Ein Rückblick auf die NFL-Highlights des 6. Spieltags

Philadelphias Maskottchen durfte sich freuen.Spannungsgeladene Tage liegen hinter uns, der 6. Spieltag der NFL ist abgeschlossen. Bevor wir am Freitag in eine neue, fesselnde Runde starten, möchten wir in einem Rückblick noch einmal alle wichtigen Spiele Revue passieren lassen und dabei schauen, wie dicht die Endergebnisse an den Vorhersagen lagen. Gleich zu Anfang standen sich die Carolina Panthers und die Philadelphia Eagles gegenüber und läuteten damit ein rasantes Wochenende ein.
 
Die Panther und die Adler starteten beide mit guten Vorschusslorbeeren ins Wochenende, doch wie immer konnte nur einer von ihnen als Sieger vom Platz gehen. Zuvor endete der 5. Spieltag für die Panther mit einem relativ knappen 27:24-Sieg gegen die Detroit Lions, und auch die New England Patriots konnten Anfang des Monats der geballten Raubtierkraft nicht widerstehen: Dieses Duell ging mit einem 30:33 für die Carolina Panther aus. Für die Jungs aus North Carolina galt es, diesen Schwung mit in die neue Spielpartie zu nehmen und vielleicht sogar noch ein bisschen zu steigern, um den hochmotivierten Philadelphia Eagles adäquat zu begegnen. Die Adler wiederum fegten vorab die Arizona Cardinals mit einem 34:7 vom Platz, davor behaupteten sie sich knapp mit 26:24 gegen die Los Angeles Chargers. Zuletzt trafen die beiden Mannschaften am 26.10.2015 aufeinander und trennten sich mit einem deutlichen 27:16 für die Panther. In Fan- und Fachkreisen tendierten die Voraussagen zu einem weiteren Sieg für das Team aus North Carolina – und lagen damit falsch. Mit einem 23:28 gingen die Philadelphia Eagles als Sieger aus diesem Duell hervor, nachdem sie zwischenzeitlich sogar ein 16:28 zu verbuchen hatten. Die Aufholjagd zum Schluss hat den "Cardiac Cats" also kaum etwas genutzt, bis auf die Rettung der eigenen Ehre.
 
Am Sonntag reihten sich dann wieder die NFL-Duelle wie Perlen an eine Schnur, um 19 Uhr begannen gleich 6 verschiedene Partien, um 22.05 Uhr zwei weitere und 20 Minuten später trafen die letzten beiden Teams des Tages aufeinander. Die Atlanta Falcons nahmen sich zur frühesten Stunde die Miami Dolphins zur Brust, und obwohl sich die Begegnungen der letzten Jahre in einem ausgeglichenen Punktespiegel von 85:84 ausdrückten, traten die Falken als deutlicher Favorit auf den Platz. Die Mannschaft zeigte sich zuletzt in sichtlich guter Form, während die Dolphins zu Anfang des Monats gegen die New Orleans Saints keinen einzigen Treffer landen konnten und auch gegen die New York Jets im September mit 20:6 nicht gerade ein Traumergebnis einspielten. Auf der Sportwetten-Plattform BetStars ergab sich sogar eine äußerst deutliche Quote von 1,14:6,00 für die Atlanta Falcons, und doch lagen die Buchmacher völlig daneben: Die Dolphins schwammen nämlich mit einem 17:20 als Erstes ins Ziel und avancierten damit wahrscheinlich für manchen wettbegeisterten Fan zur sprudelnden Geldquelle. Laut desselben Buchmachers sollten auch die Washington Redskins am Sonntag einen echten Durchmarsch erleben – und wirklich trugen sie gegen die San Francisco 49ers mit 25:26 einen zwar engen, aber recht verdienten Sieg davon.
 
In der Begegnung Arizona Cardinals gegen die Tampa Bay Buccaneers wurde hingegen ein recht ausgeglichenes Kräftemessen erwartet: Das letzte Aufeinandertreffen im September 2016 entschieden die Cardinals zwar mit 40:7 ganz eindeutig für sich, doch seitdem glich sich die Leistung der beiden Teams deutlich einander an, sodass kurz vor Anpfiff sogar die Buccaneers im Wettgeschäft ein klein wenig besser abschnitten. Die Praxis sah wie zumeist ein klein wenig anders aus als die graue Theorie, bis zum 31:0 übernahmen die Cardinals souverän die Federführung, danach bemühten sich die Buccaneers erfolgreich um den Anschluss, mussten aber schließlich mit 38:33 die Waffen strecken. Insgesamt eine starke Partie, die zunächst nach einem schlichten Durchmarsch aussah, dann aber in einem harten Zweikampf endete.
 

