroffen zu haben, der Quarterbacks im zweiten Jahr oft abstürzen lässt, und die in den letzten Jahren dominanteste O-Line der Liga ist durch Verletzungen dezimiert.

Eine weitere Heimniederlage ist den Fans wohl kaum vermittelbar, aber gegen ein wesentlich stärker aussehendes Team aus der Hauptstadt keinesfalls ausgeschlossen. Zwar war auch der Sieg der Redskins gegen die Giants alles andere als ansehnlich, aber zumindest die Pässe von Kirk Cousins auf Wide Receiver Jamison Crowder klappten hervorragend (141 Yards, 1 Touchdown). Cousins findet sich aktuell hinter Tom Brady auf Platz 2 der NFL-Quarterbacks, was die Passing Yards angeht, Inside Linebacker Zach Brown sogar auf dem Spitzenplatz der Tackles-Statistik.

Werte, von denen die Cowboys aktuell weit entfernt sind. Konstant gut spielten diese Saison nur wenige Akteure von Americas Team. Einer davon ist der unermüdliche Tight End Jason Witten. Der hatte jetzt gerüchteweise ein Angebot seiner Alma Mater vorliegen, das Footballteam der Tennessee Volunteers als Head Coach zu führen. Tennessee war sich am Wochenende davor mit dem ehemaligen Buccaneers-Coach Greg Schiano einig geworden, machte dann aber einen Rückzieher, als Anschuldigungen gegen Schiano laut wurden; er soll im Missbrauchsskandal um den damaligen Assistenztrainer Jerry Sandusky an der Penn State University am Rande beteiligt gewesen sein, indem er sein Wissen nicht früh genug offengelegt haben soll. Die Vorwürfe waren ausschließlich vom Hörensagen und wurden strafrechtlich nie belangt; trotzdem war der öffentliche Druck jetzt so groß, dass man aus dem Deal mit Schiano wieder ausstieg.

Vermutlich um jetzt wieder etwas positivere Nachrichten zu verbreiten, lancierte man das Angebot an Jason Witten. Der dementierte jedoch umgehend bei ESPN: "Der Trainerjob ist etwas, das ich mir später einmal vorstellen könnte, aber jetzt bin ich voll für mein Team da und bin fest hier verankert mit den Möglichkeiten, die ich hier 2017 habe, um das Schiff diese Woche wieder in die richtige Richtung zu steuern. Ich fühle mich momentan zu gut hier, als dass ich so etwas zu diesem Zeitpunkt überlegen würde." Es wäre auch mehr als ungewöhnlich, wenn ein aktueller NFL-Spieler sofort einen gut dotierten Head Coaching Posten bekommen würde, ohne sich vorher in diversen Assistenztrainerposten bewiesen zu haben.

Zeit für eine derartige Coaching-Tätigkeit hätte jetzt auch der in dieser Woche entlassene Running Back Darren McFadden. Er erklärte seinen Rücktritt vom Leistungssport.

Carsten Keller - 28.11.2017

Jason Witten wird (noch) nicht Head Coach der Tennessee Vols

Jason Witten wird (noch) nicht Head Coach der Tennessee Vols (© Getty Images)

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