Spiders eine Nummer zu groß für Wilddogs

Der Angriff um QB Chris Treister fand kein Mittel, um die Defense der Spiders zu knacken.Bei strahlendem Wetter, oder besser gesagt bei einem trockenen Abend, haben die Pforzheim Wilddogs ihr Rückspiel bei den Straubing Spiders mit 0:48 verloren. Bereits das Hinspiel ging mit 14:54 deutlich an den Aufstiegsaspiranten aus Niederbayern. Für die Pforzheim Wilddogs war dieses Spiel in zweierlei Hinsicht eine Prämiere. Die erste Teilnahme an der Playoff-Runde um den Einzug in die 2. Bundesliga sowie das erste Flutlicht-Spiel.
Trotz der herben Niederlage zu Hause, ließen sich die Wilddogs die Erfahrung Playoffs nicht nehmen und reisten nach Straubing. Dabei hatten sie auch einige Jugendspieler, die nun zu den Herren wechseln, und vor Ort auch gleich ihr Debüt haben durften. Den Münzwurf entschieden die Wilddogs noch für sich und entschieden sich dafür den Ball in der zweiten Hälfte zu erhalten. Die Gastgeber hingegen zeigten genau das, was von ihnen erwartet wurde. Direkt mit dem Kickoff wurde der Ball in die Endzone getragen: 7:0 nach gerade einmal fünf Sekunden Spielzeit. Das dämpfte die Stimmung auf Seiten der Wilddogs allerdings nur kurz. Knapp 50 mitgereiste Fans ließen sich davon nicht beeindrucken und feuerten die Mannschaft ununterbrochen an.
Die Wilddogs Offense spielte dann auch gleich befreiter auf, hatte es im Heimspiel noch mehrere Ballbesitze gebraucht, bis man ein First-Down hatte, so schaffte man es diesmal mit dem ersten Drive. Ein Pass auf Felix Dorn hielt die Offense auf dem Feld. Running Back Olivier Lowe und Wide-Reciever Jürgen Kolodziej sorgten ebenfalls für den benötigten Raumgewinn. Ein weiterer Pass auf Felix Dorn wurde dann leider vom Gegenspieler abgefangen. Die Spiders lassen sich diese Chance nicht nehmen, 14:0. Der anschließende Drive der Wilddogs führt zum Punt, und einem Punt-Return-Touchdown der Gastgeber, 21:0 stand es damit am Ende des ersten Spielviertels.
Während des gesamten Spiels haben die Wilddogs keine Chance gegen die extrem Druckstarke Defense der Spiders. Ersichtlich war das für die Zuschauer im daran, wie weit Quarterback Chris Treister sich zurückbewegen musste, um Platz für einen Pass zu haben. So entstanden wunderschöne lange Pässe, die aber in Summe dann nur für wenig Raumgewinn sorgten. Doch die Defense der Wilddogs schafft es, auch die Spider in den vierten Versuch zu zwingen, doch ein geschickter Punt-Fake hebelte die Verteidigung aus und kurze Zeit später stand es 34:0 zur Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit starteten die Wilddogs gut in die Partie, mussten aber in der Hälfte der Spiders den Ball abgeben. Kurz darauf kam es dann zur Schrecksekunde auf dem Feld. Tobias Schmidt blieb nach einem Helm zu Helm Angriff kurzzeitig bewusstlos am Boden liegen, wurde aber von den örtlichen Maltesern schnell ins Krankenhaus gebracht, und gegen später auch wieder nach Hause entlassen. Kurz darauf erzielte dann der Quarterback der Gastgeber selbst den Touchdown und meißelte das 41:0 in die Anzeigetafel.
Mittlerweile zeigten sich die Verschleißerscheinungen auf Seiten der Wilddogs, so halfen nun vermehrt Jugendspieler auf dem Feld aus, und diese machten ihre Sache mehr als gut. Nach einem Ballverlust war es Marcel Mettler der mit einer Interception den Ball für die Wilddogs eroberte. Doch durch zwei unglückliche Quarterback Sacks wurde die Offense der Wilddogs zu weit zurückgedrängt und konnte sich gegen die Spiders nicht durchsetzen. Diese machten mit dem 48:0 schließlich den Sack zu.

"Straubing war beim unsrem Heimspiel bereits die bessere Mannschaft und sie haben es vollkommen verdient in die 2. Bundesliga zu kommen. Ich wünsche dem Team alles Gute für die Zukunft. Wir hingegen wissen jetzt, was noch zu tun ist und auch was wir verbessern müssen. Ich bin stolz auf jeden, der heute hier dabei war und alles gegeben hat. Besonders auf unsere Jugendspieler, die unerschrocken gezeigt haben, dass sie auch gegen einen solchen Gegner bestehen können, das zeigt die Qualität unserer Jugendarbeit." So Vorstand Kai Höpfinger anerkennend über die Leistung des Teams.
Die Wilddogs gehen somit nach einer starken Saison in die verdiente Offseason und damit in die footballfreie Zeit. Langeweile kommt dabei aber nicht auf, es stehen Kraft- und Ausdauertraining für jeden an, das weiß auch Defense Captain Michael Lang: "Wir wissen, was wir tun müssen um nächstes Jahr wieder vorne dabei zu sein. Das Ziel ist klar. 2018 wollen wir wieder vorne dabei sein und uns als das ‚Team to Beat‘ in der Regionalliga etablieren, denn die nächsten Playoffs kommen bestimmt."

Gohlke - 25.09.2017

Der Angriff um QB Chris Treister fand kein Mittel, um die Defense der Spiders zu knacken.

Der Angriff um QB Chris Treister fand kein Mittel, um die Defense der Spiders zu knacken. (© Pforzheim Wilddogs / Kerstin Gienger)

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