Zu den letzten vier Begegnungen am kommenden Sonntag zählte das Duell der Jacksonville Jaguars gegen die Los Angeles Rams, eine Zitterpartie für beide Teams. Das Punkteverhältnis aus den drei vergangenen Duellen lag bei 64:78, mit einem leichten Drall zu den Rams. Doch der letzte direkte Wettstreit fand bereits vor etwa vier Jahren statt: eine lange Zeit im Sportgeschäft, in der sich vieles ändern kann. Dementsprechend galten auch diesmal die Jacksonville Jaguars als Favorit, wenn auch mit einem hauchdünnen Wettvorsprung. Das schlussendliche Ergebnis lag bei 17:27 für die Jaguar aus dem sonnigen Florida.
 
Den aufregenden und höchst ereignisreichen 6. NFL-Sonntag schlossen die Oakland Raiders gegen die Los Angeles Chargers sowie die Kansas City Chiefs gegen die Pittsburgh Steelers ab. Das letztgenannte Duo hatte bereits zu Anfang dieses Jahres das Vergnügen, aufeinanderzutreffen, und trennte sich mit einem knappen 16:18 für die Steelers. Wenige Monate zuvor hatten die Jungs aus Pittsburgh das Rennen noch überdeutlich mit 43:14 für sich entschieden, auch das Gesamtpunkteverhältnis zeigte mit 121:192 einen klaren Überschuss für die Schwarz-Goldenen aus dem schönen Pennsylvania. Es wurde also Zeit, dass die Kansas Chiefs mal wieder kräftig zulegen und das Kräfteverhältnis in Gleichklang bringen! Dieser Coup gelang allerdings nicht, wieder einmal hatten die Pittsburgher mit 19:13 die Nase vorn, und das wohlverdient, denn die Chiefs lagen in dieser Partie dauerhaft hinten.
 
Zum Schluss noch einen kurzen Blick auf die Begegnungen von Montag und Dienstag: Zuerst stand die Partie Denver Broncos gegen New York Giants auf dem Plan, die Broncos galten dabei als haushohe Favoriten. Zwei länger zurückliegende Duelle hat es bereits gegeben, beide entschieden die Jungs aus Denver für sich; das Punkteverhältnis lag bis dato bei 67:29. Auch zum Auftakt der aktuellen Saison zeigten sich die New Yorker nicht gut in Form, alle bisherigen Partien vom 1. bis 5. Spieltag gingen an den Gegner. Zuletzt durften sich am vergangenen Samstag die Los Angeles Chargers über einen 27:22-Sieg freuen. Die Broncos standen sichtlich besser da, bei vier absolvierten Spielen verbuchten sie immerhin drei Siege – nur die Buffalo Bills erwiesen sich im September als zäher und schickten die wilden Pferdchen mit einem 26:16 nach Hause. Höchst überraschend taten es ihnen die New York Giants gleich, trotz aller Gegenstimmen aus den Buchmacherhallen durften Sie sich über einen fulminanten 23:10-Sieg freuen.
 
Am Dienstag trafen dann die Tennessee Titans auf die gut geladenen Indianapolis Colts, die beiden Teams blickten bis dahin auf immerhin 24 vergangene Begegnungen zurück. 20 dieser Partien entschieden die Colts für sich, die Titanen verzeichneten hingegen nur vier Siege, die allesamt schon länger zurückliegen. Indianapolis blickt immerhin auf zwei Super-Bowl-Siege in den Jahren 1970 und 2006 zurück, während Tennessee im Jahr 2000 sein einziges erreichtes Endspiel gegen die St. Louis Rams verlor. Doch Vergangenes ist vergangen, die Titanen erwiesen sich diesmal als die Stärkeren und schmissen ihre Gegner mit einem deutlichen 36:22 vom Platz.
 
Die 98. NFL-Saison steht insgesamt noch relativ am Anfang, bis jetzt ist noch nichts entschieden. Der Startschuss fiel am 7. September mit der Partie New England Patriots gegen die Kansas City Chiefs – und der Vorhang schließt sich am 4. Februar 2018 mit dem Super Bowl Finale im U.S. Bank Stadium in der Stadt Minneapolis. Bis dahin werden 256 verschiedene Begegnungen in 17 Spielwochen über die Bühne gegangen sein, jede Mannschaft absolviert in diesem Rahmen 16 Duelle und nimmt sich zwischendurch eine Woche Auszeit. Die 6. Spielwoche liegt gerade hinter uns und damit haben wir noch ganz viel Zeit, uns entspannt zurückzulehnen und den weiteren Verlauf in aller Ruhe zu beobachten, bis es uns spätestens zum großen Finale vollends aus den Sitzen reißt.

20.10.2017

Philadelphias Maskottchen durfte sich freuen.

Philadelphias Maskottchen durfte sich freuen. (© Wikimedia)

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