Spätes Field Goal rettet Steelers

K Chris Boswell schießt das SiegfieldgoalKnapp, aber letztendlich gewonnen. Auf diesen einfachen Nenner könnte man das Ergebnis der Partie gegen die Green Bay Packers aus Sicht der Steelers bringen. Dank eines Field Goals von K Chris Boswell aus 53 Yards Entfernung mit dem Schlusspfiff siegten die Pittsburgh Steelers gegen den vermeintlichen krassen Außenseiter knapp mit 31:28. Es war der sechste Sieg der Steelers in Folge, denen der Divisionstitel damit nur noch theoretisch zu nehmen ist.

Dennoch hatten sich die Steelers die Partie anders vorgestellt. Immerhin gingen sie mit 14 Punkten Vorsprung als haushoher Favorit ins Spiel. Was sich dann aber vor den Augen von 11 anwesenden ehemaligen Spielern der Steelers und Mitglieder der Hall of Fame abspielte, war an Dramatik kaum zu überbieten.

Packers-QB Brett Hundley, als Ersatz für den verletzten Aaron Rodgers im Spiel, spielte furios. In der Vorwoche beim 0:23 gegen die Baltimore Ravens noch als Schuldiger ausgemacht, glänzte er diesmal mit drei langen Touchdown-Pässen und ließ die Defense der Steelers dabei nicht gut aussehen. Nach schneller Führung der Steelers (7:0) nutzte Packers-WR Randall Cobb einen Blackout des Backfield der Steelers auf Vorlage von Hundley (39 Yards) zum Ausgleich. Wenig später war es RB Jamaal Williams, der einen kurzen Pass von Hundley in einem 54-Yard-Touchdown-Pass verwandelte und die Packers erstmals in Führung brachte.

Und direkt nach der Pause fand Hundley WR Davante Adams, der CB Coty Sensabaugh mit einem schlichten Stop und Go komplett überrumpelte, mit einem Pass über 55 Yards zur 21:14-Führung für die Packers. Aus dem vermeintlichen Underdog war inzwischen ein absolut gleichwertiger Gegner für die Steelers erwachsen. Dabei hatten die Steelers auch ein wenig Glück, dass die Packers eine weitere Interception von Roethlisberger und ein Fumble von Le'Veon Bell nicht für Punkte nutzen konnten.

Dennoch konterten die Packers jeden Touchdown der Steelers erfolgreich und glichen durch RB Jamaal Williams etwas mehr als 2 Minuten vor Spielende zum 28:28 aus. Alles schien bereitet für eine letzte Serie der Steelers mit einem erfolgreichen Ende durch Ben Roethlisberger. Doch die Steelers mussten den Ball per Punt an die Packers abgeben denen sich 1:20 Minute vor dem Spielende nun ihrerseits die Chance bot. Doch die Defense der Steelers hielt.

17 Sekunden vor dem Ende schien eine Verlängerung unausweichlich. Spät nun setzte sich die individuelle Klasse der Steelers durch. Zwei Pässe auf WR Antonio Brown, der den Tag mit 10 gefangenen Pässen und 169 Yards Raumgewinn abschloss, brachten die Steelers in Nähe für ein erfolgreiches Field Goal. Zwar verlor Bell noch 2 Yards und machte den Job von Boswell dadurch noch etwas schwieriger, aber letztendlich behielt dieser die Nerven und vollendete das längste Field Goal seiner bisherigen Laufbahn.

Im Vorfeld ließ sich Head Coach Mike Tomlin zu einer unbedachten Äußerung hinreißen, die nun zusätzlichen Druck für sein Team aufbaut und die Schlagzeilen füllte. Im Interview in der Sendung NBC Football Night in America machte er gegenüber Tony Dungy klar, dass die Steelers die Super Bowl gewinnen sollten. Nach der Partie darauf angesprochen wiederholte er dies: "Ich habe mit einem ehemaligen Trainerkollege und gutem Freund gesprochen. Wir haben ein gutes Footballteam in das ich viel Vertrauen habe. Natürlich steht die Partie gegen die New England Patriots (am 15. Spieltag) noch aus. Aber ich stehe zu dem was ich gesagt habe."

Allerdings machte er auch klar, dass dazu einiges anders laufen muss als gegen die Packers: "Die Packers hatten etliche Big Plays und wir zu viele Turnover. So gewinnt man normalerweise keine Spiele. Wir hatten heute aber eine Menge Glück. Wir müssen diese Fehler abstellen. Daran werden wir arbeiten und bereiten uns nun auf die Bengals vor."

Korber - 27.11.2017

K Chris Boswell schießt das Siegfieldgoal

K Chris Boswell schießt das Siegfieldgoal (© Getty Images)

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