Der Fokus liegt auf Zeke Elliott - wieder einmal

David Johnson fehlt verletzungsbedingt im Monday Night SpielDie Dallas Cowboys reisen als Favorit zum Monday Night Spiel bei den Arizona Cardinals und versuchen, die Erinnerung an die bittere Niederlage vergangenes Wochenende bei den Denver Broncos auszumerzen. Das wird jedoch alles andere als leicht.

Zu eindeutig wurde das Team aus Texas in der Höhenluft Colorados dominiert: Denvers mittelmäßiger Quarterback Trevor Siemian sah plötzlich aus wie einer der besten der Liga, das üblicherweise dominante Laufspiel der Cowboys war überhaupt nicht zu sehen und Ezekiel Elliott stand erneut im Zentrum der meisten Diskussionen.

Im Spiel hatte er nach einer Interception Prescotts keinerlei Anstrengungen unternommen Gegenspieler Chris Harris zu stoppen, der in unmittelbarer Nähe Elliotts mit dem Ball vorbeilief. Natürlich ist ein Spiel mit insgesamt acht Yards in neun Läufen für einen Running Back seiner Klasse frustrierend, aber hier ließ Elliott seine Teamkameraden eindeutig im Stich, wie nicht nur Hall of Famer LaDainian Tomlinson anschließend deutlich erklärte.

Zumindest sah Elliott seinen Fehler ein und gelobte Besserung, nachdem er auch intern von Head Coach Jason Garrett zur Rede gestellt worden war.

Auch an der gefühlt unendlichen Gerichtsfront im Verfahren der NFL gegen Ezekiel Elliott gibt es Neues: Im Fall des Antrags der NFL, die Aussetzung der Suspendierung aufzuheben und die sechs Spiele Sperre sofort beginnen zu lassen, wird es am 02. Oktober eine jeweils zwanzigminütige Anhörung beider Seiten geben, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Elliott wird so auf jeden Fall noch diese und nächste Woche – dann zu Hause gegen die Los Angeles Rams – auflaufen können und die Chancen stehen nicht schlecht, dass dies auch danach noch der Fall sein wird.

Fest steht, dass die Cowboys Ezekiel Elliott brauchen – allerdings nicht den von vergangener Woche, sondern einen der besten Running Backs der Liga mit voller Motivation.

Den hätten auch die Arizona Cardinals mit David Johnson, der darüberhinaus auch abseits des Felds für ausschließlich positive Nachrichten sorgt. Der wichtigste Spieler der Cardinals kann jedoch aufgrund einer Handverletzung aus Woche 1 noch für einige Wochen nicht am Spielbetrieb teilnehmen.

Stattdessen hat man den eigentlich schon wieder entlassenen Chris Johnson reaktiviert und die Snaps zwischen ihm, Veteran Andre Ellington und Kerwynn Williams aufgeteilt – bislang mit überschaubarem Erfolg.

Beide Teams haben Probleme, wenn der Gegner sein Laufspiel "etablieren" kann und die Gameclock kontrolliert. Die Vorteile liegen hier eindeutig aufgrund des grundsätzlich besseren Running Back Corps bei den Texanern.

Wenn die Dallas Defense es zusätzlich schafft, den zu Fehlern neigenden und vergleichsweise alten Quarterback Carson Palmer zu Interceptions zu zwingen, dann dürften die Cowboys im prestigeträchtigen Spiel Montagnacht die deutlich besseren Karten haben.

Bislang versuchte Dallas in dieser Saison auffällig oft, den Ball zu Wide Receiver Dez Bryant zu zwingen, was nicht immer gelang und ihnen des Öfteren schadete – nicht nur bei der oben genannten Interception von Chris Harris, als der Ball eigentlich zu Bryant kommen sollte.

Im Vorjahr war die Offense der Cowboys auch deswegen so stark, weil sie sich kaum ausrechnen ließ und nahezu jeder Spieler im Angriff eingebunden war. Von den anderen Anspielstationen war jedoch außer Tight End Jason Witten bislang eher wenig zu sehen. Der Gameplan in dieser Saison lässt hier noch zu wünschen übrig, aber bislang sind ja auch nur zwei Partien gespielt.

Es ist anzunehmen, dass auch diesmal eine Vielzahl der Fans von "Americas Team" Karten für diese Partie erworben haben und für einen stimmungsvollen Abschluss von Woche 3 sorgen werden.

Carsten Keller - 23.09.2017

David Johnson fehlt verletzungsbedingt im Monday Night Spiel

David Johnson fehlt verletzungsbedingt im Monday Night Spiel (© Getty Images)

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