Schulz für Pirates

WR Philipp Schulz"Football ist der ultimative Teamsport und in taktischer Hinsicht wie Schach auf dem Rasen", sagt Philipp Schulz (29), neuer Wide Receiver der Elmshorn Fighting Pirates. Am Hamburger scheint wohl ein kleiner Philosoph verloren gegangen zu sein: "Wenn Körper und Geist nicht hundertprozentig vorbereitet sind, wird es nicht möglich sein, das Gegenüber zu dominieren und sein eigenes Eins-gegen-Eins zu gewinnen. Eher untypisch für einen Wide Receiver, mag ich es auch zu blocken und mich dabei in den Dienst des Teams zu stellen."

In der kommenden Saison wird sich "Schulzi" nun für den Zweitligisten zerreißen. "Die Spieler haben Lust und der Verein entwickelt sich in die richtige Richtung, hat klare Ziele und Vorstellung die ich realistisch finde und teile. Aus meiner Sicht stimmt das Gesamtpaket."

2017 war der Hamburger Lehramtsstudent (Grund- und Mittelstufe, Fächer Religion und Sport) noch für den Erstligisten Kiel Baltic Hurricanes aktiv, ein Jahr davor konnte er wegen einer schweren Schulterverletzung nur dreimal für die Hamburg Huskies auflaufen. Zwei Spielzeiten fing er schon einmal Pässe für die Kieler (2014 und 2015). Seine footballerischen Anfänge hatte Schulz in seiner Geburtsstadt Hamburg bei den Junior Devils (2005 bis 2007) und von 2008 bis 2013 bei den Blue Devils.

Vor zwölf Jahren war er auf der Suche nach einer neuen Sportart, nachdem er die Lust am Fußball verloren hatte. "Ich war beim Spiel der Hamburg Sea Devils und wurde angesprochen, ob ich nicht einmal bei den Junior Devils im Training vorbeischauen möchte. Das erste Training war zwar okay, aber die Spieler irgendwie schon merkwürdig und mit den ganzen Fachbegriffen konnte ich auch nichts anfangen", so Schulz, der sich als Führungsspieler versteht und auf und neben dem Feld gern auch mal den Mund aufmacht. Obwohl die ersten Eindrücke keine große Euphorie auslösten, blieb er der Sportart treu – bis heute. "Die letzten zwei Jahre hatte ich eine Art Durststrecke, erst habe ich mich im Training schwer an der Schulter verletzt und in der vergangenen Saison habe ich fast den Spaß am Sport verloren. Viele haben gesagt, ich soll langsam den Absprung schaffen", meint Schulz, der es sich jedoch anders überlegte. Er wolle es eben nochmal wissen und "zeigen, dass ich noch auf hohem Niveau spielen kann."

Sein Ehrgeiz passt zu den Ambitionen des Aufsteigers: "Ich will das Beste aus mir und meinen Mitspielern rauszuholen und die Jungs immer wieder fordern. Wenn wir nur annähernd so gut sind, wie ich es zum jetzigen Zeitpunkt einschätzen kann, dann werden wir nicht nur eine Menge Spaß haben, sondern auch sehr erfolgreichen Football auf dem Rasen zeigen."

Schlüter - 26.11.2017

WR Philipp Schulz

WR Philipp Schulz (© Wulf Eike)

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